Neuigkeiten

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Vortrag und Gespräch mit Luai Ahmed

Auf Einladung des Zentrums für Islamische Theologie in Kooperation mit der zentralen Beratungsstelle zu Antisemitismus an Hochschulen in NRW (ZeBA NRW) und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Universität Münster hält Luai Ahmed einen Vortrag zum Thema

„I could have been a terrorist and antisemite“

Montag, 27.04.2026 | 18 Uhr im JO 1 (Johannisstr. 4)

Vortrag und Diskussion in englischer Sprache.
 

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Krawattentalk am 24. April 2026: Begegnung der Religionen mit Prof. Mouhanad Khorchide

Am Freitag, 24. April 2026, um 18:00 Uhr, findet in der „Krawatte“ in Wuppertal ein Vortrag mit Prof. Mouhanad Khorchide statt. Unter dem Titel „Begegnung der Religionen“ widmet er sich einem hochaktuellen Thema: dem Dialog zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen und der Entwicklung von gegenseitigem Verständnis und Toleranz. 

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Hingabe. Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie

3. Auflage

2026 | Karl-Alber-Verlag | ca. 250 Seiten | ISBN 978-3-495-99822-9

Mit „Hingabe. Grundfragen der systematisch-islamischen Theologie“ liegt ein zentrales Werk von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi nun in dritter, aktualisierter und erweiterter Auflage vor. Das Buch ist im Karl-Alber-Verlag erschienen und entfaltet grundlegende Fragen des Kalām im Horizont gegenwärtiger theologischer Reflexion. Dass dieses Werk in neuer Auflage vorliegt, unterstreicht die anhaltende Relevanz systematisch-islamischer Theologie und zeigt zugleich, dass die in Münster geleistete theologische Arbeit weit über den unmittelbaren universitären Kontext hinaus wahrgenommen wird. 
 

© ZIT│Peter Grewer

Versöhnung – eine Utopie? KUNST UND WISSENSCHAFT IM GESPRÄCH | Podiumsgespräch „Ohne Judentum kein Islam“ mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

16. April 2026, 20 Uhr | Ort: Werkstattbühne (in der Oper), Rheingasse 1, 53111 Bonn

Im Rahmen der Reihe „Versöhnung – eine Utopie? Kunst und Wissenschaft im Gespräch“, veranstaltet vom Theater Bonn in Kooperation mit dem Bonner Zentrum
für Versöhnungsforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, diskutiert Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner und Sarah Tzscheppan über sein Buch „Ohne Judentum kein Islam“. In seinem Buch geht er zum einen der Frage nach, warum Antisemitismus unter Teilen der Muslime einen ausgeprägten Anklang findet und auf welchen Quellen er beruht. Zum anderen zeigt er Wege auf, wie dieser Antisemitismus überwunden werden kann, wenn man das Judentum als Ursprung des Islams anerkennt. Im Rahmen von VERSÖHNUNG – EINE UTOPIE? werden die Aspekte der Versöhnung in diesem interreligiösen Verhältnis diskutiert.
 

© ZIT | Peter Grewer

„Ein Muslim auf dem Jakobsweg. Pilgererfahrungen der anderen Art “ – Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

23. April 2026, 19 Uhr | Ort: Religio, Herrenstraße 2, 48291 Telgte

Am 23. April 2026 ist Mouhanad Khorchide auf Einladung der Volkshochschule Warendorf zu Gast in Telgte. In seinem Vortrag „Ein Muslim auf dem Jakobsweg“ berichtet er von persönlichen Erfahrungen und spirituellen Einsichten auf einer der bekanntesten Pilgerrouten Europas.
Dabei eröffnet er neue Perspektiven auf interreligiösen Dialog, gelebte Spiritualität und die verbindenden Elemente zwischen den Religionen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
 

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Nachbericht: Schulministerin Dorothee Feller besucht Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht an der Universität Münster

Großes Interesse und hochrangige Beteiligung bei der Fachtagung zum islamischen Religionsunterricht in NRW: Schulministerin Dorothee Feller würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit des Zentrums für Islamische Theologie und hob die Bedeutung der Ergebnisse der aktuellen Evaluationsstudie für die bildungspolitische Weiterentwicklung in Nordrhein-Westfalen hervor. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, schulischer Praxis und Zivilgesellschaft nutzten die Tagung für einen intensiven Austausch über Gegenwart und Zukunft religiöser Bildung.

Ein ausführlicher Tagungsbericht folgt in Kürze.

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Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“

Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und öffentlicher Erwartung | 8.– 9. Mai 2026 | Johannisstraße, JO1

Die Tagung widmet sich den wachsenden Spannungsfeldern der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Muslim*innen in Deutschland: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufig von rechten und islamfeindlichen Akteuren diskreditiert, während Befunde mit problematischen Aspekten Kritik aus muslimischen, antirassistischen oder linken Kontexten hervorrufen. Empirische Forschung wird so leicht politisiert und instrumentalisiert, statt als nüchterner Erkenntnisgewinn wahrgenommen zu werden.
Die Tagung „Sozialwissenschaftliche Islam-Studien im Dilemma“ greift diese Herausforderungen auf und bringt Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um über Verantwortung, Deutungskämpfe und den Umgang mit Forschungsergebnissen zu diskutieren. Geplant sind Fachvorträge, Erfahrungsberichte und Podiumsdiskussionen.

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Halbtagsseminar „Auf den Spuren der islamischen Gelehrsamkeit“

Am 25. April 2026 wird Professor Dr. Ahmad Milad Karimi im College of Interreligious Studies St. Bonifaz in München ein Halbtagsseminar unter dem Titel „Auf den Spuren der islamischen Gelehrsamkeit“ leiten. Im Mittelpunkt steht der Philosoph und Mystiker Šihāb ad-Dīn Yaḥyā as-Suhrawardī, dessen Denken zu den markanten Stimmen der islamischen Geistesgeschichte zählt. Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, zentrale Texte und Motive der islamischen Tradition in einem interreligiösen Bildungszusammenhang zu erschließen. 
 

© Dar El Machreq Verlag

Das Buch „Im Herzen der Spiritualität“ in arabischer Übersetzung erschienen

Das gemeinsam mit Pater Anselm Grün verfasste Buch von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi ist im  Dar El Machreq Verlag in arabischer Übersetzung erschienen. Die Veröffentlichung greift zentrale Fragen des christlich-muslimischen Gesprächs auf und führt sie in einer Sprache weiter, die auf Verständigung, geistige Tiefe und wechselseitigen Respekt zielt. Die arabische Ausgabe macht diesen Dialog nun auch für einen weiteren Leserkreis zugänglich. Zugleich zeigt sie in erfreulicher Weise, dass die Arbeit der Islamischen Theologie in Münster auch über den deutschsprachigen Raum hinaus Ausstrahlung entfaltet.
 

© Melih Fidan

Heilsversprechen KI? Künstliche Intelligenz in islamischer Perspektive

Am 24. März 2026 hielt Professor Dr. Ahmad Milad Karimi im Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg einen Vortrag zum Thema „Heilsversprechen KI? Künstliche Intelligenz in islamischer Perspektive“. Im Zentrum standen aktuelle Fragen nach dem Verständnis des Menschen im Horizont neuer technologischer Entwicklungen sowie Einblicke in die Arbeit der Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz an der Universität Münster.
 

© Baseler Dokumentartage

Die letzte Fiktion: Eröffnungsvortrag von Professor Dr. Ahmad Milad Karimi

Professor Dr. Ahmad Milad Karimi hielt am 25. März 2026 in der Kaserne Basel den Eröffnungsvortrag der Basler Dokumentartage unter dem Titel „Die letzte Fiktion“. Der Vortrag nahm grundlegende Fragen nach Wirklichkeit, Glauben und Deutung auf und stellte sie in einen weiteren kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhang. Die internationale Veranstaltung fand im Rahmen von „It’s The Real Thing. Basler Dokumentartage 5“ statt.
 

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CONSTANTIN SCHREIBER LATE NIGHT zum Thema „Der Islam in Deutschland“ mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

Am Donnerstag, dem 19. März 2026, war Prof. Dr. Mouhanad Khorchide zu Gast bei der CONSTANTIN SCHREIBER LATE NIGHT zum Thema „Der Islam in Deutschland“ in der Urania in Berlin. Der bekannte Journalist Constantin Schreiber diskutierte mit Sineb El Masrar, Mouhanad Khorchide, Scharjil Khalid (Ahmadiyya Muslim Jamaat), Lars Castellucci (SPD) sowie Stimmen von der al-Azhar-Universität über das Spannungsfeld von Islam, Islamismus und Integration in Deutschland. Im Zentrum stand die Frage: Wird Islam in Politik und Medien verzerrt dargestellt – oder werden Probleme zu lange relativiert?
 

© Haus am Dom

Neue Gesprächsreihe: Karimi trifft…

Mit der Reihe „Karimi trifft …“ ist am 10. März 2026 im Haus am Dom eine neue Gesprächsreihe gestartet. Zur Premiere sprach Ahmad Milad Karimi mit dem Philosophen und Bewusstseinsforscher Thomas Metzinger über reines Gewahrsein, Meditation, das Selbstmodell des Menschen und die Frage, wie eine Bewusstseinskultur heute gedacht werden kann. Das Gespräch eröffnet einen konzentrierten Zugang zu einem der drängendsten Themen der Gegenwart: dem Verhältnis von innerer Erfahrung, philosophischer Reflexion und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Aufzeichnung des Gesprächs ist auf YouTube abrufbar.

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Vortrag: Ohne Judentum kein Islam. Dekonstruktion antijüdischer Erzählungen in Neubesinnung auf islamische Denktraditionen

Dienstag, 24. März 2026, 19 Uhr, mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (in Präsenz und online)

Auf Einladung der Katholischen Akademie und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e. V. spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide über die grundlegende Bedeutung des Judentums für das islamische Selbstverständnis. Ausgehend von seinem aktuellen Buch beleuchtet er die theologischen und historischen Verflechtungen beider Religionen und plädiert für eine Neubesinnung, die den interreligiösen Dialog als wesentlichen Bestandteil islamischer Denktraditionen begreift.

Ort: Collegium Borromaeum
Schoferstraße 1, Freiburg

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Vortrag: Ohne Judentum kein Islam. Die verleugnete Quelle

Montag, 23. März 2026, 19:30 Uhr, mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

Eine Veranstaltung von Hegau-Bodensee-Seminar, Deutsch-Israelische Gesellschaft Bodensee-Region, Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V., Jüdische Gemeinde Konstanz e.V. und der vhs Landkreis Konstanz e.V.

Spätestens mit dem 7. Oktober wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in Deutschland ist. Der muslimische Theologe Mouhanad Khorchide geht in seinem neuen Buch u.a. den Fragen nach, warum der Antisemitismus unter Muslimen so viel Anklang findet, welche koranischen und theologischen Quellen als Grundlage des muslimischen Antisemitismus dienen, welche Allianzen ein radikalisierter islamischer Antisemitismus eingeht. Doch Khorchide bleibt nicht bei dieser Bestandsaufnahme stehen. Er versteht das Judentum als Grundlage des Islams und legt dar, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente.
Moderation: Dr. Norina Procopan

Ort:
Alexander v. Humboldt Gymnasium
Schottenpl. 2, 78462 Konstanz

 

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Christen und Muslime diskutieren gemeinsame Verantwortung für die Welt

Workshop und öffentliche Podiumsdiskussion zu christlich-muslimischer Verantwortung und zum Libanon

26. Februar 2026 | Podiumsdiskussion | Katholisch-Theologischen Fakultät 

Wie können Christen und Muslime gemeinsam Verantwortung für die Welt übernehmen? Unter dieser Leitfrage hat am 26. Februar 2026 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ein wissenschaftlicher Workshop stattgefunden. Am Abend folgte eine öffentliche Podiumsdiskussion auf Englisch mit dem Titel „Between Faith and Politics: Christian–Muslim Relations in Lebanon“.

© SC Preußen Münster - LSM/SCP

„Nähe, Respekt und Herzlichkeit“ – 120 Adlerträger beim Iftar-Essen im LVM-Preußenstadion

Samstag, 28. Februar 2026

Vor zwei Wochen wurde die Kooperation zwischen dem SC Preußen Münster und dem Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) offiziell besiegelt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Austausch zwischen Sport und Religion zu fördern und dadurch neue Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen zu schlagen, die im Vereinsalltag des Adlerclubs zusammenkommen. Ole Kittner, Geschäftsführer für Sport, Strategie und Kommunikation, hebt hervorr, dass diese Partnerschaft aktiv mit Leben gefüllt werden soll. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits erfolgreich umgesetzt: Beim gemeinsamen Iftar – dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan nach Sonnenuntergang – kamen rund 120 Funktionäre, Spieler, Trainer, Eltern aus dem Leistungszentrum sowie ihre Familien zusammen.

© Ludger Hiepel

Sarajevo lernen – Interreligiöser Dialog als Praxis gegenseitiger Verantwortung

Nachbericht der Sarajevo Reise im Dezember 2025

Wer im Dezember durch Sarajevo spaziert, erlebt eine Stadt, in der religiöse Vielfalt sichtbar zum Alltag gehört. Vor der katholischen Kathedrale steht ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum und nur wenige Schritte entfernt laden die Stände eines Weihnachtsmarktes zum Verweilen ein. Lichter, Musik und der Duft von Gewürzen prägen die Atmosphäre der Adventszeit. Gleichzeitig ist Sarajevo eine Stadt, in der sich unterschiedliche religiöse Traditionen begegnen: Neben dem Klang der Kirchenglocken gehört auch der Ruf des Muezzins zur akustischen Kulisse des öffentlichen Lebens. Auffällig ist zudem, dass religiöse Orte – etwa die Synagoge – ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen auskommen. Absperrungen oder stark sichtbare Polizeipräsenz fehlen. Jüdisches Leben erscheint hier nicht als Ausnahme, die besonderer Sicherung bedarf, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des städtischen Miteinanders.
Ludger Hiepel, Amina Kišić und Mouhanad Khorchide waren gemeinsam in Sarajevo unterwegs und haben die Stadt unter einer interreligiösen Perspektive erkundet. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen.