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© Dr. Andrea Streckenbach

PD Dr. Andrea Streckenbach

bis 31. März 2026: Professurvertretung (Christine Dimroth)

Germanistisches Institut
Abteilung Sprachwissenschaft
Schlossplatz 34
48143 Münster

Kontakt
Büro: Raum VSH 11
Telefon: 0251/83-24151
Mail: astrecke@uni-muenster.de

 

 

Sprechstunde & Hinweise für Student:innen

Sprechstundentermine finden Sie unter diesem Link. Bitte beachten  Sie: die Termine finden teilweise online über Zoom (nämlich hier), teils in meinem Büro (Zimmernummer siehe Learnwebkurs) statt. In Angelegenheiten, die die Einführungsvorlesung betreffen, nutzen Sie bitte die Mail-Adresse einfuehrung.linguistik@uni-muenster.de. Ab April 2026 erreichen Sie hierüber Prof. Dr. Ulrike Freywald. 

  • Forschung

    Laufende Projekte

    KEGSO: Kompetenzen und Einstellung Germanistik-Studierender im Bereich Orthographie

    Als Datenbasis für dieses Projekt dienen rund 150 handschriftliche Diktate mit jeweils zugehörigem ausführlichem digitalem Fragebogen, die von Germanistik-Studierenden im Bachelorprogramm der Universitäten Münster und Mainz geschrieben bzw. ausgefüllt wurden. Der Fokus liegt dabei nicht auf einer klassischen Fehleranalyse, vielmehr soll über die ausführliche Erfassung von Angaben zur Einstellung der Proband:innen gegenüber Orthographie, der emotionalen Verfasstheit, dem Elternhaus allgemein und vor allem der Sprachbiographie der Studierenden ein Gesamtbild entwickelt werden. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Forderung nach einem erweiterten Kompetenzbegriff (im Bereich der Orthographie), der Prozess- und Produktorientierung kombiniert und den sachkundigen Einsatz von verschiedensten Tools (Rechtschreibkorrektur im Textverarbeitungsprogramm, Nachschlagen, Generative KI-Werkzeuge, Peer-Korrektur, …) zur Erstellung eines Textes mit situationsadäquatem Korrektheitslevel einbezieht.

    Interaktive Turbulenzen in mehrsprachigen Pflegekontexten zwischen Care und Control

    Das Projekt entsteht in enger Kooperation auf auf Basis der Daten des Teilprojekts B5 des SFB 1604 (> Das mehrsprachige Krankenhaus. Die Produktion von Migration durch Sprache als kommunikative und soziale Infrastruktur) Untersucht wird, wie interaktive Turbulenzen – also Überlappungen, Unterbrechungen und andere (vermeintliche) Störungen im Sprecherwechsel – in mehrsprachigen Pflegekontexten entstehen, bearbeitet und funktional genutzt werden. Auf der Grundlage von rund fünf Stunden transkribierter Gespräche aus verschiedenen Krankenhaussettings (Pflegeübergaben, Team- und Stationskommunikation) wird gezeigt, dass Turbulenzen keine bloßen Kommunikationsprobleme darstellen, sondern zentrale Ressourcen für die Herstellung, Aushandlung und Aufrechterhaltung institutioneller Ordnung sind.

    Die diskursive Konstruktion der Haustier-Nutztier-Grenze

    Das Projekt ging aus meinem Vortrag im Rahmen meines Habilitationskolloquiums 2023 hervor und wurde über die Anbindung an das Minding-Animals-Netzwerk, die Teilnahme an einem Workshop zum Thema Tierlinguistik in Mainz sowie den Austausch mit Mitarbeiter:innen beim Mainzer SFB Humandifferenzierung konkretisiert und weiter zur Publikation ausgearbeitet. Auf der Basis von Facebook-Posts und Kommentaren zu den Themen Vegane Hundeernährung und Grillfleisch auf dem Tierheimsommerfest werden Benennungspraktiken, Topoi und argumentative Muster untersucht, die in eher traditionalistisch ausgerichteten Postings auf der einen Seite und in sich transformatorisch-antispeziesistisch positionierenden Aussagen auf der anderen Seite zur Anwendung kommen. Im Zentrum der Analysen stehen dabei Strategien des Othering und De-Othering, mit denen kategoriale Zugehörigkeiten, Ausschlüsse und Grenzen konstruiert, legitimiert und gefestigt, aber auch in Frage gestellt und verschoben werden können.

    Forschungstätigkeiten im Rahmen der Mitgliedschaft beim DFG-Netzwerk Queerlinguistik

    Um der Frage nach einer validen Erhebungsmethode für die Variable Geschlecht (z.B. in soziolinguistischen Fragebögen) nachzugehen, wurden 2023 Interviews mit genderqueeren Studierenden der Universität Münster geführt. Auf Basis dieser Interviewdaten und einer Analyse bisher genutzter Erhebungs- und Auswertungsverfahren von der traditionellen Dialektologie bis zur zeitgenössischen Genderlinguistik werden die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen beleuchtet.

    In einem zweiten Teilprojekt aus diesem Bereich werden Pronomen als Kulturkampftopoi in den Blick genommen und Mock-Konstruktionen wie Meine Pronomen sind Jeden. Tag. Bier. als Schritt in einer Entwicklung der indexikalischen Aufladung der Praktik des Pronoun-Sharing betrachtet, bei der Pronomen von der Wortartkategorie zunächst zur queeren Identitätsressource, dann zum moralischen Wertmarker, sozialtypisierten Milieu-Marker, politischem Haltungsmarker und schließlich Feindbild und Kampftopos werden. Die Datengrundlage bilden hier Instagram-Kommentare.

     

    (Fast) Abgeschlossene Projekte

    Real- und Apparent-Time-Analysen zum Sprachwandel im Oberrheingebiet

    In meinem Habilitationsprojekt beschäftigte ich mich mit verschiedenen Methoden der Erforschung von Sprachwandel. Ich arbeitete mit unterschiedlichen Korpora, angefangen bei den Wenker-Daten über indirekt erhobene Fragebögen von Friedrich Maurer und den SÜDWESTDEUTSCHEN SPRACHATLAS bis hin zu Daten aus zwei neueren Freiburger Projekten (FlaRs, ReDI). Besonders interessiert mich dabei das Verhältnis von Abfragedaten zu Spontansprache, das ich versuche als Basis für Apparent-Time-Analysen nutzbar zu machen. Die Frage, für welchen Zeitraum Sprachdaten mit bestimmten Charakteristika eigentlich repräsentativ sind (Chronologisierung), führt auch zur Berücksichtigung des Unterschieds zwischen alten und jungen Gewährspersonen. Der Schwerpunkt der Analysen liegt auf dem Bereich der Lautung. Neben der klassischen Kartierung wurden vor allem statistische Verfahren genutzt, um die Einflussvariablen auf sprachliche Variation – sowohl auf Sprecher:innenseite, als auch auf der Seite der Erhebungsmethodik – bewerten zu können. Die Habilschrift ist in der Reihe Studia Linguistica Germanica bei de Gruyter zur Publikation angenommen.

    Sprachräume und Sprachgrenzen im Untersuchungsgebiet des Sprachatlas von Mittelfranken. Traditionelle Dialektgeographie - Wahrnehmungsdialektologie - Dialektometrie

    In meinem Dissertationsprojekt habe ich mich (vorwiegend) auf synchroner Ebene mit Variation im Raum beschäftigt und auf Basis des Materials des SPRACHATLAS VON MITTELFRANKEN Methoden der Sprachraumeinteilung erprobt und verglichen. Dabei habe ich Herangehensweisen der traditionellen Dialektgeographie denen der Wahrnehmungsdialektologie und der Dialektometrie gegenübergestellt und bin schließlich zu einer neuen sprachräumlichen Gliederung Mittelfrankens gelangt. // Verlagshomepage Rezension (Helen Christen)

    Chronologisierung von Sprachdaten in gemischten Real- und Apparent-Time-Analysen zum Sprachwandel in Mittel- und Unterfranken (ChroSMU)

    Dieses Projekt wurde 2018-2019 durch die Förderung durch den Innovationsfonds Forschung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. mit einer Summe von insgesamt 23.365 € möglich gemacht. Mit der Unterstützung von 11 Hilfskräften wurden erstmals die spontansprachlichen Anteile auf den Tonbändern zu den Erhebungen des Sprachatlas von Mittelfranken (SMF) und des Sprachatlas von Unterfranken (SUF), sowie zum Band 6 des SMF zur „Sprachregion Nürnberg“ und dem „Jungen Unterfränkischen Sprachatlas“ (JuSUF) an einem Ort gespeichert, transkribiert und durchsuchbar in einer Datenbank zugänglich gemacht. Auf Basis des umfangreichen – neu erschlossenen – Materials konnten Fragen nach dem Unterschied zwischen Dialekt-Übersetzungs-Daten und Spontansprache sowie nach Methoden der diachronen Variationsforschung auf Basis heterogener Datensamples bearbeitet werden.

     

    beteiligte Hilfskräfte (von links nach rechts): Minou Bouchehri, Elias Veit, Dara Schätzle, Linda Widmann, Julia Wernet, Annika Spegg, Selma Belakhal, Leila Amer, Celia Kieffer, Justus Schümmer (nicht im Bild) & Julia Werner (nicht im Bild)

     

    Interessenschwerpunkte:

     

    • Parameter der Sprachvariation im Kontext von Dialekt, Mehrsprachigkeit und Sprachgemeinschaft
    • Methoden der Variations- und Soziolinguistik
    • Sprachliche Kategorienbildung
    • Sprachkritik, politische Korrektheit und Hate Speech
    • schriftsprachliche Komptenzen im multilingualen und digitalen Zeitalter 

     

  • Publikationen

    (2013) [publiziert unter dem Namen Andrea Mathussek] Handbuch zum Sprachatlas von Mittelfranken. Dokumentation und Auswertung Heidelberg: Winter [Hg. zusammen mit Horst Haider Munske].

    (2014) [publiziert unter dem Namen Andrea Mathussek] Rezension zu Ferstl, Christian und Anthony Rowley (Hg.) (2013): Was sich in Landshut zugetragen hat - und anderswo. Beiträge zur Schmellerforschung und darüber hinaus. Jahrbuch der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft 2012. Regensburg. In: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Bd. 81, Heft 3, S. 346-348

    (2014) [publiziert unter dem Namen Andrea Mathussek] Sprachräume und Sprachgrenzen in Mittelfranken. Traditionelle Dialektgeographie. Wahrnehmungsdialektologie. Dialektometrie. Heidelberg: Winter.

    (2016) [publiziert unter dem Namen Andrea Mathussek] On the problem of field worker isoglosses. In: The future of dialects: Selected papers from Methods in Dialectology XV (Language Variation 1). Hg. John Nerbonne, Marie-Hélène Côté und Remco Knooihuize. Berlin: Language Science Press. Download

    (2017) "Das war ein Meilenstein der Schweizer Dialektforschung, was ihr geschaffen habt!" Im Gespräch: Andrea Streckenbach und Yves Scherrer. In: Pascale Schaller und Alexandra Schiesser: Die Vermessung der Sprache. Zur Geschichte und Bedeutung des Sprachatlas der deutschen Schweiz; S. 65-71

    (2019): Real- und Apparent-Time-Analysen: Theoretische Überlegungen und Beispiele aus den (spontansprachlichen) Daten des Sprachatlas von Mittelfranken. In: Sebastian Kürschner, Mechthild Habermann und Peter O. Müller (Hg.): Methodik moderner Dialektforschung. Erhebung, Aufbereitung und Auswertung von Daten am Beispiel des Oberdeutschen. Hildesheim, Zürich: Georg Olms Verlag (Germanistische Linguistik, 241/243 (2019)), S. 45–77.

    (2019) Alemannische Dialektologie - Forschungsstand und Perspektiven. Beiträge der 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie in Freiburg i. Br. (11.-13.10.2017). Hg. zs. mit Martin Pfeiffer und Tobias Streck. Linguistik online, Bd. 98, 5/19. Sonderheft.  Link

    (2020) Zur Chronologisierung sprachlicher Daten am Beispiel der Realisierungsvarianten von nichts in Unterfranken und am Oberrhein. In: Robert Langhanke, Andrea Kleene, Anja Schaufuß und Matthias Hahn (Hg.): Dynamik in den deutschen Regionalsprachen. Gebrauch und Wahrnehmung, Marburg: Olms (Germanistische Linguistik). Link

    (i. Arb.) Sprachvariation und Sprachwandel am Oberrhein. Real- und Apparent-Time-Analysen in Dialekt-Übersetzungs-Daten und Spontansprache aus 130 Jahren. Habilitationschrift [angenommen in der Reihe Studia Linguistica Germanica bei de Gruyter]

    (i. Arb.) Die diskursive Konstruktion der Haustier-Nutztier-Grenze - Ideologie, Othering und kognitive Dissonanz im Kontext antispeziesistischer Sprachkritik [angenommen für Sammelband mit Peer Review; Hg. von Damaris, Nübling; Theresa Schweden und Lena Späth]

    (i. Arb.) Interaktive Turbulenzen in mehrsprachigen Pflegekontexten zwischen Care und Control.

  • Vorträge und Poster

    14. August 2014: "On the problem of field worker isoglosses"; Vortrag bei der Methods in Dialectology XV; Groningen (Niederlande)

    9. Oktober 2014: "Dialekt und Dialektalität am Oberrhein"; Vortrag zusammen mit Julia Breuninger bei der 18. Arbeitstagung zur Alemannischen Dialektologie; Tübingen

    8. Mai 2015: "Staubfänger oder Forschungsgrundlage? Zum Wert traditioneller Sprachatlanten und ihrer Daten"; Vortrag beim Festkolloquium anlässlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Horst Haider Munske; Erlangen

    28. Mai 2015: "Recent tendencies in language change in South-West-Germany", Vortrag bei der ICLaVE8, Leipzig

    11. September 2015: "Wie konservativ sind Abfragedaten? Vergleich von Dialekt-Übersetzungs-Material aus 3 Erhebungszeitpunkten und den entsprechenden (quasi-)spontansprachlichen Daten", Posterpräsentation beim 5. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen e.V. (IGDD); Esch-sur-Alzette (Luxemburg)

    6. November 2015: "Möglichkeiten und Grenzen der Abbildung von subjektiven auf objektive Daten", Vortrag beim Workshop "Objektive und subjektive Sprachräume" im Rahmen des Länderen-Projekts (Prof. Helen Christen); Freiburg (Schweiz)

    29. September 2016: "Ungehobene Schätze: Spontansprache in den Daten der Bayerischen Sprachatlanten.", Plenarvortrag bei der 13. Bayerisch-österreichischen Dialektologentagung, Erlangen

    15. Oktober 2016: "Variation und/oder Wandel: Einige Überlegungen zu apparent-time-Vergleichen", Vortrag beim 7. Kolloquium Forum Sprachvariation der IGDD / 5. Nachwuchskolloquium des VndS, Leipzig

    1. Februar 2017: "Real- und Apparent-Time am Oberrhein", Gastvortrag beim Sprachwissenschaftlichen Kolloquium, Marburg

    7. Juni 2017: "Regiolect or Standard? How Southern German Basic Dialects develop.
    Methodological questions and some results.", Vortrag bei der International Conference on Language Variation in Europe (ICLaVE) 9, Malaga (Spanien)

    19. Juni 2017: "Isoglossen in Real- und Apparent-Time", Vortrag im Interdisziplinären Zentrum für Dialekte und Sprachvariation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    12. Oktober 2017: "Isoglossen in Real- und Apparent-Time", Vortrag bei der 19. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Freiburg

    24. September 2018: "Real- und Apparent-Time in Mittel- und Unterfranken: Methodische Fragen und Ergebnisse zum Sprachwandel zwischen DSA und JuSUF", Vortrag beim 6. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) "Regiolekt – Der neue Dialekt?", Marburg

    9. August 2019: "Typing more §§§ than you're actually earning" / Standarnahe Transliteration - Schwierigkeiten und Absprachen in drei Freiburger Projekten, Vortrag beim Workshop 2019 des Dialektatlas Mittleres Westdeutschland (DMW) zum Thema „Methoden der Transkription und Transliteration dialektaler Daten“, Münster

    18. November 2022: „Sprechlagenwechsel oder Dialektabbau (oder beides) in Real- und Apparent-Time. Am Oberrhein.“ Vortrag beim digitalen Workshop des Forums Sprachvariation der IGDD, online

    28. April 2023: "m/w/d: Geschlechtliche Identität als Dimension der Soziolinguistik". Vortrag im Rahmen der Arbeitstagung „Irgendwas mit Gender 5.0“ des Forschungsnetzwerk Gender am Mittelbau der WWU, Münster

    19. Juni 2023: "Von Wenker bis zu den Millenials: synchron plus synchron gleich diachron?". Vortrag am Interdisziplinären Zentrum für Dialekte und Sprachvariation (IZD) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

    Juni 2024: "Sprachwandel am Oberrhein". Vortrag im Rahmen des IDS-Workshops "Sprachwandel im Deutsch der Gegenwart", Mannheim

    September 2024: „Variation und Wandel am Oberrhein. Entscheidungsbäume, Sprachwandel-Profile und der Einfluss von Gewährs- und Erhebungspersonen“, Vortrag bei der 21. Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie, Bern

    November 2024: „"Hoppel, Testobjekt, Besatz oder Filet": Reden über Tiere aus sprachwissenschaftlicher Perspektive", Vortrag im Rahmen des Minding-Animals-Symposiums, Münster

    März 2025: "Vegane Hundeernährung und das Spanferkel auf dem Tierheim-Sommerfest: Praktiken zur sprachlichen Grenzziehung zwischen Heim- und Nutztier", Vortrag im Rahmen des Workshops Tierlinguistik (SFB 1482 Humandifferenzierung), Mainz


    außerdem:

    26. Juni 2014: "Dialekt an der Grenze. Dialekt und Dialektwandel im Oberrheingebiet", Vortrag zs. mit Julia Breuninger beim Deutschen Verband Frau und Kultur e.V., Freiburg

    14. September 2014: Vortrag zum Thema "Dialekt an der Grenze" zs. mit Julia Breuninger im Literaturhaus Immenstadt (Allgäu)

    22. Januar 2015: Gastvortrag zum FlaRs-Projekt beim DADD-Seminar „Drei Länder – eine Sprache: Das Alemannische in Baden, dem Elsass und der Schweiz“, Freiburg

    In mehreren Jahren: Hauptverantwortliche Standorganisation und Mitwirkung bei den Science Days im Europa Park (Rust) und am Wissenschaftsmarkt am Münsterplatz (Freiburg)

    Oktober 2017: Organisation der 19. Arbeitstagung zur Alemannischen Dialektologie in Freiburg

    Oktober 2024: „Wie wir über Tiere sprechen“. Vortrag im Rahmen des Berliner Tierschutz-Forums, online

  • CV

     

    2002–2009

     Studium der Fächer Germanistik und Anglistik im Studiengang Lehramt für Gymnasien an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg

    Zulassungsarbeit „Laute und Lautwandel im Konsonantismus der Dialekte Mittelfrankens“ (Betreuung: Prof. Dr. Horst Haider Munske)

    2004 –2012

    Studentische und später wissenschaftliche Hilfskraft beim Projekt „Sprachatlas von Mittelfranken“ (Leitung: Prof. Dr. Horst Haider Munske); daneben zeitweise studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Frau Prof. Dr. Mechthild Habermann (FAU)

    2009 – 2011

    Dissertationsprojekt: „Sprachräume und Sprachgrenzen in Mittelfranken. Traditionelle und moderne Methoden der Dialektraumeinteilung“ (Doktorvater: Prof. Dr. Horst Haider Munske)

    10/2010 – 09/2011

    10/2012 – 12/2012

    Stipendiatin des „Stipendium zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre“ (Promotions- und Postdoc-Stipendium)

    SS 2012

    Erweiterungsstudium im Fach Ethik/Philosophie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    01/2013 –04/2019

    Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Peter Auer an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    2019 – 2024

    Akademische Oberrätin in der Germanistischen Linguistik der Universität Freiburg

    05/2024

    Verleihung der Venia Legendi  für Germanistische Sprachwissenschaft durch den Fachbereich Philologie der Universität Münster (Titel der Schrift: "Sprachvariation und Sprachwandel am Oberrhein. Real- und Apparent-Time-Analysen in Dialekt-Übersetzungs-Daten und Spontansprache aus 130 Jahren"; Titel des Vortrags: "Tiere als Familienmitglieder - Tiere als Nutzungseinheiten: Praktiken zur sprachlichen Konstruktion der Interspezies-Familie in einer sich wandelnden Mensch-Tier-Dichotomie"; Kommissionsvorsitz: Prof. Dr. Helmut Spiekermann)

    04/2025 – 09/2025 Lehrkraft für besondere Aufgaben (Vertretung, 50%) am Lehrstuhl für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen (Univ.-Prof. Dr. Damaris Nübling) an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

    10/2025 –

    03/2026
    Vertretung der Professur für Germanistische Sprachwissenschaft (Prof. Dr. Christine Dimroth) an der Universität Münster
    ab 04/2026 Privatdozentin an der Universität Münster