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Münster (upm/ja)

Antrittsbesuch bei WWU und FH Münster

Nordrhein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen bespricht Zukunft des Hochschulstandorts
Die Hochschulleitungen von FH Münster und WWU trafen sich mit der Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes NRW (v.l.): FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski, Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels<address>© FH Münster/Pressestelle</address>
Die Hochschulleitungen von FH Münster und WWU trafen sich mit der Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes NRW (v.l.): FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski, Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels
© FH Münster/Pressestelle

Die Kultur- und Wissenschaftsministerin des Landes NRW, Isabel Pfeiffer-Poensgen, hat sich am Mittwoch (20. Juni) im Rahmen ihrer Antrittsbesuche an nordrhein-westfälischen Hochschulen mit Repräsentanten der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) und der Fachhochschule (FH) Münster getroffen. Dabei traf sie unter anderem den Rektor der WWU, Prof. Dr. Johannes Wessels, und FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski. Inhaltlich standen Fragen der Entwicklungen des Hochschulstandorts Münster im Fokus der Gespräche sowie die Zukunftspläne von WWU und FH.

Beim Austausch am Vormittag zwischen WWU-Rektorat und Isabel Pfeiffer-Poensgen in der neuen Studiobühne im Philosophikum informierte Johannes Wessels über den aktuellen Wettbewerbsstand in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. "Mit der Bewilligung von drei Cluster-Anträgen für die Endrunde hat die WWU eine hervorragende Ausgangsposition, um möglicherweise auch in der zweiten Förderlinie ‚Exzellenzuniversitäten‘ einen Antrag stellen zu dürfen. Mit Blick auf das großartige Engagement und die Fähigkeiten unserer Wissenschaftler sind wir sehr zuversichtlich", sagte Johannes Wessels.

"Die Universität Münster und die Fachhochschule Münster beteiligen sich sehr erfolgreich an bundesweiten Förderwettbewerben", sagte Ministerin Pfeiffer-Poensgen. "Mit ihrem bisherigen Erfolg in der Exzellenzstrategie hat die Universität Münster ihre Forschungsstärke bewiesen. Forschungsverbünde wie die Exzellenzcluster 'Religion und Politik' oder 'Cells in Motion' haben große Strahlkraft".

Die Sprecher der drei Clusteranträge der WWU, die sich aktuell in der Begutachtung befinden, stellten im Beisein der Ministerin zentrale Fragestellungen ihrer Forschungsverbünde vor. Während Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack für das Cluster "Religion und Politik" über "Religion als Ressource" referierte, beschrieb Biochemikerin Prof. Dr. Lydia Sorokin (Cluster "Cells in Motion") die interdisziplinären Herausforderungen der Bildgebung und -darstellung in der Forschung. Abschließend erläuterten die Mathematiker Prof. Dr. Mario Ohlberger und Prof. Dr. Christopher Deninger Inhalte ihres Neuantrags "Mathematik Münster: Dynamik – Geometrie – Struktur".

Der Direktor des Archäologischen Museums der WWU, Prof. Dr. Achim Lichtenberger, erläutert der Ministerin ein Exponat der aktuellen Ausstellung Eirene/Pax<address>© WWU - MünsterView/Heiner Witte</address>
Der Direktor des Archäologischen Museums der WWU, Prof. Dr. Achim Lichtenberger, erläutert der Ministerin ein Exponat der aktuellen Ausstellung "Eirene/Pax"
© WWU - MünsterView/Heiner Witte
Gesprächsthemen waren darüber hinaus der in Münster geplante Campus der Religionen sowie das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte "Zentrum für Islamische Theologie" und dessen geplanter Ausbau zum 16. WWU-Fachbereich. An den Besuch des Philosophikums schloss sich ein kurzer Rundgang durch die Ausstellung "Eirene/Pax" im Archäologischen Museum an, dem Beitrag der WWU zur großen münsterschen Friedensausstellung an fünf Standorten.

Anschließend lud FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski die Ministerin in das Fachhochschulzentrum (FHZ) in die Corrensstraße ein. Dort stand zunächst ein Besuch des food lab muenster auf der Agenda. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Vertretern beider Hochschulen informierte sich Ministerin Pfeiffer-Poensgen über das Projekt, das die Lücke zwischen Handwerk, Wissenschaft und Gastronomie schließen will. Der Termin der Ministerin an der FH Münster endete mit dem Besuch einer Vorlesung internationaler Studierender.