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Münster (upm/hd)

Semester eröffnet

"Studium im Alter": Auftaktvortrag zum Verhältnis von Religion und Gewalt
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer des Weiterbildungsprogramms &quot;Studium im Alter&quot; den Auftaktvortrag von Prof. Dr. Regina Grundmann.<address>© WWU - Peter Grewer</address>
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer des Weiterbildungsprogramms "Studium im Alter" den Auftaktvortrag von Prof. Dr. Regina Grundmann.
© WWU - Peter Grewer

Das Sommersemester steht vor der Tür. Traditionell bevölkern aber nicht nur die jungen, sondern auch die etwas älteren Studierenden die Universität. Während die Veranstaltungen für die jüngeren Semester erst in der kommenden Woche beginnen, besuchten rund 400 Teilnehmer des Weiterbildungsprogramms "Studium im Alter" bereits am Donnerstag, 8. April, die offizielle Semestereröffnung.

Vor dem eigentlichen Auftaktvortrag von Prof. Dr. Regina Grundmann versorgte die Kontaktstelle "Studium im Alter" die Studienanfänger noch mit Informationen rund um das Weiterbildungsangebot. Die Juniorprofessorin für Judaistik eröffnete im Anschluss das Semester mit ihrem Vortrag zum Thema " 'Nur die Pergamentrollen verbrennen, die Buchstaben aber fliegen davon' - Martyriumsvorstellungen im rabbinischen Judentum", in dessen Zentrum die komplexen Verhältnisse zwischen Religion und Gewalt standen. Außerdem präsentierte der Förderverein des "Studium im Alter" sein Projekt zur Begleitung ausländischer Studierender. Am Nachmittag stand für die "Erstsemester" eine Uni-Erkundung auf dem Programm.

Das "Studium im Alter" bietet allen Personen im mittleren und höheren Lebensalter unabhängig von ihrem Schulabschluss die Möglichkeit, zusammen mit den jüngeren Studierenden an unterschiedlichen Veranstaltungen aus dem regulären Studienangebot der Universität teilzunehmen. Der Erwerb eines akademischen Abschlusses ist im Rahmen des "Studium im Alter" nicht möglich.

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