Martin Berghane
© Institut für Didaktik der Geschichte
Martin Berghane
Lehrkraft für besondere Aufgaben
Institut für Didaktik der Geschichte
Raum 273
Domplatz 20-22
48143 Münster
T: 0251/83 - 29112
martin.berghane@uni-muenster.de
Sprechstunde: Nach Vereinbarung per E-Mail
  • Vita

    • seit April 2024 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster
    • seit 2023 Lehrbeauftragter am Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster
    • 2022 - 2024 Wissenschaftliches Volontariat bei VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land gGmbH - Museum und Park Kalkriese
    • 2019 - 2022 deutsch-französisches Studium der Kulturvermittlung / Médiation culturelle des arts in Marseille und Hildesheim
    • 2013 - 2019 Studium der Geschichte und Musik für das Lehramt an Gesamtschulen und Gymnasien in Münster und Köln
  • Forschungsschwerpunkte

    • Historisches Lernen im Museum
    • Identität und Historisches Denken
    • Historische Imagination und Ästhetik
    • Poststrukturalismus, Psychoanalyse und Geschichtskultur
  • Dissertationsprojekt

    Die Genese des Subjekts im Museum. Zu den Wechselwirkungen zwischen Geschichtskultur und personaler Identität (Arbeitstitel)

    Im Zentrum des Dissertationsprojektes steht die Frage, wie Historische Identität innerhalb eines Wechselverhältnisses zwischen geschichtskulturellen Manifestationen (Objekten) und Individuen (Subjekten) relational konstruiert wird und in welcher Form dabei möglicherweise von einer gegenseitigen Beeinflussung beziehungsweise Verflechtung gesprochen werden kann. Der in der Geschichtsdidaktik etablierte Begriff der "Historischen Identität" soll, in Bezug auf seine relationale Position zwischen Geschichtskultur und Geschichtsbewusstsein, theoretisch gefasst und seine (Ko-)Konstruktion in Auseinandersetzung mit historischen Ausstellungen aufgeklärt werden. Die Arbeit soll sich also sowohl theoretisch als auch empirisch mit beiden Seiten des oben benannten Wechselverhältnisses beschäftigen. Objekt- und Subjektseite sind theoretisch im Anschluss an das Konzept der Geschichtskultur mit poststrukturalistischen Bezügen zu dem Kulturhistoriker Michel de Certeau und dem Psychoanalytiker Jacques Lacan zu erfassen. Empirisch bildet sich die Objektseite in den Potenzialanalysen von konkreten Ausstellungen und die Subjektseite in ersten explorativen Interviews mit Besucher*innen im Anschluss an deren Ausstellungsbesuch ab. Eine Annäherung an die relationale Konstruiertheit Historischer Identität erfolgt somit von beiden Seiten aus. Nur so kann die geplante Arbeit einen Beitrag zur weiteren Klärung der relationalen Position der Historischen Identität zwischen Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur darstellen.

  • Lehrveranstaltungen

    WiSe 2024/25

    • Proseminar: Einführung in die Didaktik der Geschichte
    • Übung: Historische Imagination: Vorstellungswelten in der Geschichtskultur

    • Übung: Historische Imagination: Vorstellungswelten in der Geschichtskultur

    • Übung: Wie wird Industrie museal? Analysen zur Selbsterzählung eines Museums: Die Sonderausstellung "30 Jahre MIK" des Museums Industriekultur Osnabrück

    • Übung: Wie wird Industrie museal? Analysen zur Selbsterzählung eines Museums: Die Sonderausstellung "30 Jahre MIK" des Museums Industriekultur Osnabrück

    • Seminar: Historisches Lernen im Sachunterricht

    • Seminar: Historisches Lernen im Sachunterricht

    SoSe 2024

    • Proseminar: Einführung in die Didaktik der Geschichte
    • Proseminar: Einführung in die Didaktik der Geschichte
    • Übung: Gegenwarts- und Lebensweltbezüge im Historischen Museum: Die Sonderausstellung "Dressed" im Museum "Varusschlacht im Osnabrücker Land"
    • Übung: Historische Imagination: Vorstellungswelten in der Geschichtskultur
    • Übung: Historische Imagination: Vorstellungswelten in der Geschichtskultur

    WiSe 2023/24

    • Proseminar: Einführung in die Didaktik der Geschichte