Tobias Flink
© Institut für Didaktik der Geschichte
Tobias Flink
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Institut für Didaktik der Geschichte
Raum 288
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel: 0251 / 83 - 29367
tobias.flink@uni-muenster.de
Sprechstunde: Montag, 14:00-15:00h, via Zoom. Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung per Email ist erforderlich. Sie erhalten dann per Email den Link zur Zoom-Sitzung sowie eine Uhrzeit, zu der Sie spätestens online im Warteraum sein sollten.
  • Vita

    • Seit 10/2022 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Geschichte, WWU Münster.
    • Seit 04/2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Didaktik der Geschichte und Geschichte der Europäischen Integration, Universität zu Köln.
    • 10/2018 - 03/2019 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Dr. Holger Thünemann (Didaktik der Geschichte), Universität zu Köln.
    • Seit 10/2018 Promotionsstudium: Didaktik der Geschichte, Universität zu Köln.
    • SoSe 2018 Auszeichnung der Masterarbeit mit dem Fakultätspreis der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.
    • 09/2017 - 02/2018 Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Holger Thünemann, Universität zu Köln. Mitarbeit an einem interdisziplinären Forschungsprojekt des IFDG.
    • 06/2017 - 03/2018 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Dr. Ariane Leendertz (Zeitgeschichte), Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung.
    • 10/2015 - 04/2018 Studium: Master of Education (Lehramt: Gymnasium und Gesamtschule) Geschichte, Englisch und Bildungswissenschaften. University of Aberdeen/Universität zu Köln.
    • 10/2012 - 09/2015 Studium: Bachelor of Arts (Lehramt: Gymnasium und Gesamtschule) Geschichte, Englisch und Bildungswissenschaften. Universität zu Köln.
  • Forschungsschwerpunkte

    • Erklärungen in Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht
    • Kompetenzorientierter Geschichtsunterricht
    • Sprache und Geschichte
  • Dissertationsprojekt

    Strukturelle und sprachliche Merkmale narrativer Erklärungen im Fach Geschichte (Arbeitstitel).

    Kurzexposé:

    In meinem Promotionsvorhaben gehe ich der Frage nach, wie Schülerinnen und Schüler im Fach Geschichte erklären. Die Frage nach einer genuinen Form des Erklärens hat Geschichtstheorie und -philosophie lange Zeit vor große Herausforderungen gestellt. Mit dem Einzug des narrativistischen Paradigmas sei in der Erzählung die facheigene Form des Erklärens gefunden worden. Wie aber sieht eine solche narrative Erklärung in der Empirie aus? Und welchen normativen Vorgaben sollen Lernende folgen, wenn sie im Geschichtsunterricht aufgefordert werden, zu erklären? Die als Hilfestellung gedachten Operatoren in den EPA und dem Kernlehrplan erscheinen bei näherer Betrachtung nicht ausreichend definiert, wenig trennscharf und nicht oder nur teilweise mit fachwissenschaftlichen und -didaktischen Überlegungen übereinstimmend. Aus diesem Grund wurde auf Basis geschichtstheoretischer, ‑philosophischer und sprachwissenschaftlicher Überlegungen die für das Fach Geschichte essentielle Sprachhandlung des Erklärens operationalisiert.

    Mein Promotionsvorhaben verfolgt ein deskriptives und ein experimentelles Ziel: Vor dem Hintergrund des Vorwurfs einer Kluft zwischen geschichtsdidaktischer Theoriebildung und den empirischen Forschungsergebnissen zu den Leistungen von Schülerinnen und Schülern, erscheint es zielführend, sich auf das im Feld Vorfindbare zu konzentrieren. Daher versuche ich zu beschreiben, was Lernende unter Erklärungen im Fach Geschichte verstehen und wie sie eine solche Erklärung verfassen.

    Des Weiteren wird der Versuch unternommen, in einem quasi-experimentellen Design die Vorstellungen und die Kompetenzen der Lernenden an ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis des Erklärens anzunähern. Zu diesem Zweck werden in regelmäßigen Abständen Interventionen im Klassenraum durchgeführt, um mit den Schülerinnen und Schülern die Merkmale der operationalisierten Form historischen Erklärens zu erarbeiten. Der Erfolg der Interventionen wird mithilfe von Testungen überprüft.

    1 Vgl. Jörn Rüsen: Historik. Theorie der Geschichtswissenschaft. Köln u.a. 2013, S. 162.

    2 Vgl. Bernd Schönemann/Holger Thünemann/Meik Zülsdorf-Kersting: Was können Abiturienten? Zugleich ein Beitrag zur Debatte über Kompetenzen und Standards im Fach Geschichte. 2. Auflage. Berlin 2011 (Geschichtskultur und historisches Lernen, Bd. 4), S. 126.

  • Publikationen & Vorträge

    Publikationen

    • „Erklären in Geschichte ist halt ganz normales Erklären von z. B. Themen" – Erste Ergebnisse einer Interventionsstudie zu schülerseitigem historischem Erklären. In: Meike Hensel-Grobe/Heidrun Ochs (Hrsg.): Geschichtsdidaktik Update. Aktuelle geschichtsdidaktische Forschungsansätze der Early Career Researchers. Göttingen 2022, S. 95-110.

    Vorträge

    • In Geschichte(n) erklären? Analyse von Schüler*innen-Texten unter strukturellen, sprachlichen und epistemologischen Gesichtspunkten. Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums des Instituts für Didaktik der Geschichte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster. 29.09.2022.
    • Wie konzeptualisieren Schüler*innen historisches Erklären? Ein Bericht aus einer quasi-experimentellen Studie. Vortrag im Rahmen des Early Career Researcher Workshop der KGD, Universität zu Köln (digital). 01.03.2022.
    • Historisches Erklären lernen? Konzeption einer Interventionsstudie in den Jahrgangsstufen neun und zwölf. Vortrag im Rahmen des Winter-Retreats der Graduiertenschule des ZfL in Kooperation mit der School of Education der Universität Salzburg und der PH St. Gallen (digital). 17.02.2021.
    • „Erklären in Geschichte ist halt ganz normales Erklären von z.B. Themen": Erste Ergebnisse einer Interventionsstudie zu schülerseitigem historischem Erklären. Vortrag im Rahmen der X. Nachwuchstagung der KGD, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (digital). 14.11.2020.
    • „Erklären in Geschichte ist halt ganz normales Erklären von z.B. Themen": Ergebnisse einer Interventionsstudie zu schülerseitigem historischem Erklären. Vortrag im Rahmen der Tagung Geschichtsdidaktik empirisch 2020 in Basel (Veranstaltung coronabedingt abgesagt).
    • Strukturelle und sprachliche Merkmale narrativer Erklärungen im Fach Geschichte. Vortrag im Rahmen des Winter-Retreats der Graduiertenschule des ZfL in Kooperation mit der School of Education der Universität Salzburg und der PH St. Gallen. St. Gallen Februar 2019. 
  • Lehrveranstaltungen

    WiSe 2022/23

    • Proseminar: Einführung in die Didaktik der Geschichte