|
Münster (upm).
Zu sehen ist das Plakat der Ringvorlesung mit allen Terminen und Themen.<address>© Uni MS - FB 16</address>
Woher kommen die zahlreichen „Anti“-Tendenzen in der Gesellschaft? Dieser Frage widmet sich eine öffentliche Ringvorlesung an der Universität Münster im Wintersemester.
© Uni MS - FB 16

Öffentliche Reihe über Diskriminierung

Vorträge laden ein, sich kritisch mit „Anti-Diskursen“ auseinanderzusetzen

Zu einer öffentlichen Ringvorlesung über Diskriminierungsformen lädt die Universität Münster im Wintersemester alle Interessierten ein. Die Vorträge finden ab dem 28. Oktober mittwochs von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal S2 im Schloss (Schlossplatz 2) statt und werden zusätzlich per Livestream übertragen. Die Reihe beleuchtet, wie sich Anti-Feminismus, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Angriffe auf Diversität manifestieren und was ihre Verbreitung begünstigt.

Im Mittelpunkt der Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ steht ein kritischer Umgang mit solchen „Anti-Diskursen“ aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen. Die Vorträge fragen auch nach den Vorstellungen von Normalität, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Ordnung hinter dieser Entwicklung. So spricht beispielsweise am 11. November die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Nikita Dhawan von der Technischen Universität Dresden über antidemokratische Tendenzen. Am 2. Dezember geht es im Vortrag von Prof. Dr. Francis Seeck von der Technischen Hochschulen Nürnberg um „Anti-Wissenschaft“. Den Abschluss bildet am 20. Januar ein Podium zum Thema „Antidiskriminierung zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Die Ringvorlesung wird von den Fachbereichen Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften, Geschichte/Philosophie, Philologie sowie der Islamisch-Theologischen Fakultät organisiert.

Links zu dieser Meldung