• Sprechstunde im Sommersemester 2022

    Aktuelles

    Sprechstunde

    In der vorlesungsfreien Zeit findet meine Sprechstunde zu folgenden Terminen statt:
    Montag, 25 Juli, 14-16 Uhr
    Mittwoch, 17. August, 14-16 Uhr
    Mittwoch, 14. September, 14-16 Uhr


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    © pixabay

    Forschungsdaten zu DFG-Projekt auf dem Publikationsserver miami

    Aus dem DFG-Projekt "s Bachmanns Anna und de Schmidte Karl: Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen" ist nach Projektabschluss ein Korpus aus 12 Fokusgruppendiskussionen hervorgegangen. Die Forschungsdaten können über den Publikationsserver miami der ULB als txt- und PDF/A-Dateien heruntergeladen und als Datenbasis für sprachwissenschaftliche Untersuchungen verwendet werden. Die Fokusgruppen stellten eine der direkten Erhebungsmethoden dar. Da die Gewährspersonen darin gemeinsam Positionen zu Verwendungskontexten verschiedener Namenvarianten im Dialekt aushandeln, weisen die Daten eine hohe Güte auf. Sie eignen sich unter anderem dazu, gruppeninterne Kommunikation und das Konstruieren von Narrativen zum gruppenspezifischen Sprachgebrauch in gesprochener Sprache zu untersuchen. 

  • Vita

    seit 04/2022
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Grammatik und Sprachgeschichte am Germanistischen Institut

    seit 2020
    Mentee im Christine de Pizan-Mentoring-Programm der Geistes- und Sozialwissenschaften an der JGU Mainz

    07/2019-08/2021
    Mitglied der SoCuM (Research Center of Social and Cultural Studies Mainz) Arbeitsgruppe 4 „Sprache und Gesellschaft"

    05/2018-12/2021
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „s Bachmanns Anna und de Schmidte Karl: Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen“ am Germanistischen Institut

    05/2017-05/2018
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademieprojekt „Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD)“
    Technische Universität Darmstadt

    08/2016-05/2017
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    01/2016-12/2016
    Wissenschaftliche Hilfskraft beim DFG-Projekt Das Anna und ihr Hund: Weibliche Rufnamen im Neutrum. Soziopragmatische vs. semantische Genuszuweisung in Dialekten des Deutschen und im Luxemburgischen“
    Institut für geschichtliche Landeskunde Mainz

    09/2014-04/2016
    Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Deutscher Familiennamenatlas (DFA)“
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    2014-2017
    Master of Arts: British Studies
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    2013-2016
    Master of Arts: Germanistik mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    2010-2013
    Bachelor of Arts: Germanistik mit Beifach British Studies
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz

  • Forschungsschwerpunkte

    • Morphologie – Wandel und Variation
    • Historische (Sozio-)Pragmatik (Schnittstelle Grammatik-Pragmatik)
    • Personenreferenz synchron und diachron
    • Onomastik (Namenforschung)
    • Empirische Soziolinguistik und Soziodialektologie

    Methodenschwerpunkte

    • Fragebogen
    • Qualitatives Interview/Fokusgruppe
    • Datengeleitete Inhaltsanalyse 

     

  • Publikationen

    Aufsätze

    • (angenommen): de Stoiber Edmund und Fischers Helene. Inoffizielle Personennamen im Spannungsfeld von Privatheit und Öffentlichkeit. Linguistik Online Sonderheft „Bewegte Namen im Varietätenspektrum und im Sprachkontakt“.
    • (2022): Müllersch is alles, was dazugehört. Familienkollektiva in deutschen Dialekten. Beiträge zur Namenforschung (BNF) 57 (2).
    • (2022, mit Simone Busley): Beckerhenne und Herr Johann Hamarshusen von Wiesbaden: Referenz auf Personen im Großwinternheimer Haderbuch. Beiträge zur Namenforschung (BNF) 57 (1).
    • (2021): S (Bachmanns) Anna. Die Rolle der Herkunftsfamilie in Referenz und Namengebung in dörflichen Kommunikationsgemeinschaften. Linguistik Online 107 (2): Pragmatik der Genuszuweisung, 41–59.
    • (2021): Zwischen Toponym und Anthroponym. Ein topnomastischer Ansatz zur Analyse dörflicher Hausnamen als geographisches Referenzsystem. Dräger, Kathrin, Rita Heuser, Michael Prinz: Toponyme. Standortbestimmung und Perspektiven (Germanistische Linguistik 326) Berlin/Boston: De Gruyter, 109–128.
    • (2020): s Kaufmanns Ingrid und de Fischer Kurt. Struktur und Soziopragmatik onymischer Genitivphrasen und Komposita im Pfälzischen. Nübling, Damaris, Mirjam Schmuck, Luise Kempf: Linguistik der Eigennamen. (Linguistik - Impulse und Tendenzen 88). Berlin/Boston: De Gruyter, 397–424.
    • (2019): Möllers Karl, Schulten Mama und Schmidtenbuur: Soziopragmatik der Personenreferenz im Niederdeutschen synchron und diachron. In: Namenkundliche Beiträge zum Niederdeutschen. Stuttgart: Steiner (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik 86 (2 ), 134–154.

    Herausgeberschaften

    • (mit Anne Rosar): Beiträge zur Namenforschung (BNF) 55 (2-3) (2020): „Doppelheft Namengeographie“. Heidelberg: Winter.

     

  • Wissenschaftliche Vorträge

    2022

    • 28.06.: „Personenreferenz im Dialekt. Qualitative Analysemethoden in der Dialektpragmatik.“ Kolloquum: Linguistisches Kolloquium des Lehrstuhls für deutsche Sprachwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

    2021

    2020

    2019

    2018

    2017

    2016

     

     

     

  • Lehre

    SoSe 2022

    • „Sprachliche Grenzziehungspraktiken“
    • „Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen“

    WiSe 2021/2022

    • (mit Antje Dammel): „Personenreferenz syn- und diachron.“

    SS 2020

    • (mit Anne Rosar) „Empirische Soziolinguistik diachron“ (Mainz)

    WiSe 2019/2020

    • „Einführung in die älteren Sprachstufen des Deutschen“

    WiSe 2017/2018

    • „Einführung in die historische Sprachwissenschaft des Deutschen“ (Mainz)

     

  • Workshops

    • „Hate Speech und digitale Zivilcourage. Eine Sprachwissenschaftliche Perspektive“, JGU Mainz (02.06.2022). Studienprogramm Q+.
    • „Von der Forschungsidee zum Fragebogen“, JGU Mainz (19.02.2020), 2. Methodentag am Fachbereich 05: Handwerkszeug für Hausarbeiten)
    • (mit Anne Rosar) „Qualitative Daten- und Textanalyse mit MAXQDA“, JGU Mainz (19.02.2020), 2. Methodentag am Fachbereich 05: „Handwerkszeug für Hausarbeiten“
    • (mit Andreas Klein) „Die schriftliche Befragung als Werkzeug der empirischen Linguistik“, JGU Mainz (23.07.2019), Methodentag am Fachbereich 05: „2. Mainzer Schreibsommer“
  • Tagungsorganisation

    15./16.10 2021

    Referenz auf Personen in Variation(en). Struktur und Soziopragmatik nominaler Formen der Personenreferenz. Projektabschlusskolloquium (Münster).

  • DFG-Projekt 

    s Bachmanns Anna und de Schmidte Karl: Grammatik und Soziopragmatik inoffizieller Personennamen in Dialekten des Deutschen

    Das DFG-Projekt hat von 2018 bis 2021 erstmals systematisch grammatische und soziopragmatische Variation für inoffizielle Personennamen in Dialekten des Deutschen erschlossen und analysiert. Dabei wurde ein flächendeckendes Raumbild des bundesdeutschen Gebiets erarbeitet und Tiefenbohrungen an zwölf ausgewählten Ortspunkten in allen Dialektgroßregionen vorgenommen.

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf dem Poster, das am 1. Forschungstag des Fachbereichs Philiologie vorgestellt wurde.

    Hier geht es zum Projekteintrag in GEPRIS.

     

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