Unter dem Titel „I could have been a terrorist and antisemite“ hat am 27. April 2026 ein Vortrag mit anschließendem Gespräch mit dem Journalisten Luai Ahmed stattgefunden.
Fortbildung | 15. April 2026, 09:00 Uhr bis 16. April 2026, 13:00 Uhr | Hotel Collegium Leoninum, Noeggerathstraße 34, 53111 Bonn
Auch in diesem Jahr richtete die Forschungsstelle „Verfassungsrechtsbildung – Religion im säkularen Rechtsstaat“ der Universität Münster in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen eine zweitägige Fortbildung für Menschen im Polizeidienst aus.
Die Stärkung eines verfassungsethischen Gemeinsinns durch eine verstärkte Verfassungsrechtsbildung stand erneut im Fokus.
Professor Dr. Ahmad Milad Karimi legt mit „Der kleine Derwisch und die sieben Fragen des Lebens“ einen poetischen Essay vor, der grundlegende Fragen des Menschseins in einer zugleich zugänglichen und geistig dichten Sprache entfaltet. Das im Kösel-Verlag erscheinende Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die nach Orientierung, Sinn und einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Leben suchen.
Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung | 8.– 9. Mai 2026 | Johannisstraße, JO1
Die Tagung widmet sich den wachsenden Spannungsfeldern der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Muslim*innen in Deutschland: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufig von rechten und islamfeindlichen Akteuren diskreditiert, während Befunde mit problematischen Aspekten Kritik aus muslimischen, antirassistischen oder linken Kontexten hervorrufen. Empirische Forschung wird so leicht politisiert und instrumentalisiert, statt als nüchterner Erkenntnisgewinn wahrgenommen zu werden.
Die Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“ greift diese Herausforderungen auf und bringt Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um über Verantwortung, Deutungskämpfe und den Umgang mit Forschungsergebnissen zu diskutieren. Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen.
Großes Interesse und hochrangige Beteiligung bei der Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht in NRW: Schulministerin Dorothee Feller würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie und hob die Bedeutung der Ergebnisse der aktuellen Evaluationsstudie für die bildungspolitische Weiterentwicklung in Nordrhein-Westfalen hervor. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, schulischer Praxis und Zivilgesellschaft nutzten die Tagung für einen intensiven Austausch über Gegenwart und Zukunft religiöser Bildung.
Spiritualität als Frage des Lebens. Neues Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi erschienen
Mit „Wenn dein Leben eine Frage wäre, wie würde sie lauten?“ ist ein neues Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi erschienen. Der Band, veröffentlicht im Vier-Türme-Verlag, widmet sich grundlegenden Fragen nach Sinn, geistlicher Orientierung und einer Sprache der Spiritualität, die über enge konfessionelle Grenzen hinaus verständlich bleibt. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die nach einer existenziellen Vertiefung ihrer Lebensfragen suchen, und zeigt erneut, wie gegenwartsnah und anschlussfähig theologische Reflexion sein kann.
Auf Einladung des Zentrums für Islamische Theologie in Kooperation mit der zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA NRW) und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Universität Münster hält Luai Ahmed einen Vortrag zum Thema
„I could have been a terrorist and antisemite“
Montag, 27.04.2026 | 18 Uhr im JO 1 (Johannisstr. 4)
Am Freitag, 24. April 2026, um 18:00 Uhr, findet in der „Krawatte“ in Wuppertal ein Vortrag mit Prof. Mouhanad Khorchide statt. Unter dem Titel „Begegnung der Religionen“ widmet er sich einem hochaktuellen Thema: dem Dialog zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und der Entwicklung von gegenseitigem Verständnis und Toleranz.
2026 | Karl-Alber-Verlag | ca. 250 Seiten | ISBN 978-3-495-99822-9
Mit „Hingabe. Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie“ liegt ein zentrales Werk von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi nun in dritter, aktualisierter und erweiterter Auflage vor. Das Buch ist im Karl-Alber-Verlag erschienen und entfaltet grundlegende Fragen des Kalām im Horizont gegenwärtiger theologischer Reflexion. Dass dieses Werk in neuer Auflage vorliegt, unterstreicht die anhaltende Relevanz systematisch-islamischer Theologie und zeigt zugleich, dass die in Münster geleistete theologische Arbeit weit über den unmittelbaren universitären Kontext hinaus wahrgenommen wird.
16. April 2026, 20 Uhr | Ort: Werkstattbühne (in der Oper), Rheingasse 1, 53111 Bonn
Im Rahmen der Reihe „Versöhnung – eine Utopie? Kunst und Wissenschaft im Gespräch“, veranstaltet vom Theater Bonn in Kooperation mit dem Bonner Zentrum
für Versöhnungsforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, diskutiert Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner und Sarah Tzscheppan über sein Buch „Ohne Judentum kein Islam“. In seinem Buch geht er zum einen der Frage nach, warum Antisemitismus unter Teilen der Muslime einen ausgeprägten Anklang findet und auf welchen Quellen er beruht. Zum anderen zeigt er Wege auf, wie dieser Antisemitismus überwunden werden kann, wenn man das Judentum als Ursprung des Islams anerkennt. Im Rahmen von VERSÖHNUNG – EINE UTOPIE? werden die Aspekte der Versöhnung in diesem interreligiösen Verhältnis diskutiert.
Am 23. April 2026 ist Mouhanad Khorchide auf Einladung der Volkshochschule Warendorf zu Gast in Telgte. In seinem Vortrag „Ein Muslim auf dem Jakobsweg“ berichtet er von persönlichen Erfahrungen und spirituellen Einsichten auf einer der bekanntesten Pilgerrouten Europas.
Dabei eröffnet er neue Perspektiven auf interreligiösen Dialog, gelebte Spiritualität und die verbindenden Elemente zwischen den Religionen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Am 25. April 2026 wird Professor Dr. Ahmad Milad Karimi im College of Interreligious Studies St. Bonifaz in München ein Halbtagsseminar unter dem Titel „Auf den Spuren der islamischen Gelehrsamkeit“ leiten. Im Mittelpunkt steht der Philosoph und Mystiker Šihāb ad-Dīn Yaḥyā as-Suhrawardī, dessen Denken zu den markanten Stimmen der islamischen Geistesgeschichte zählt. Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, zentrale Texte und Motive der islamischen Tradition in einem interreligiösen Bildungszusammenhang zu erschließen.
Das gemeinsam mit Pater Anselm Grün verfasste Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi ist im Dar El Machreq Verlag in arabischer Übersetzung erschienen. Die Veröffentlichung greift zentrale Fragen des christlich-muslimischen Gesprächs auf und führt sie in einer Sprache weiter, die auf Verständigung, geistige Tiefe und wechselseitigen Respekt zielt. Die arabische Ausgabe macht diesen Dialog nun auch für einen weiteren Leserkreis zugänglich. Zugleich zeigt sie in erfreulicher Weise, dass die Arbeit der Islamischen Theologie in Münster auch über den deutschsprachigen Raum hinaus Ausstrahlung entfaltet.
Heilsversprechen KI? Künstliche Intelligenz in islamischer Perspektive
Am 24. März 2026 hielt Professor Dr. Ahmad Milad Karimi im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg einen Vortrag zum Thema „Heilsversprechen KI? Künstliche Intelligenz in islamischer Perspektive“. Im Zentrum standen aktuelle Fragen nach dem Verständnis des Menschen im Horizont neuer technologischer Entwicklungen sowie Einblicke in die Arbeit der Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz an der Universität Münster.
Die letzte Fiktion: Eröffnungsvortrag von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi
Professor Dr. Ahmad Milad Karimi hielt am 25. März 2026 in der Kaserne Basel den Eröffnungsvortrag der Basler Dokumentartage unter dem Titel „Die letzte Fiktion“. Der Vortrag nahm grundlegende Fragen nach Wirklichkeit, Glauben und Deutung auf und stellte sie in einen weiteren kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Die internationale Veranstaltung fand im Rahmen von „It’s The Real Thing. Basler Dokumentartage 5“ statt.
Am Donnerstag, dem 19. März 2026, war Prof. Dr. Mouhanad Khorchide zu Gast bei der CONSTANTIN SCHREIBER LATE NIGHT zum Thema „Der Islam in Deutschland“ in der Urania in Berlin. Der bekannte Journalist Constantin Schreiber diskutierte mit Sineb El Masrar, Mouhanad Khorchide, Scharjil Khalid (Ahmadiyya Muslim Jamaat), Lars Castellucci (SPD) sowie Stimmen von der al-Azhar-Universität über das Spannungsfeld von Islam, Islamismus und Integration in Deutschland. Im Zentrum stand die Frage: Wird Islam in Politik und Medien verzerrt dargestellt – oder werden Probleme zu lange relativiert?
Am 10. März 2026 fand im Alexander-von-Humboldt-Haus ein gemeinsames Fastenbrechen für Studentinnen und Mitarbeiterinnen des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) der Universität Münster statt.
Mit der Reihe „Karimi trifft …“ ist am 10. März 2026 im Haus am Dom eine neue Gesprächsreihe gestartet. Zur Premiere sprach Ahmad Milad Karimi mit dem Philosophen und Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger über reines Gewahrsein, Meditation, das Selbstmodell des Menschen und die Frage, wie eine Bewusstseinskultur heute gedacht werden kann. Das Gespräch eröffnet einen konzentrierten Zugang zu einem der drängendsten Themen der Gegenwart: dem Verhältnis von innerer Erfahrung, philosophischer Reflexion und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Aufzeichnung des Gesprächs ist auf YouTube abrufbar.
Dienstag, 24. März 2026, 19 Uhr, mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (in Präsenz und online)
Auf Einladung der Katholischen Akademie und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e. V. spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide über die grundlegende Bedeutung des Judentums für das islamische Selbstverständnis. Ausgehend von seinem aktuellen Buch beleuchtet er die theologischen und historischen Verflechtungen beider Religionen und plädiert für eine Neubesinnung, die den interreligiösen Dialog als wesentlichen Bestandteil islamischer Denktraditionen begreift.
Ort: Collegium Borromaeum
Schoferstraße 1, Freiburg