Lehrerfortbildungen des Instituts für Didaktik der Geschichte

Für die Diskussion über praxisrelevante Forschungsfragen und -befunde stehen wir im kontinuierlichen Austausch mit Lehrkräften des Faches Geschichte in den Schulen. Lehrerfortbildungen zu aktuellen geschichtsdidaktischen Themenfeldern spielen dabei eine wichtige Rolle. Fortbildungen sind aber nicht nur ein Format des Austauschs, sondern auch eine wichtige Lerngelegenheit zur weiteren Qualifizierung von Geschichtslehrkräften im Beruf.

LEHRERFORTBILDUNGEN 2022

  • Am 5. September 2022 leitet Dr. Christian Winklhöfer im Stift Tilbeck auf dem "Fortbildungstag für Mentorinnen und Mentoren von Praxissemesterstudierenden", der vom ZfL Münster und der Bezirksregierung Münster organisiert wird, einen Workshop zum Thema "Studienprojekte im Praxissemester".
  • Am 29. August hält Dr. Christian Winklhöfer einen Impulsvortrag auf der Fachleiterdienstbesprechung des Regierungsbezirks Düsseldorf zum Thema "Historische Urteilsbildung und Geschichtskultur in der unterrichtspraktischen Prüfung".
  • Am 29. August fand im Stadtarchiv Münster der Auftaktworkshop zum diesjährigen Geschichtswettbewerb statt. Neben einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Saskia Handro  in das aktuelle Wettbewerbsthema „Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte“ moderierten Johanna Glandorf und Moritz Heitmann Gruppendiskussionen mit Lehrer*innen und Archivmitarbeiter*innen zur Teilnahme mit Schüler*innen am Geschichtswettbewerb.
  • Am 26. August leiteten Prof. Dr. Saskia Handro und Dr. Christian Winklhöfer im Rahmen des Projekts „#Gedenkstättenkompetenz – Lernen an und mit außerschulischen Lernorten“ am Institut für Didaktik der Geschichte eine Lehrerfortbildung zum Thema „Professionalisierungsprozesse vernetzt denken“, an der Fachleiter:innen des Regierungsbezirks Münster, Lehrende des Instituts sowie gedenk- und archivpädagogische Mitarbeiter:innen der im Projekt involvierten Lernorte teilnahmen.
  • Am 20.08.2022 leitet Dr. Martin Schlutow den Workshop "Nur Gerede? Sprachsensible Unterrichtskommunikation in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern am Beispiel Geschichte" auf dem Landesfachtag „Sprachbildung gestalten und Übergänge erleichtern“ des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig Holstein in Kiel.
  • Am 22.02.2022 leitete Dr. Martin Schlutow im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie eine überregionale Online-Lehrerfortbildung zur Leseförderung im Geschichtsunterricht für Lehrkräfte des Landes Berlin
  • Am 15.02.2022 und 16.02.2022 leiteten Prof. Dr. Saskia Handro und Dr. Viola Schrader eine Online-Lehrerfortbildung zum „Sprachsensiblen Geschichtsunterricht“ im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus

© Fuchsgruber/Latsch

Fortbildungsprogramm

"Sprachsensibler Geschichtsunterricht"

Die Fortbildung „Sprachsensibler Geschichtsunterricht“ wurde im Rahmen des nordrhein-westfälischen Programms „Interkulturelle Schulentwicklung – Demokratie gestalten“  von Prof. Dr. Saskia Handro, Dr. Martin Schlutow und Dr. Viola Schrader in Zusammenarbeit mit der QUA-LiS NRW und Lehrkräften aus der Schulpraxis entwickelt. Auf dieser Website stellen wir Fortbildner*innen und Teilnehmer*innen, aber auch allen anderen Interessierten die Materialien der Fortbildung zur Verfügung. Zu jedem Baustein finden Sie einen Steckbrief zur Einführung, eine Präsentation für die Moderation der Fortbildung und Arbeitsmaterialien. Die Steckbriefe und Präsentationen sind hier zugänglich, die Arbeitsmaterialien sind passwortgeschützt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Email mit einer kurzen Angabe zur geplanten Nutzung des Materials an uns.

Ansprechpartner: Dr. Martin Schlutow

Literatur: Martin Schlutow: Sprachsensibler Geschichtsunterricht in der Lehrerfortbildung. Herausforderungen und Zugänge. In: Thomas Sandkühler/Markus Bernhardt (Hrsg.): Sprache(n) des Geschichtsunterrichts. Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen. Göttingen 2020 (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 21), S. 97-115.

Moderationshandbuch