Herzlich Willkommen am Historischen Seminar

Das Historische Seminar zählt mit seinen breit gefächerten Abteilungen und Professuren zu einem der größten Standorte seiner Disziplin in Deutschland. Charakteristisch für den Standort Münster ist die ständige Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Wissenschaftler*innen im In- und Ausland. So können Studierende am Historischen Seminar aus einer Fülle an Veranstaltungen verschiedener Epochen und Teildisziplinen wählen, die ihnen die individuelle Schwerpunktbildung ermöglicht. weiterlesen

Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster hat beim internationalen Fächer-Ranking 2023 des Magazins „Times Higher Education“ unter anderem besonders erfolgreich in der Fächergruppe „Kunst und Geisteswissenschaften“ abgeschnitten. In dieser die Geschichte umfassenden Gruppe rangiert die WWU auf den Plätzen 101 – 125 - und damit im deutschen Hochschulvergleich auf Rang neun.

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SHK Ausschreibung Käthe Hamburger Kolleg

Am Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ ist zum 1. Mai 2023 eine Stelle als studentische Hilfskraft (SHK oder SHB mit 5h/Woche) im Bereich Wissenschaftskommunikation und Veranstaltungsmanagement zunächst für die Dauer von zwölf Monate zu besetzen. Ggf. besteht die Möglichkeit einer Verlängerung um weitere zwölf Monate.

Alles Weitere können Sie der Ausschreibung entnehmen.

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SHK Ausschreibung CRM

Zum 1. April 2023 sucht das Centrum für Religion und Moderne eine Studentische Hilfskraft. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2023. Alles Weitere können Sie der Stellenausschreibung entnehmen.

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Bibliotheksschließung über den Jahreswechsel

Die Bibliothek im Fürstenberghaus ist vom 24.12.2022 bis einschließlich 08.01.2023 geschlossen.
Am Freitag, den 23.12., schließt die Bibliothek ausnahmsweise bereits um 16 Uhr.
Für Studierende ist eine verlängerte Buchausleihe möglich.

Trauer um Dr. Arnulf Jürgens

Das Historische Seminar trauert um seinen ehemaligen Kollegen Dr. Arnulf Jürgens, der am 2.12.2022 verstorben ist.
Arnulf Jürgens studierte Geschichte und Romanistik in Münster, war nach seinem Staatsexamen einige Zeit als Lehrer an einem Gymnasium in Bünde tätig, wurde am 1. August 1971 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Frühe Neuzeit und 1972 mit einer von Kurt von Raumer betreuten Dissertation über „Emmerich von Dalberg zwischen Deutschland und Frankreich. Seine politische Gestalt und Wirksamkeit 1803-1810“ promoviert (1976 im Druck erschienen).1973 wurde er zum Akademischen Rat und ein Jahr später zum akademischen Oberrat ernannt. Er hielt regelmäßig Proseminare zur Neueren Geschichte, Seminare und Übungen zur Didaktik des Faches Geschichte und zur Vertiefung der Sprachkenntnisse der Studierenden Lektüre-Kruse an französischen Quellen, letzteres auch noch viele Jahre nach seiner Pensionierung Ende August 2003. Er veröffentlichte außerdem mehrere Aufsätze zur rechtlichen Stellung der bäuerlichen Bevölkerung in Westfalen im ausgehenden 18. und im 19. Jahrhundert .
Dank seiner ruhigen und ausgleichenden Art wurde Arnulf Jürgens von allen Mitgliedern des Historischen Seminars hoch geschätzt und von den studentischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern  seiner Lehrveranstaltungen sehr geachtet.
Requiescat in pace!
 

Verschiebung Sprechstunde Tippach am 07.12.2022

Die Sprechstunde von Dr. Tippach wird am Mittwoch, dem 07.12.2022, abweichend von 12-14 Uhr stattfinden.

Späterer Beginn Sprechstunde Tippach am 16.11.2022

Die Sprechstunde von Dr. Tippach wird am Mittwoch, dem 16.11.2022, abweichend erst ab 13 Uhr stattfinden.

Stellenausschreibung Außereuropäische Geschichte verlängert

Die Stellenausschreibung für eine Studentische Hilfskraft vom Arbeitsbereich Außereuropäische Geschichte wurde bis zum 08.11. verlängert.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung als PDF-Datei.

Sperrung des Fürstenberghauses am 03. und 04.11.2022

Aufgrund des Gipfels der G7-Außenminister*innen in Münster wird auch das Fürstenberghaus inklusive der Bibliotheken vom Donnerstag, 03.11.,12 Uhr, bis zum Freitag, 04.11., 14 Uhr geschlossen und nicht zugänglich sein. Lehrveranstaltungen an diesen beiden Tagen sollen digital abgehalten werden.

Stellenausschreibung Außereuropäische Geschichte

Die Professur für Außereuropäische Geschichte sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung als PDF-Datei.

"Wo vielleicht das Leben wartet" - Lesung und Gespräch mit der Autorin Gusel Jachina am 26.10.22

Am Mittwoch, 26.10.22, organisiert der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte von Prof. Dr. Ricarda Vulpius eine Lesung mit der Autorin Gusel Jachina zu ihrem jüngst erschienenen Roman "Wo vielleicht das Leben wartet". Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr in der Johannisstr. 4 in Raum JO1 statt.

Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. Nach "Suleika öffnet die Augen" und "Wolgakinder" ist dies ihr dritter Roman, der in 19 Sprachen erscheinen wird und wie alle ihre Bücher in Russland ein Bestseller geworden ist. Dabei wurde er noch vor seinem Erscheinen in Russland zu einem wichtigen Bestandteil der Diskussion über die dunklen Seiten der eigenen Vergangenheit.

In dem Roman behandelt Gusel Jachina das Thema der großen Hungersnot von 1923 im Wolgagebiet.
Dejew, ein ehemaliger Soldat auf der Seite der Roten, soll fünfhundert elternlose Kinder mit einem Zug aus Kasan nach Samarkand schaffen, um sie vor dem sicheren Hungertod zu retten. Aber es fehlt an allem für den Transport: Proviant, Kleidung, Heizmaterial für die Lokomotive, Medikamente. Ein Roadmovie durch ein total zerrüttetes Land beginnt, in dem in weiten Teilen immer noch der Bürgerkrieg wütet. Dejew, der selbst ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt, scheut kein Wagnis und keine Gefahr, um die Kinder ins Land des Brotes und der Wunderbeere Weintraube zu bringen.
Eine ungeschminkte Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel der Sowjetgeschichte und ein Roman der starken Emotionen.

Zunächst wird ein Gespräch mit Lesung stattfinden, das Prof. Dr. Ricarca Vulpius mit der Autorin Gusel Jachina zu "Wo vielleicht das Leben wartet" führt. Daran schließt sich ein Publikumsgespräch an.

Die Veranstaltung stellt eine Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte dar.