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Münster (upm)

Physiker und Chemiker laden zu öffentlichen Weihnachtsvorlesungen ein

Von Kreditkarten, magnetischen Hurricans und der Kultur der Chemie / Zwei Termine am 13. Dezember
<address>© WWU - Alice Büsch</address>
© WWU - Alice Büsch

Physik oder Chemie? Die Wahl zwischen zwei öffentlichen Weihnachtsvorlesungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben alle Interessierten am Donnerstag, 13. Dezember. Beim „Allgemeinen Physikalischen Kolloquium“ spricht Physiker Prof. Dr. Josef Zweck von der Universität Regensburg über das Thema „Von Kreditkarten, magnetischen Hurricans und dem Raum zwischen den Atomen“. Beginn ist um 16.15 Uhr im Hörsaal HS 1, Gebäude IG 1, Wilhelm-Klemm-Straße 10. Fast zeitgleich, nämlich um 16.30 Uhr, startet die Weihnachtsvorlesung in der Chemie: Zusammen mit Ausbildungsleiter Peter Eggert und Doktorand Felix Strieth-Kalthoff hält Prof. Dr. Frank Glorius von der WWU die diesjährige Experimental-Vorlesung im Hörsaal C1 im Hörsaalgebäude der Chemischen Institute, Wilhelm-Klemm-Straße 6. Der Titel: „Chemie ist Kult(ur)“. Bei beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Zur Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Chemie und Pharmazie:

Chemie steckt in vielen Meilensteinen der Geschichte, von der Entstehung des Universums über erste Versuche des Kochens zu Farben und Lacken bis hin zu modernen Medikamenten und Computern. Unter dem Motto „Chemie ist Kult(ur)“ laden Prof. Frank Glorius und sein Team zu einem Streifzug durch die Chemie und ihre Bedeutung für den Menschen ein. Im Mittelpunkt stehen viele anschauliche Experimente zum Staunen und Mitmachen.

Zur Weihnachtsvorlesung am Fachbereich Physik:

Auf Kreditkarten und vielen anderen Plastikkärtchen des gleichen Formats sind Informationen auf einem Magnetstreifen gespeichert. Damit das Schreiben und Lesen der Information sicher funktioniert, ist es nötig, die beteiligten Mechanismen genau zu kennen. Diese können mithilfe eines Elektronenmikroskops detailliert untersucht werden. Mit der gleichen Technik lassen sich auch neu entdeckte magnetische „Teilchen“, sogenannte Skyrmionen, analysieren, die wegen ihrer besonderen Eigenschaften möglicherweise die bisher verwendeten Speicherbausteine (RAM) ersetzen können. Prof. Dr. Josef Zweck wird in seiner Vorlesung zeigen, dass man auch den leeren Raum zwischen zwei Atomen mit dieser Methode abtasten kann und dabei einiges über die elektrischen Felder, die die Materie zusammenhalten, lernt.

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