„Wir bekommen eine kostenlose Sauna spendiert“
Viele Sonnenstunden, offene Freibäder und lange Schlangen vor den Eisdielen, aber auch heiße Dachgeschosswohnungen und -büros, eine fordernde Klausurenphase und Staus auf den Autobahnen: Der Sommer bringt privat wie beruflich, positiv wie negativ Bewegung und Stillstand mit sich. In der Sommerserie „Sommer, Sonne, Kaktus“ schildern Angehörige der Uni Münster mithilfe eines Fragebogens ihr Verhältnis zur warmen Jahreszeit. Nicht streng wissenschaftlich, sondern mit Leichtigkeit. Teil 9 kommt von Prof. Dr. Stefan Arnold, der den Lehrstuhl für bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und internationales Privatrecht innehat und Direktor des Instituts für Internationales Wirtschaftsrecht (Abteilung II) an der Universität Münster ist. Wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer steht er mit dem titelgebenden Kaktus aus unserem Botanischen Garten vor der Kamera.
Mit welchen drei Wörtern würden Sie den Sommer beschreiben?
Sonne, Meer, Strand.
Laut einer Umfrage sagen 44 Prozent der Deutschen, dass der Sommer ihre liebste Jahreszeit ist. Ein Geheimtipp ist die warme Jahreszeit also nicht. Gehören Sie zu den 44 Prozent, oder wird der Sommer Ihrer Meinung nach überbewertet?
Wenn es nicht zu heiß ist, bin ich bei den 44 Prozent. Es ist schön, ohne Jacke rausgehen zu können. Ich mag auch gerne, dass es lange hell ist. Die sehr hohen Temperaturen sind aber nicht so meins.
Wo verbringen Sie den Sommer am liebsten?
Am Strand, im Meer, am See oder am Fluss. Gerne auch mit Freunden oder der Familie. Auch in Münster kann der Sommer schön sein.
Eine Sache, die Sie diesen Sommer unbedingt machen möchten?
Im Kanal schwimmen.
Was ist Ihre liebste Sommererinnerung?
Ein Sonnenuntergang im Mittelgebirge.
Was bringt der Sommer für Ihren Job an der Uni Münster mit sich?
Der Sommer ist für meinen Job eine große Herausforderung, wenn es heiß wird. Unsere Büroräume befinden sich im vierten Stock des Juridicums. Das ist das Dachgeschoss mit einem Schrägdach. Das Dach ist kaum isoliert, und es gibt keine Klimaanlage oder ähnliches. Dadurch wird es im Sommer leider oft so heiß, dass effektives Arbeiten im Büro fast unmöglich ist. Andererseits bekommen wir so alle eine kostenlose Sauna spendiert.
Mit welchem Ort an der Uni verbinden Sie den Sommer?
Abgesehen von den heißen Büroräumen eigentlich mit keinem.
Wie überstehen Sie heiße Tage bei der Arbeit?
Ich versuche, möglichst viel Arbeitszeit in den frühen Morgen zu legen, weil es natürlich im Laufe des Tages immer schlimmer wird. Außerdem trinke ich sehr viel Wasser und achte auf leichte und gesunde Ernährung. Ich versuche, immer wieder die heißen Räume zu verlassen, um etwas abzukühlen. Es hilft auch, Wasser über Handgelenke oder Beine fließen zu lassen. Am besten ist es natürlich, wenn zwischendrin Zeit für eine Pause in einem Freibad oder im Kanal bleibt. Das ist leider nicht allzu oft der Fall.
Worauf freuen Sie sich jetzt schon, wenn der Sommer vorbei ist?
Auf angenehmere Temperaturen in unseren Büroräumen. Und auf Weihnachten.