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Münster (upm/jb/ja)

Der Umwelt verschrieben

Richterin aus China erhält Klimaschutzstipendium der Humboldt-Stiftung / WWU-Aufenthalt

Nach Zusage eines Klimaschutzstipendiums durch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung kommt Huihui Liu, Richterin am Obersten Gerichtshof in China, von April 2016 an für fast ein Jahr an die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU).

Die Stipendiatin war als Richterin in der Abteilung für Umwelt und Ressourcen tätig. Während ihres Aufenthaltes in Deutschland wird sie im Rahmen eines rechtsvergleichenden Projektes die Rechtsprechung in Fällen des Klimaschutzes, insbesondere zur Bekämpfung von Luftverschmutzung, analysieren.

Die Betreuung übernimmt Prof. Dr. Sabine Schlacke, Leiterin des WWU-Instituts für Umwelt- und Planungsrecht, die der Stipendiatin als fachliche Ansprechperson zur Verfügung steht und das Projektvorhaben unterstützt.

Die internationalen Klimaschutzstipendiatinnen und -stipendiaten kommen aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern, die im Themenfeld Klima- und Ressourcenschutz in ihren Ländern in Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung tätig sind. Jährlich erhalten lediglich bis zu 20 Personen die Möglichkeit, in Deutschland ein eigenes Projekt an einer Institution ihrer Wahl durchzuführen. Das Klimaschutzstipendium wird aus Mitteln der internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert.

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