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Münster (upm/jg/ja)

Experten der WWU digitalisieren historische Bibeln

Die ersten knapp 40 Werke sind online frei zugänglich
Digitalisierungsverfahren in der ULB<address>© ULB - Hartmut Tombrock.</address>
Digitalisierungsverfahren in der ULB
© ULB - Hartmut Tombrock.

Experten des Bibelmuseums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) digitalisieren in Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) mehrere historische Bibeln. Den Anfang der aufwändigen Arbeiten machten die "Koberger Bibel" von 1483 und der erste Druck von 1516 des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam. Hinzu kommen Martin Luthers "Septembertestament" (3. Auflage von 1524) und die erste Vollbibel durch Luther 1534 sowie weitere für die Forschung interessante gedruckte Werke.

Aufgrund der besonderen konservatorischen Anforderungen nutzen die Experten einen Großformat-A2-Scanner in der "Fotorepro-Station" der ULB für die Digitalisierung. Die ersten 37 Bibeln können mittlerweile online frei zugänglich durchgeblättert werden. Sie finden sich in der "Sammlung Bibelmuseum" der ULB (siehe Linksammlung unten).

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