Was passiert, wenn Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen, Weltanschauungen, Fakultäten und Lebensgeschichten nicht übereinander sprechen, sondern miteinander Fußball spielen?
TeamSpirit möchte genau dafür Raum schaffen: für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Das Fußballturnier bringt Menschen aus der Universität Münster zusammen und lädt dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, Vorurteile abzubauen und Vielfalt als Bereicherung zu erleben.
Wann und wo?
10. Juli 2026
Ab 9:00 bis ca. 15:00 Uhr
Preußenstadion Münster
Im Rahmen des Projekts „Muslim aktiv und weltoffen“ an der Universität Münster ist mit „Muslim Minds. Glaube im Gespräch“ ein neuer Podcast gestartet, der sich muslimischen Gedanken- und Glaubenswelten widmet. Das Format verbindet persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Perspektiven und eröffnet einen Raum für Reflexion, Dialog und den Austausch über Fragen des Glaubens und des muslimischen Lebens in Deutschland.
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-WestfalenDer Podcast ist auf allen gängigen Plattformen aufrufbar: https://pod.link/1895287842?view=apps&sort=popularity
Studierende der Islamischen Theologie setzen sich in der neuen Produktion unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi mit Fragen von Identität, Körper, Macht und Selbstbehauptung auseinander.
„Die Unsichtbaren“ ist ein Theaterabend über Unsichtbarkeit und Würde, über das Überleben in fremden Blicken und über den Moment, in dem Frauen sagen: „Wir sind da!“
- Text/Regie/Dramaturgie: Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi
Das von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk „Verbunden in Gott. Transformationen der Mensch-Tier-Beziehungen in interreligiöser Perspektive“ (TTIR: TierTheologie InterReligiös) untersucht, welche Beiträge die monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam zum Wandel des Mensch-Tier-Verhältnisses leisten können. Das wissenschaftliche Netzwerk verfügt nun über eine eigene Website, auf der die Netzwerkgruppe sowie das Projekt fortlaufend vorgestellt werden. Neben der Vorstellung des Projekts und seiner Mitglieder finden sich dort auch die Berichte zu den mehrtägigen Arbeitstreffen, die sich verschiedenen Schwerpunktthemen im Bereich der Gott-Mensch-Tier-Beziehungen widmen.
Zum 1. Juli gründet die Universität Münster eine Islamisch-Theologische Fakultät. Welche Beweggründe stecken dahinter und wie fällt die internationale Resonanz aus? Diese und weitere Fragen bespricht Moderatorin Lena Zils mit Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und Gründungsdekan Prof. Dr. Mouhanad Khorchide.
Thema: Göttliche Ordnung? Zur Diskussion um binäre Geschlechterkonstruktionen und Perspektiven für die Islamische Theologie
Am 21. und 22. Mai 2026 fand in Münster der Roundtable „Islamisch-Theologische Genderforschung“ zum Thema „Göttliche Ordnung? Zur Diskussion um binäre Geschlechterkonstruktionen und Perspektiven für die Islamische Theologie“ statt. Die Veranstaltung brachte Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen theologischen und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen zusammen, um aktuelle Fragestellungen der Genderforschung im Kontext islamisch-theologischer Reflexionen interdisziplinär zu diskutieren.
1. Juni 2026 | 18:15–20:00 Uhr | online via Zoom !
Fragen nach Religion, Geschlecht, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenleben gehören heute zu den zentralen Herausforderungen pluraler Gesellschaften. Besonders im Kontext Bosniens und Herzegowinas, einer Gesellschaft geprägt von religiöser Vielfalt, Transformationsprozessen und interkulturellen Erfahrungen, entstehen spannende Perspektiven auf Genderrollen, Glauben und gesellschaftliche Verantwortung. Der Vortrag eröffnet Einblicke in aktuelle Diskussionen darüber, wie religiöse Traditionen konstruktiv mit Fragen von Geschlechtergerechtigkeit, Menschenrechten und friedlichem Zusammenleben umgehen können.
Prof. Dr. Zilka Spahić Šiljak gehört international zu den profiliertesten Stimmen im Bereich Gender- und Religionsforschung. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Religion, Politik, Menschenrechten, Bildung und Friedensarbeit. Sie ist Academic Director des University Gender Resource Centre (UNIGeRC) an der Universität Sarajevo sowie Direktorin der TPO Foundation Sarajevo. Durch zahlreiche internationale Forschungs- und Bildungsprojekte leistet sie wichtige Beiträge zu Gendergerechtigkeit, interkultureller Kompetenz und Peacebuilding.
Aktueller Hinweis: Die Veranstaltung findet online via Zoom statt.
Vom 6. bis 8. Mai 2026 fand am Stiftungssitz der Udo-Keller-Stiftung in Neversdorf das Nachwuchssymposium „Posthumanismus und Theologie“ statt. Organisiert wurde es von der Forschungsstelle „Theologie der Künstlichen Intelligenz“ (FSTKI) am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster, die von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi geleitet wird. Teilgenommen haben Studierende der Islamischen Theologie der Universität Münster.
Im Mittelpunkt standen Grundfragen des posthumanistischen Denkens und ihre Bedeutung für die islamische Theologie. In gemeinsamen Lektüren, Gruppenarbeiten, Präsentationen und offenen Diskussionen setzten sich die Teilnehmenden mit Menschenbild, Technik, Körperlichkeit, Bewusstsein, Endlichkeit und theologischer Anthropologie auseinander.
Das Symposium verband wissenschaftliche Reflexion mit kreativen Arbeitsformen und bot den Studierenden Raum, eigene Thesen zu entwickeln, kritisch zu diskutieren und Perspektiven für eine theologische Auseinandersetzung mit Posthumanismus und Künstlicher Intelligenz zu formulieren.
Wie wird Gewalt für Männer funktional? Welche Rolle spielen Zugehörigkeit, Status, Kränkung oder digitale Anerkennungsräume? Wie wirken Religion, Rassismuserfahrungen und gesellschaftliche Machtverhältnisse dabei mit? Und welche Dynamiken zeigen sich in der Gewaltberatung?
Das Panel diskutiert Gewalt nicht nur aus der Perspektive individuellen Fehlverhaltens, sondern als sozial erlerntes und kulturell gestütztes Muster. Im Zentrum steht die Frage, wie Männlichkeitsnormen Gewalt stabilisieren – und warum sie zugleich veränderbar sind.
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Islamische Theologie und Professor für Islamische Religionspädagogik, Universität Münster. Andreas Moorkamp, Diplom-Pädagoge, ausgebildeter Gewaltberater und Fachreferent Täterarbeit beim SKM Bundesverband. Sibylle Schreiber, Geschäftsführerin Frauenhauskoordinierung e. V. Dr. Alexander Yendell, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) / Universität Leipzig
Vortragsreihe über Wissenschaft, Leben und die letzte Frage
6. Juli 2026 | 18:00 Uhr | JO 1, Johannisstr. 4, 48143 Münster
Im Rahmen der Vortragsreihe „Der letzte Apfel“ wird Prof. Dr. Andrea Tafferner (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen) den ersten Vortrag unter dem Titel „Wo bist du?“ (Gen 3,9). Wenn Gott so fragt … halten.
Die Vortragsreihe wird von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi organisiert. Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen halten einen Vortrag, als wäre es der letzte ihres Lebens: über Fragen, die bleiben, Erkenntnisse, die tragen, und das, was noch gesagt werden muss.
14. Mai 2026,16:30 Uhr Podiumsgespräch mit Mouhanad Khorchide auf dem Katholikentag in Würzburg
Bei der Veranstaltung „Das Dokument von Abu Dhabi. Ein Meilenstein und seine politisch-religiösen Folgen“ im Rahmen des diesjährigen Katholikentages spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Vertreterinnen und Vertretern des Christentums und des Judentums über die Erklärung von 2019, die als wichtiger Impuls im Verhältnis der Kirche mit dem Islam gilt.
Teilnehmende:
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Direktor des Zentrums für Islamische Theologie, Münster
Prof. Dr. Anja Middelbeck-Varwick, Religionswissenschaftlerin, ZdK-Mitglied, Frankfurt/Main
Prof. Dr. Frederek Musall, Judaist, Würzburg
Nathanael Willi, Abraham Accords Institute, Berlin Gesprächsleitung:
Dr. Nora Kalbarczyk, Generalsekretärin des Kath. Akademischen Austauschdienstes, ZdK-Mitglied, Bonn
Im Rahmen der Reihe Monday Lectures der Universität Erfurt spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 18. Mai 2026 zum Thema „Ohne Judentum kein Islam“.
Der Vortrag widmet sich den engen historischen, theologischen und spirituellen Verflechtungen zwischen Judentum und Islam und beleuchtet die Bedeutung jüdischer Traditionen für die Entstehung und Entwicklung islamischen Denkens.
Ort:
Universität Erfurt
Forschungsbau „Weltbeziehungen“
Max-Weber-Allee 3
99089 Erfurt
Veranstalter:
Universität Erfurt in Kooperation mit dem Katholischen Forum im Land Thüringen
„Ein Muslim auf dem Jakobsweg “ – Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide
20. Mai 2026, 19 Uhr | Ort: Kirche St. Agnes, Brüderstraße 45, 59065 Hamm
Am 20. Mai 2026 ist Mouhanad Khorchide auf Einladung der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung Südwestwalen zu Gast in Hamm. In seinem Vortrag „Ein Muslim auf dem Jakobsweg“ berichtet er von persönlichen Erfahrungen und spirituellen Einsichten auf einer der bekanntesten Pilgerrouten Europas.
Dabei eröffnet er neue Perspektiven auf interreligiösen Dialog, gelebte Spiritualität und die verbindenden Elemente zwischen den Religionen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Unter dem Titel „I could have been a terrorist and antisemite“ hat am 27. April 2026 ein Vortrag mit anschließendem Gespräch mit dem Journalisten Luai Ahmed stattgefunden.
Fortbildung | 15. April 2026, 09:00 Uhr bis 16. April 2026, 13:00 Uhr | Hotel Collegium Leoninum, Noeggerathstraße 34, 53111 Bonn
Auch in diesem Jahr richtete die Forschungsstelle „Verfassungsrechtsbildung – Religion im säkularen Rechtsstaat“ der Universität Münster in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen eine zweitägige Fortbildung für Menschen im Polizeidienst aus.
Die Stärkung eines verfassungsethischen Gemeinsinns durch eine verstärkte Verfassungsrechtsbildung stand erneut im Fokus.
Professor Dr. Ahmad Milad Karimi legt mit „Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens“ einen poetischen Essay vor, der grundlegende Fragen des Menschseins in einer zugleich zugänglichen und geistig dichten Sprache entfaltet. Das im Kösel-Verlag erscheinende Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die nach Orientierung, Sinn und einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Leben suchen.
Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung | 8.– 9. Mai 2026 | Johannisstraße, JO1
Die Tagung widmet sich den wachsenden Spannungsfeldern der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Muslim*innen in Deutschland: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufig von rechten und islamfeindlichen Akteuren diskreditiert, während Befunde mit problematischen Aspekten Kritik aus muslimischen, antirassistischen oder linken Kontexten hervorrufen. Empirische Forschung wird so leicht politisiert und instrumentalisiert, statt als nüchterner Erkenntnisgewinn wahrgenommen zu werden.
Die Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“ greift diese Herausforderungen auf und bringt Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um über Verantwortung, Deutungskämpfe und den Umgang mit Forschungsergebnissen zu diskutieren. Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen.
Großes Interesse und hochrangige Beteiligung bei der Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht in NRW: Schulministerin Dorothee Feller würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie und hob die Bedeutung der Ergebnisse der aktuellen Evaluationsstudie für die bildungspolitische Weiterentwicklung in Nordrhein-Westfalen hervor. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, schulischer Praxis und Zivilgesellschaft nutzten die Tagung für einen intensiven Austausch über Gegenwart und Zukunft religiöser Bildung.
Spiritualität als Frage des Lebens. Neues Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi erschienen
Mit „Wenn dein Leben eine Frage wäre, wie würde sie lauten?“ ist ein neues Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi erschienen. Der Band, veröffentlicht im Vier-Türme-Verlag, widmet sich grundlegenden Fragen nach Sinn, geistlicher Orientierung und einer Sprache der Spiritualität, die über enge konfessionelle Grenzen hinaus verständlich bleibt. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die nach einer existenziellen Vertiefung ihrer Lebensfragen suchen, und zeigt erneut, wie gegenwartsnah und anschlussfähig theologische Reflexion sein kann.