Aktuelles

Informationen zur Ausleihe aus der CRS/ ZIT-Bibliothek

© ZIT

Ab dem 02.03.2026 startet der Bibliotheksbetrieb der CRS/ZIT-Bibliothek wieder. Der Bestand der CRS/ZIT-Bibliothek ist bis zum Umzug in den Hüffer-Campus nicht öffentlich zugänglich, jedoch überwiegend ausleihbar.  Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Bestellformular für Ausleihe aus der CRS/ZIT-Bibliothek (ab 2.3.2026)


 

Stellenausschreibung

Im Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der Universität Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Bereich „Islam in der Sozialarbeit“   - Jun.Prof.in Dr. Almila Akca -  die Stelle als

Studentische Hilfskraft

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Std. zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. (Bewerbung bis zum 10.03.2026 möglich. Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier)

© SC Preußen Münster - LSM/SCP

„Nähe, Respekt und Herzlichkeit“ – 120 Adlerträger beim Iftar-Essen im LVM-Preußenstadion

Samstag, 28. Februar 2026

Vor zwei Wochen wurde die Kooperation zwischen dem SC Preußen Münster und dem Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) offiziell besiegelt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den Austausch zwischen Sport und Religion zu fördern und dadurch neue Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen zu schlagen, die im Vereinsalltag des Adlerclubs zusammenkommen. Ole Kittner, Geschäftsführer für Sport, Strategie und Kommunikation, hebt hervorr, dass diese Partnerschaft aktiv mit Leben gefüllt werden soll. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits erfolgreich umgesetzt: Beim gemeinsamen Iftar – dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan nach Sonnenuntergang – kamen rund 120 Funktionäre, Spieler, Trainer, Eltern aus dem Leistungszentrum sowie ihre Familien zusammen.

© Ludger Hiepel

Sarajevo lernen – Interreligiöser Dialog als Praxis gegenseitiger Verantwortung

Nachbericht der Sarajevo Reise im Dezember 2025

Wer im Dezember durch Sarajevo spaziert, erlebt eine Stadt, in der religiöse Vielfalt sichtbar zum Alltag gehört. Vor der katholischen Kathedrale steht ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum und nur wenige Schritte entfernt laden die Stände eines Weihnachtsmarktes zum Verweilen ein. Lichter, Musik und der Duft von Gewürzen prägen die Atmosphäre der Adventszeit. Gleichzeitig ist Sarajevo eine Stadt, in der sich unterschiedliche religiöse Traditionen begegnen: Neben dem Klang der Kirchenglocken gehört auch der Ruf des Muezzins zur akustischen Kulisse des öffentlichen Lebens. Auffällig ist zudem, dass religiöse Orte – etwa die Synagoge – ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen auskommen. Absperrungen oder stark sichtbare Polizeipräsenz fehlen. Jüdisches Leben erscheint hier nicht als Ausnahme, die besonderer Sicherung bedarf, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des städtischen Miteinanders.
Ludger Hiepel, Amina Kišić und Mouhanad Khorchide waren gemeinsam in Sarajevo unterwegs und haben die Stadt unter einer interreligiösen Perspektive erkundet. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen.

© ZIT - Peter Grewer

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide bei der Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2026 in Münster

Montag, 9. März 2026, 19:00 Uhr

Rathausfestsaal, Prinzipalmarkt (Eingang Stadtweinhaus), 48143 Münster
Auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster (CJZ) spricht Mouhanad Khorchide bei der Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“, die in diesem Jahr unter dem Thema „Schulter an Schulter miteinander“ steht.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Schnocks stellt Mouhanad Khorchide sein Buch „Ohne Judentum kein Islam“ vor und beleuchtet die theologischen Verbindungen zwischen Judentum und Islam sowie deren Bedeutung für das heutige Zusammenleben.
Das ausführliche Programm des Abends finden Sie hier.
 

© ZIT

Vorträge von Prof. Khorchide: „Koran trifft Bibel. – Wie kommen wir miteinander aus?“ in Wittlich und Trier

auf Einladung des Theologischen Quartetts Trier

Bibel und Koran, Christentum und Islam – da geht mehr gegeneinander als miteinander. Größer könnten die Gegensätze nicht sein, lautet die landläufige Meinung. Diese ist kritisch zu überprüfen, sowohl aus gesellschaftspolitischer wie aus bildungs-politischer Sicht, denn Tatsache ist: Es leben Millionen Muslime in Deutschland. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede ergeben sich in den Fragen des (Zusammen-)Lebens vor dem Hintergrund der jeweiligen Religionszugehörigkeit? Und wie sieht es mit der religiösen Bildung aus? Ab dem Schuljahr 2025/26 soll es sukzessive flächendeckend islamischen Religionsunterricht in rheinland-pfälzischen Schulen geben; in anderen Bundesländern ist dies bereits der Fall.

Samstag, 14. März 2026, 18:00 Uhr
Autobahn- und Radwegekirche St. Paul, Arnold-Janssen-Str. 1, 54516 Wittlich


Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr
VHS, Palais Walderdorff, Domfreihof 1b, 54224 Trier


 

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Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion: Religion zwischen Glaube und Politik

26. Februar 2026 | 18:00 Uhr | KTh I

Unter dem Titel „Between Faith and Politics: Lebanon and Germany as Contexts of Christian–Muslim Relations“ nimmt die Veranstaltung den Libanon und Deutschland vergleichend in den Blick. Der Libanon wird dabei häufig als „religiöse Konfliktzone“ wahrgenommen – eine Perspektive, die diese Diskussion bewusst hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen interreligiöse Hermeneutik, gelebte soziale Wirklichkeiten sowie die Frage, wie religiöse Traditionen gesellschaftliche Institutionen prägen, ethische Ressourcen für Vertrauen bereitstellen, aber auch politisch instrumentalisiert werden können. Diskutiert wird, inwiefern verantwortungsvolle religiöse Deutungen und eine öffentliche theologische Sprache zur Würde des Menschen, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zu geteilter Verantwortung in pluralen Gesellschaften beitragen können.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Islamische Theologie, der Katholisch-Theologischen Fakultät, dem Centrum für religionsbezogene Studien sowie dem Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie der Universität Münster.
 

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Nachwuchssymposium „Posthumanismus und Theologie“

6.–8. Mai 2026 | Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung | Neversdorf

Bewerbungen möglich bis zum 1. März 2026

Vom 6. bis 8. Mai 2026 findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi im Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung in Neversdorf ein interdisziplinäres Nachwuchssymposium zum Thema „Posthumanismus und Theologie“ statt. Weitere Informationen zum Nachwuchssymposium entnehmen Sie bitte dem Link.