Aktuelles

Informationen zur Ausleihe aus der CRS/ ZIT-Bibliothek

© ZIT

Ab dem 02.03.2026 startet der Bibliotheksbetrieb der CRS/ZIT-Bibliothek wieder. Der Bestand der CRS/ZIT-Bibliothek ist bis zum Umzug in den Hüffer-Campus nicht öffentlich zugänglich, jedoch überwiegend ausleihbar.  Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Bestellformular für Ausleihe aus der CRS/ZIT-Bibliothek (ab 2.3.2026)


 

Stellenausschreibung

Im Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Bereich „Islam in der Sozialarbeit“   - Jun.Prof.in Dr. Almila Akca -  die Stelle als

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (E 13 TV-L)

zu besetzen. Angeboten wird eine für 3 Jahre befristete Teilzeitstelle (65 %). Die Lehrverpflichtung beträgt bei Vollzeit 4 SWS.

Bewerbungsfrist: 10.04.2026

© Haus am Dom

Neue Gesprächsreihe: Karimi trifft…

Mit der Reihe „Karimi trifft …“ ist am 10. März 2026 im Haus am Dom eine neue Gesprächsreihe gestartet. Zur Premiere sprach Ahmad Milad Karimi mit dem Philosophen und Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger über reines Gewahrsein, Meditation, das Selbstmodell des Menschen und die Frage, wie eine Bewusstseinskultur heute gedacht werden kann. Das Gespräch eröffnet einen konzentrierten Zugang zu einem der drängendsten Themen der Gegenwart: dem Verhältnis von innerer Erfahrung, philosophischer Reflexion und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Aufzeichnung des Gesprächs ist auf YouTube abrufbar.

© ZIT│Peter Grewer

Vortrag: Ohne Judentum kein Islam. Dekonstruktion antijüdischer Erzählungen in Neubesinnung auf islamische Denktraditionen

Dienstag, 24. März 2026, 19 Uhr, mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (in Präsenz und online)

Auf Einladung der Katholischen Akademie und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e. V. spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide über die grundlegende Bedeutung des Judentums für das islamische Selbstverständnis. Ausgehend von seinem aktuellen Buch beleuchtet er die theologischen und historischen Verflechtungen beider Religionen und plädiert für eine Neubesinnung, die den interreligiösen Dialog als wesentlichen Bestandteil islamischer Denktraditionen begreift.

Ort: Collegium Borromaeum
Schoferstraße 1, Freiburg

© Peter Leßmann (Uni Münster)

Vortrag: Ohne Judentum kein Islam. Die verleugnete Quelle

Montag, 23. März 2026, 19:30 Uhr, mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

Eine Veranstaltung von Hegau-Bodensee-Seminar, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und der vhs Landkreis Konstanz e.V.

Spätestens mit dem 7. Oktober wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in Deutschland ist. Der muslimische Theologe Mouhanad Khorchide geht in seinem neuen Buch u.a. den Fragen nach, warum der Antisemitismus unter Muslimen so viel Anklang findet, welche koranischen und theologischen Quellen als Grundlage des muslimischen Antisemitismus dienen, welche Allianzen ein radikalisierter islamischer Antisemitismus eingeht. Doch Khorchide bleibt nicht bei dieser Bestandsaufnahme stehen. Er versteht das Judentum als Grundlage des Islams und legt dar, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente.
Moderation: Dr. Norina Procopan

Ort:
Alexander v. Humboldt Gymnasium
Schottenpl. 2, 78462 Konstanz

 

© ZIT

Christen und Muslime diskutieren gemeinsame Verantwortung für die Welt

Workshop und öffentliche Podiumsdiskussion zu christlich-muslimischer Verantwortung und zum Libanon

26. Februar 2026 | Podiumsdiskussion | Katholisch-Theologischen Fakultät 

Wie können Christen und Muslime gemeinsam Verantwortung für die Welt übernehmen? Unter dieser Leitfrage hat am 26. Februar 2026 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ein wissenschaftlicher Workshop stattgefunden. Am Abend folgte eine öffentliche Podiumsdiskussion auf Englisch mit dem Titel „Between Faith and Politics: Christian–Muslim Relations in Lebanon“.

© SC Preußen Münster - LSM/SCP

„Nähe, Respekt und Herzlichkeit“ – 120 Adlerträger beim Iftar-Essen im LVM-Preußenstadion

Samstag, 28. Februar 2026

Vor zwei Wochen wurde die Kooperation zwischen dem SC Preußen Münster und dem Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) offiziell besiegelt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Austausch zwischen Sport und Religion zu fördern und dadurch neue Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen zu schlagen, die im Vereinsalltag des Adlerclubs zusammenkommen. Ole Kittner, Geschäftsführer für Sport, Strategie und Kommunikation, hebt hervorr, dass diese Partnerschaft aktiv mit Leben gefüllt werden soll. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits erfolgreich umgesetzt: Beim gemeinsamen Iftar – dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan nach Sonnenuntergang – kamen rund 120 Funktionäre, Spieler, Trainer, Eltern aus dem Leistungszentrum sowie ihre Familien zusammen.

© Ludger Hiepel

Sarajevo lernen – Interreligiöser Dialog als Praxis gegenseitiger Verantwortung

Nachbericht der Sarajevo Reise im Dezember 2025

Wer im Dezember durch Sarajevo spaziert, erlebt eine Stadt, in der religiöse Vielfalt sichtbar zum Alltag gehört. Vor der katholischen Kathedrale steht ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum und nur wenige Schritte entfernt laden die Stände eines Weihnachtsmarktes zum Verweilen ein. Lichter, Musik und der Duft von Gewürzen prägen die Atmosphäre der Adventszeit. Gleichzeitig ist Sarajevo eine Stadt, in der sich unterschiedliche religiöse Traditionen begegnen: Neben dem Klang der Kirchenglocken gehört auch der Ruf des Muezzins zur akustischen Kulisse des öffentlichen Lebens. Auffällig ist zudem, dass religiöse Orte – etwa die Synagoge – ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen auskommen. Absperrungen oder stark sichtbare Polizeipräsenz fehlen. Jüdisches Leben erscheint hier nicht als Ausnahme, die besonderer Sicherung bedarf, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des städtischen Miteinanders.
Ludger Hiepel, Amina Kišić und Mouhanad Khorchide waren gemeinsam in Sarajevo unterwegs und haben die Stadt unter einer interreligiösen Perspektive erkundet. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen.