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© ANNA KONSTANTINOVA

Anna Konstantinova, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Germanistisches Institut
Abteilung Sprachwissenschaft
Stein-Haus, Schlossplatz 34
48143 Münster

Raum: VSH 12
E-Mail: anna.konstantinova@uni-muenster.de

Sprechstunde

Die Sprechstunde im Wintersemester 2020/21 findet  in der vorlesungsfreien Zeit nach Absprache statt. Bitte melden Sie sich dazu vorher per E-Mail  an.  Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Link für eine Zoom-Meeting. Gruppenbesprechungen sind auch möglich.

  • Studentische Hilfskraft

    Sarah Sophie Nagel

  • Forschungsinteressen

    • Psycholinguistik
    • Diskurspragmatik
    • Informationsstruktur Phonetik und Phonologie
    • Multilingualism
    • Spracherwerb
    • Mensch-Maschine-Interaktion

  • Vita

    Ausbildung

    2017-heute Promotionsstudium (Germanistik), WWU Münster
    2014-2017 Masterstudium (Angewandte Sprachwissenschaft), Universität Bonn
    2008-2013 Diplomstudium (Philologie), Föderale Universität Kasan
    2018-heute   DaF/DaZ-Zertifikat, WWU Münster
    09/2019 Computational Linguistics Fall School 2019, IMS Universität Stuttgart

          

    Berufserfahrung

    2019-heute Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut, WWU Münster
    2018-2019 Wissenschaftliche Hilfskraft am Germanistischen Institut, WWU Münster
    2018-2019 Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Scottish Standard English - phonological and morphosyntactic features and their variation” am Institut  für Anglistik, WWU Münster
    2015-2017 Praktikum im Bereich Phonetik, Universität Bonn

       
       
       

  • Lehre

    Wintersemester 2020/21:

    Mediatisierung

    "Der Begriff der Mediatisierung ist so vielfältig definiert wie umstritten. In einer vollständig mediatisierten Welt können wir medial vermittelten Inhalten nicht mehr entkommen. Daher ist eine Sensibilisierung für mediale Filtereffekte, veränderte Kommunikationswege und deren sprachliche Effekte wichtiger denn je. Die Vorlesung thematisiert die digitale Revolution aus mikro-diachroner Perspektive und führt in die Grundlagen der Medienlinguistik ein. Dabei werden sowohl traditionelle als auch neue Medien hinsichtlich ihrer kommunikativen Implikationen vorgestellt. Ein wichtiger Fokus liegt auf den Methoden der Medienanalyse. So sollen quantitative und qualitative Verfahren der Diskursanalyse sowie der Korpuslinguistik anhand von konkreten medienlinguistischen Fragestellungen auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft werden." (von Dr. Netaya Lotze)

    Politische Diskurse Online
    Das Seminar behandelt die wichtigsten Aspekte der theoretischen Grundlagen und methodologischen Verfahren der Politolinguistik in Bezug auf die aktuelle online Medienlandschaft. So werden diverse politische Problematiken aufgegriffen, z.B. die Fake-News-Detektion, Argumentationsmuster in Social Media, Leserperspektive und Perzeption der multimodalen politischen Diskurse, Story-Telling und die Erstellung des digitalen Medien-Images sowie Frames und Metaphern in politischen Reden und Diskursen.

    "Siri, Alexa und Co."- Sprachassistenzsysteme

    „In unserer modernen Zeit interagieren wir in immer mehr Lebensbereichen mit Dialogsystemen wie Siri auf dem IPhone, Alexa im Smart-Home und WATSON, dem Dialogagenten der IBM. Durch natürlichsprachliche Interfaces sollen bestimmte Anwendungen benutzerInnen-freundlicher gestaltet werden. Die Bandbreite der Schnittstellen reicht vom Steuerungspanel eines Baufahrzeugs über den Fahrkartenautomaten der Bahn bis zu sophistizierten computer- oder telefonbasierten Konversationsagenten oder soziablen Robotern. Leider jedoch erreichen UserInnen ihr Dialogziel oft nicht. Welche sprachlichen Strategien im Umgang mit solchen Systemen verfolgt werden, welche sozialen Wirkungen von den Systemen ausgehen und welche Probleme in der Mensch-Maschine-Interaktion auftreten, soll im Seminar untersucht werden.“ (von Dr. Netaya Lotze).

    Snytax: Strukturanalyse

    "In der Veranstaltung werden wir uns auf der Grundlage eines deskriptiven Ansatzes vertieft mit syntaktischer Analyse beschäftigen. Dabei sollen die eigenen Analysefertigkeiten an konkreten Beispielen trainiert werden. Durch selbständige Analyseversuche wird ein systematisches Verständnis für Satzstrukturen entwickelt, das eine wichtige Grundlage darstellt für die linguistische Analyse verschiedenster Sprachdaten. Sie erwerben also neben den theoretischen Grundlagen auch das Handwerkszeug für empirische Untersuchungen mit syntaktischem Bezug im wissenschaftlichen Bereich sowie für Grammatikunterricht und Fehleranalysen in der Schule." (von Dr. Netaya Lotze)

    Kolloquium zum Studierendenkongress "Linkon"

    "Die Studierenden sollen im Rahmen der Veranstaltung praktische Kenntnisse aus ihren Praktika (u.a. PR, Presse, Veranstaltungsmanagement) mit den Inhalten ihres jeweiligen Selbststudiums verbinden, indem sie in Eigenregie einen linguistischen Kongress organisieren. Die organisatorischen Leistungen der Studierenden bestehen im Verfassen und Gestalten aller zur Organisation eines wissenschaftlichen Kongresses relevanten Kommunikate (u. a. Einladungstexte, Werbeplakat, Programmheft, journalistische Veranstaltungsberichte für WN online, Gestaltung eines eigenen Online-Auftritts, (An-)moderation). Auf der inhaltlichen Ebene besteht die Leistung der Studierenden vor allem in tagungsrelevanten Kurzvorträgen, die Ergebnisse ihres in diesem Modul curricular verankerten Selbststudiums vorstellen. Zur besseren Vernetzung von ExpertInnen und Nachwuchs soll eine externe Linguistin/ein externer Linguist als Keynote-Speaker in diesem Rahmen zu einem hochschulöffentlichen Fachvortrag eingeladen werden. Keynote-Spekerin im WS20/21 wird Prof. Dr. Konstanze Marx (Greifswald) sein." (von Dr. Netaya Lotze)

    Sommersemester 2020:
    Lesen- und Schreibenlernen in mehrsprachigen Kontexten
    Welche kognitiven Prozesse stehen hinter dem Lesen und Schreiben und welchen Einfluss hat die Mehrsprachigkeit auf den Erwerb der deutschen Schriftsprache? In diesem Seminar werden sich die Studierenden mit der Rolle von Phonetik und Phonologie im Orthographie- und Schrifterwerb beschäftigen. Außerdem werden die Seminarteilnehmer den Prozess des Leseverstehens aus der kognitiven Perspektive näher kennenlernen. Erkenntnisse aus diesen linguistischen Bereichen werden zusammen mit Beispielen aus DaZ-Lehrwerken untersucht und es wird über Fördermöglichkeiten und didaktische Aspekte des mehrsprachigen Schrifterwerbs diskutiert.

    Wintersemester 2019/20:
    Pragmatische und psycholinguistische Aspekte des Dialogs
    Warum ist es für Menschen sehr natürlich und einfach mit einander zu kommunizieren, obwohl die Komplexität der kognitiven Prozesse, die während eines Dialogs ablaufen, nicht zu unterschätzen ist. In diesem Seminar werden sich die Studierenden mit unterschiedlichen, aber gleichzeitig voneinander abhängigen Phänomenen der Sprachproduktion und der Sprachverarbeitung beschäftigen, z. B. mit interaktivem Alignment, der Aktivierung des gemeinsamen Wissens, der Kohärenz, den Situationsmodellen, den Erwartungen und der Imitation im Gespräch. Außerdem werden sich die SeminarteilnehmerInnen einen Überblick verschaffen, welche Datenerhebungs- und Datenanalysemethoden in diesem Forschungsbereich zu Verfügung stehen.

  • Vorträge und Workshops

    Sep. 2019 Shared information in dialogues with Amazon Alexa, DETEC Conference in Berlin (Poster)
    Sep. 2019 Methods in Human-Computer Interaction Research, ExAPP Konferenz in Münster (Poster)
    Mär. 2019

    Experimentelle Forschungs-Designs zur Mensch-Maschine-Interaktion, IDS Jahrestagung in Mannheim (Poster)

    Nov. 2018

    Informationsstruktur in nichtmuttersprachiger Mensch-Maschine-Interaktion, Treffen des Arbeitskreises Angewandte Gesprächsforschung in Siegen (Vortrag)

    Apr. 2017 Learning through failure: Speech accommodation in questions to Siri, T.W.I.S.T. Student Conference for Linguistics in Leiden, Niderlande (Vortrag)
    Mär. 2017 Question to Siri by learners of English, GAL Research School in Münster (Poster)
    Mai 2015 Breaking bad news in medical context: The case of Grey’s Anatomy, BAEL Conference in Bonn (Vortrag)