Aktuelle Nachrichten aus dem Institut

Nachruf auf Prof. i. R. Dr. Wolfgang Jacobmeyer (1940–2026)

Das Institut für Didaktik der Geschichte trauert um seinen ehemaligen Kollegen Prof. i. R. Dr. Wolfgang Jacobmeyer, der am 12. Juni 2026 im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Wolfgang Jacobmeyer war von 1991 bis 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mit seinen Forschungen zur deutsch-polnischen Geschichte, zu Flucht und Vertreibung sowie zur internationalen und historischen Schulbuchforschung hat er die Geschichtsdidaktik nachhaltig geprägt. Als Hochschullehrer, Wissenschaftler und Förderer des wissenschaftlichen Nachwuchses genoss er weit über Münster hinaus hohe Anerkennung.

Das Institut für Didaktik der Geschichte verliert mit Wolfgang Jacobmeyer einen geschätzten Kollegen und akademischen Lehrer. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Die Universität Münster würdigt sein Wirken mit der nachstehenden Traueranzeige.

© Münstersche Zeitung vom 20.06.20226 (Aschendorff Medien)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Gedenken an Prof. Dr. Wolfgang Jacobmeyer

Einen ausführlichen Nachruf des Instituts für Didaktik der Geschichte finden Sie hier.

Einen Nachruf des Georg-Eckert-Instituts finden Sie hier: https://www.gei.de/gei-aktuell/details/nachruf-auf-wolfgang-jacobmeyer

Einen Nachruf des Geschichtsorts Villa ten Hompel finden Sie hier: https://www.stadt-muenster.de/villa-ten-hompel/trauer-um-wolfgang-jacobmeyer

Einen Nachruf von Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz finden Sie hier: https://krzysztofruchniewicz.eu/wolfgang-jacobmeyer-1940-2026/

Einen Nachruf und eine Traueranzeige in der F.A.Z. finden Sie hier: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/sachbuch/zeithistoriker-wolfgang-jacobmeyer-gestorben-200934029.html
https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/wolfgang-jacobmeyer/anzeigen

Wissenschaft Und Weltanschauung Sose 2026
© Historisches Seminar

Vortragsreihe: Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?

Im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?“ spricht am 01. Juli 2026 Prof. Dr. Cornelia Heß (Aarhus) zum Thema „‚Nothing about us without us‘? Mittelalterforschung, Parteilichkeit und postkoloniale Studien in Grönland und dem Nordatlantik“. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mi 18–20 Uhr (c.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F2
 

Wahlergebnisse Institutsvorstandswahlen

Bei den Wahlen zum Institutsvorstand wurden als akademische Mitarbeiter:innen PD Dr. Manuel Köster als ordentliches Mitglied und Sophie Waubke als stellvertretendes Mitglied gewählt. Frau Maroula Mauczik wurde als Mitarbeiter:in in Technik und Verwaltung in den Institutsvorstand gewählt. Bei den Vertretern der Studienrenden sind David Fahrendorf als ordentliches Mitglied und Lilly Katharina Haupt als stellvertretendes Mitglied gewählt worden.

Sebastian Schlinkheider_
© Sebastian Schlinkheider

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 25. Juni 2026 Dr. Sebastian Schlinkheider (Köln) zum Thema „‚Geschichtskultur‘ in vier sozialen Dimensionen. Bernd Schönemanns Geschichtskulturbegriff revisited“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

Geschichtskultur In Systemen
© Vandenhoek & Ruprecht Verlage

Neue Publikation

Die Habilitationsschrift „Geschichtskultur in Systemen. Eine Theorie der Geschichtskultur“ von PD Dr. Manuel Köster ist in der Institutsreihe „Beiträge zur Geschichtskultur“ erschienen.
 

Das Institut für Didaktik der Geschichte hat in den Medien von Anfeindungen, Aufrufen zur Gewalt und Morddrohungen gegen eine Kollegin der Geschichtsdidaktik erfahren. Die KGD hat dazu eine Erklärung veröffentlicht (Link). Wir schließen uns dieser wissenschaftsethischen Positionierung an.
 

Martin Lücke
© Martin Lücke

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 18. Juni 2026 Prof. Dr. Martin Lücke (Berlin) zum Thema „‚Diese wissenschaftlich doch irgendwie suspekte Disziplin‘. Karl-Ernst Jeismann und die Geschichtsdidaktik in den 1970er Jahren“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

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© Uni MS - Kalle Kröger

40 Jahre nach dem Historikerstreit: Wie Deutschland mit der NS-Vergangenheit umgehen sollte

„Vergangenheit, die nicht vergehen will“: So lautete der Titel eines Beitrags von Ernst Nolte vom 06. Juni 1986 in der FAZ. Damit löste der Historiker vor 40 Jahren den Historikerstreit aus. Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft ihre Vergangenheit erinnert, spielt auch heute eine zentrale Rolle. Prof. Dr. Holger Thünemann vom Institut für Didaktik der Geschichte ordnet hier die historischen Kontroversen ein.
 

Barbara Hanke
© Barbara Hanke

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 11. Juni 2026 Dr. Barbara Hanke (Tübingen) zum Thema „Dimensionen des Geschichtsbewusstseins: Alte Konzepte oder neue Perspektiven?“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

Wissenschaft Und Weltanschauung Sose 2026
© Historisches Seminar

Vortragsreihe: Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?

Im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?“ spricht am 10. Juni 2026 Prof. Dr. Jens-Christian Wagner (Weimar) zum Thema „ Wie politisch darf oder soll Geschichtswissenschaft sein?“.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Mi 18–20 Uhr (c.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F2
 

Vortrag: Können wir „aus der Geschichte lernen“? Theoretische Überlegungen und empirische Erkundungen zur Relevanz historischen Lernens

Im Rahmen des Hauptseminars „Lernen aus der Geschichte? Zur Relevanz des Historischen in unsicheren Zeiten“ hält Prof. Dr. Johannes Meyer-Hamme (Paderborn) am 01. Juni um 16 Uhr c.t. in Raum F 073 einen Vortrag zum Thema: Können wir „aus der Geschichte lernen“? Theoretische Überlegungen und empirische Erkundungen zur Relevanz historischen Lernens. Interessierte sind herzlich eingeladen.
 

Einladung zum Workshop: Stolperstimme – Dialogische Erinnerungskultur mit KI an historischen Orten erproben

Stolperstimme ist ein KI-Dialogpartner, der an den Verlegungsorten der Stolpersteine in Münster individuelle Fragen zur Biografie der NS-Verfolgten, zum lokalen historischen Kontext und zu übergeordneten Aspekten der Verfolgungsgeschichte beantwortet. Entwickelt wird die Stolperstimme von einem Projektteam bestehend aus der Historikerin Sandra Rogel und zwei Softwareentwicklern, Luke Bölling und Dr. Thorben Jensen. In Kooperation mit Ricarda Singh vom Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster laden wir Sie ein, die Anwendung im Rahmen eines praxisorientierten Workshops gemeinsam zu erproben und kritisch zu reflektieren.
 
Gemeinsam testen Sie die Anwendung und evaluieren sie aus geschichtsdidaktischer, ethischer und digitaler Perspektive. Ihre Beobachtungen und Rückmeldungen fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung des Projekts sowie in eine Publikation zu dem Thema ein und leisten damit einen konkreten Beitrag für die digitale Erinnerungskultur und deren Erforschung.
Einen ersten Eindruck bekommen Sie hier: https://www.youtube.com/live/5IGppvegk4s?t=4470 

📅 13. Juli 2026
🕐 10.00–14.00 Uhr
📍 Raum F030, Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Münster
👥 Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: max. 30 Personen
✉️ Anmeldung bis 03. Juli 2026 über Ricarda Singh: ricarda.singh@uni-muenster.de

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© Katrina Friese

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 07. Mai 2026 Hannah van Reeth (Gießen) zum Thema „Wandel als Geist? Über die geschichtstheoretischen Grundlagen von Jörn Rüsens historischen Sinnbildungstypen“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

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© Lars Deile

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 30. April 2026 Prof. Dr. Lars Deile (Bielefeld) zum Thema „Objektivität und Geschichte. Anmerkungen zu einer beiläufigen Verwechslung bei der Lektüre von Joachim Rohlfes“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

Wissenschaft Und Weltanschauung Sose 2026
© Historisches Seminar

Vortragsreihe: Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?

Im Rahmen der Vortragsreihe „Wissenschaft und Weltanschauung: Wie politisch dürfen Historiker*innen sein?“ spricht am 29. April 2026 Dr. Andreas Frings (Mainz) zum Thema „Crossover Clio: Geschichtswissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung“.
Weitere Informationen zur Vortragsreihe finden Sie hier.

Mi 18–20 Uhr (c.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F2
 

Sandkuehler2025 Muenster
© Petra Mertens 2025

Ringvorlesung: Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen

Im Rahmen der Ringvorlesung „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ spricht am 23. April 2026 Prof. Dr. Thomas Sandkühler (Berlin) zum Thema „Rolf Schörken und die Demokratie. Ein vergessener Klassiker von Geschichts- und Politikdidaktik“.

Do 18–20 Uhr (s.t.), Fürstenberghaus, Domplatz 20–22, Hörsaal F1
 

Sommersemester 2026

Das Institut für Didaktik der Geschichte wünscht allen Studierenden einen guten Start in das Sommersemester 2026!
Aktuelle Sprechzeiten finden Sie hier sowie auf den Seiten der Mitarbeitenden.
 

Bewerbung Rv Sose26
© Institut für Didaktik der Geschichte

Ringvorlesung: „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“

Im Sommersemester 2026 wird eine Ringvorlesung mit dem Titel „Klassiker der Geschichtstheorie und -didaktik neu gelesen“ angeboten. Am 16. April 2026 findet die Auftaktvorlesung statt, in der der Begriff des des „Klassikers“ thematisiert wird. Zudem werden das Programm der Ringvorlesung vorgestellt sowie organisatorische Fragen der Belegung als Spezialvorlesung „Geschichtsdidaktik“ geklärt.

Die Vorträge finden ab dem 23. April 2026 jeweils donnerstags von 18–20 Uhr (s.t.) im Hörsaal F1, Domplatz 20–22, statt. Das Programm der Ringvorlesung sowie weitere Informationen finden Sie hier

Tagung „Kolonialgeschichte und Geschichtskultur: Einstellungen und historisch-politische (Bildungs-)Perspektiven“

Am 26. und 27. März 2026 fand im Rahmen des Projektes „Kolonialgeschichte, Geschichtskultur und historisch-politische Bildung in NRW“ eine internationale Konferenz an der Universität Münster statt. Das Tagungsprogramm sowie Extended Abstracts finden Sie hier.

© Institut für Didaktik der Geschichte
© Institut für Didaktik der Geschichte