Aktuelle Nachrichten aus dem Institut

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Neue Publikation

In der Institutsreihe "Geschichtskultur und historisches Lernen" ist der Band 23 neu erschienen, der die Ergebnisse einer zweisemestrigen Vortragsreihe am Instituts für Didaktik der Geschichte dokumentiert.

Saskia Handro/Bernd Schönemann (Hg.): Sprachsensibler Geschichtsunterricht. Geschichtsdidaktische Forschungsperspektiven und -befunde (Geschichtskultur und historisches Lernen; 23). Münster 2022.

Inhaltsverzeichnis

Exkursion22
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Exkursion zu Gedenkstätten der doppelten Diktaturgeschichte (18.07.-21.07.22) im Rahmen des Lehrkooperationsprojekts „#Gedenkstättenkompetenz“

Im Rahmen des vom Bund für Bildung initiierten und von der Bundesstiftung Aufarbeitung geförderten Projekts „#Gedenkstättenkompetenz“ nahmen Teilnehmer:innen des Hauptseminars  „Zwischen Gedenken und Verunsicherung. Lernpotentiale von Gedenkstätten zur doppelten deutschen Diktaturgeschichte entdecken, analysieren und nutzen“ an einer viertägigen Exkursion nach Berlin teil. Gemeinsam mit einer Geschichtsstudierendengruppe der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurden drei historische Lernorte zur deutsch-deutschen Teilungsgeschichte und SED-Diktatur erkundet – die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie und die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Gruppenteilig analysierten Student:innen aus Münster und Jena in Begleitung von gedenkstätten- bzw. archivpädagogischen Mitarbeiter:innen Gelände und Ausstellung der historischen Lernorte. Ferner wurden von den Lehramtsstudierenden – unterstützt von den Kooperationspartner:innen der Lernorte – Formate für die Durchführung sowie die Vor- und Nachbereitung eines gedenkstätten-/archivpädagogischen Angebots für Lerngruppen im Kontext Schule entwickelt, präsentiert und diskutiert.
Im kommenden Wintersemester wird das Projekt fortgeführt. Dr. Martin Schlutow bietet (u.a.) im Rahmen seines Hauptseminars „Gedenkstätte neu denken. Lernorte zur doppelten deutschen Diktaturgeschichte im Vergleich“ eine Exkursion nach Erfurt zur Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße an. Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Interessierte im Lehrangebot des Instituts für Didaktik der Geschichte.

Projektleitung: Prof. Dr. Saskia Handro
Ansprechpartner: Felix Ostermann

Exkursionsprogramm
 

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit

Das Institut für Didaktik der Geschichte wünscht allen Studierenden eine produktive und erholsame vorlesungsfreie Zeit. Einen Überblick über die aktuellen Sprechzeiten finden Sie hier.

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Ringvorlesung

Im Rahmen der Ringvorlesung spricht am 12.07.2022 Prof. Dr. Sabine Hübner (Basel) zum Thema: Klimageschichte und Geschichtswissenschaft – eine überfällige Kontroverse?

Di 18-20 Uhr (s.t.). Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Hörsaal F2

Von Der Gedenkstätte Zur Grenzgedenkstätte
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Neue Publikation

Die Dissertationsschrift von Jan Matthias Hoffrogge ist unter dem Titel "Von der Grenzinformationsstelle zur Grenzgedenkstätte? Ausstellungen zur innerdeutschen Grenze von 1963 bis 2018" erschienen.

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Ringvorlesung

Im Rahmen der Ringvorlesung spricht am 05.07.2022 Prof. Dr. Peter Geiss (Bonn) zum Thema: Wie „sinnstiftend“ soll Geschichte sein? Historisches Lernen und Geschichtskultur zwischen Kritik und Affirmation

Di 18-20 Uhr (s.t.). Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, Hörsaal F2

Entfall der Ringvorlesung am 28.06.22

Der für den 28.6.22 geplante Vortrag von Christina Brüning („Wie politisch darf die Geschichtsdidaktik sein?“) in der Ringvorlesung "Geschichtskulturelle Transformationen: Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken“ muss krankheitsbedingt leider entfallen.

Bitte Auf Die Homepage
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Exkursion ins HdG in Bonn

Nachdem die Teilnehmer:innen des Hauptseminars „Geschichte wird gemacht: Museen, Zeitgeschichte und historisches Lernen“ während des Semesters ein umfangreiches theoretisches Wissen erlangt haben, konnten sie in der Zeit vom 22. bis zum 24. Juni  auch einen exklusiven Einblick in die Praxis erhalten: Begleitet von Prof. Dr. Holger Thünemann unternahmen die Studierenden in Kooperation mit der RWTH Aachen eine dreitägige Exkursion in das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Dort konnten sie sich sowohl mit der aktuellen Dauerausstellung „Unsere Geschichte: Deutschland seit 1945“ intensiv auseinandersetzen als auch verschiedene Einblicke in die Arbeit der Museumsmitarbeiter:innen erhalten. Sie erprobten in einer intensiven Arbeitsphase selbst einige Verfahren, die das HdG für die Konzeption der neuen Dauerausstellung, deren Eröffnung für das Jahr 2024 geplant ist, anwendet. In einer Führung durch das Depot lernten die Studierenden darüber hinaus, wie Objekte eingelagert werden und welche Herausforderungen dabei entstehen.
Nicht nur die Teilnehmer:innen der Exkursion profitierten von dieser vielfältigen und lehrreichen Praxiserfahrung, auch die Mitarbeiter:innen des HdG erhielten Feedback und Anregungen. Auf diesem Weg herzlichen Dank an Dr. Simone Mergen, Carolin Freitag, Dr. Julia Ünveren-Schuppe und Volker Thiel.

Von Stefanie Urich

Wahlergebnisse Institutsvorstandswahlen

Bei den Wahlen zum Institutsvorstand wurden als akademische Mitarbeiter:innen Dr. Manuel Köster als ordentliches Mitglied und Dr. Viola Schrader als stellvertretendes Mitglied gewählt. Als Studierende wurden Lea Müller als ordentliches Mitglied und Leonie Figge als stellvertretendes Mitglied sowie als Mitarbeiter:in in Technik und Verwaltung Maroula Mauczik in den Institutsvorstand gewählt.