Personalien im Monat Mai 2017
Ernennungen
Privatdozent Dr. Michael Seewald vom Bischöflichen Ordinariat Rottenburg am Neckar wurde zum 22. Mai 2017 zum Universitätsprofessor für das Fach „Dogmatik und Dogmengeschichte“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät ernannt.
Professorin Dr. Linda Woodhead, Religionssoziologin von der Lancaster University, England, übernahm im Sommersemester 2017 die „Hans-Blumenberg-Gastprofessur“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“.
Preisverleihungen/Auszeichnungen
Professor Dr. Ralf Adams, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster und Professor der Medizinischen Fakultät der WWU, erhielt den Malpighi-Preis 2017 der Europäischen Gesellschaft für Mikrozirkulation. Der Malpighi-Preis wird alle zwei Jahre an international angesehene Wissenschaftler aus dem Bereich Mikrozirkulation und Gefäßbiologie verliehen.
Dr. Ali Afzali von der Klinik für Allgemeine Neurologie erhielt den Promotionspreis der Medizinischen Fakultät. Ali Afzali beschäftigte sich in seiner experimentellen Doktorarbeit mit dem Regenerations-Prozess von Skelettmuskelzellen und der Frage, welche Rolle Zwei-Poren-Kaliumkanäle dabei spielen.
Professor Dr. Klaus Berger, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin, wurde zum neuen Vorsitzenden im wissenschaftlichen Vorstand der „NAKO Gesundheitsstudie“ gewählt. Der Mediziner zählt zu den Initiatoren der NAKO und leitet in Münster eines der bundesweit 18 Studienzentren.
Victoria Böhnke vom Institut für Kreditwesen erhielt von der Gesellschaft zur Förderung der bankwirtschaftlichen Forschungsstelle den „Ludwig-Mülhaupt-Preis“. Diese Auszeichnung erinnert an den ersten Direktor des Instituts für Kreditwesen sowie Initiator der Fördergesellschaft Professor Dr. Ludwig Mülhaupt.
Lena Busch erhielt bei der Jahrestagung der "Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie Deutschland" in Bern den Förderpreis für die beste Abschlussarbeit. Die Sportpsychologin wurde mit der Auszeichnung für ihre sehr guten Leistungen in ihrer Masterarbeit geehrt.
Philipp Erdmann vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte II nahm den erstmals vergebenen Förderpreis für junge Historiker der Stadt Münster entgegen. Philipp Erdmann hatte zum Thema „Entnazifizierung in Münster“ geforscht.
Junhee Kim, Student der Musikhochschule Münster, gewann den 1. Preis beim 11. Internationalen Horowitz-Klavier-Wettbewerb in Kiew. Dass sich ein Student direkt aus dem Hochschulstudium heraus in dieser Weise an die Weltspitze spielt, gilt als eine Rarität in der Geschichte deutscher Hochschulen.
Dr. Phillip Mikah, früher Medizinstudent der Universität Münster, erhielt für seine Doktorarbeit zur Prostatakrebsforschung den „Maria-Möller-Dissertationspreis“.
Philipp Meer, Doktorand am Lehrstuhl für Englische Sprachwissenschaft, erhielt von der Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien den "GAPS Graduate Award 2017" für seine herausragende Masterarbeit. Darin untersuchte er Einstellungen zu verschiedenen Akzenten der englischen Sprache in Sekundarschulen auf der karibischen Insel Trinidad.
Professor Dr. Bruno Quast vom Germanistischen Institut wurde in die Nordrhein-westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Die Akademie ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher in Nordrhein-Westfalen.
Dr. Olga Sin, Wissenschaftlerin des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin und des Exzellenzclusters „Cells in Motion“, gewann das Deutschlandfinale des „FameLab“. „FameLab“ ist einer der größten globalen Wettbewerbe für Wissenschaftskommunikation. Olga Sin überzeugte nicht nur die Jury, sondern erhielt gleichzeitig den Publikumspreis.
Dr. Julie Steinestel von der Uniklinik für Urologie und Kinderurologie erhielt den „Prize for the Best Paper on Clinical Research“ der European Association of Urology für ihre Forschung zur Wirksamkeit zweier neuer Prostatakrebs-Medikamente.