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Münster (upm/kn).
Die Illustration zeigt eine Vortragende vor Publikum.<address>© Uni MS - Robert Matzke</address>
© Uni MS - Robert Matzke

Öffentliche Ringvorlesung beleuchtet das Recht der DDR

Fachleute geben ab dem 13. Oktober Einblicke in verschiedene Rechtsgebiete

Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster lädt im kommenden Wintersemester zur Ringvorlesung „Das Recht der DDR – eine Annäherung“ ein. An zehn Terminen beleuchten Fachleute jeweils ein Rechtsgebiet der DDR – vom Zivilrecht über das Strafrecht bis hin zum Völkerrecht. Die Veranstaltungen finden jeweils dienstags ab 18.15 Uhr im Hörsaal JUR 1, Universitätsstraße 14–16, statt. Den Auftakt am 13. Oktober bestreitet Prof. Dr. Fabian Wittreck vom Institut für Öffentliches Recht und Politik. Er thematisiert das Verfassungsrecht in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Reihe richtet sich an Studierende  und die interessierte Öffentlichkeit.

In die Vorträge fließen ost- und westdeutsche Lebenserfahrungen ein. In einer der Veranstaltungen wird der Referent Ville Erkkilä von der Universität Helsinki für eine internationale Perspektive sorgen. Hintergrund der Ringvorlesung ist eine Reform des deutschen Richtergesetzes, die unter anderem eine Auseinandersetzung mit dem SED-Unrecht im juristischen Studium vorschreibt. So soll verdeutlicht werden, wie „Unrecht durch Recht“ entsteht.

Die Ringvorlesung wird organisiert von Prof. Dr. Moritz Vormbaum und Dr. Jara Streuer vom Institut für Kriminalwissenschaften der Universität Münster. Sie wird durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung des SED-Unrechts gefördert.

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