„Das tägliche Plümpsen mit meinen Freunden im Kanal war gesetzt“
Viele Sonnenstunden, offene Freibäder und lange Schlangen vor den Eisdielen, aber auch heiße Dachgeschosswohnungen und -büros, eine fordernde Klausurenphase und Staus auf den Autobahnen: Der Sommer bringt privat wie beruflich, positiv wie negativ Bewegung und Stillstand mit sich. In der Sommerserie „Sommer, Sonne, Kaktus“ schildern Angehörige der Uni Münster mithilfe eines Fragebogens ihr Verhältnis zur warmen Jahreszeit. Nicht streng wissenschaftlich, sondern mit Leichtigkeit. Der fünfte Teil kommt von Jörn Flehinghaus, stellvertretender Sachgebietsleiter in der Raumluft-, Klima und Kältetechnik, der wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem titelgebenden Kaktus aus unserem Botanischen Garten vor der Kamera steht.
Mit welchen drei Wörtern würden Sie den Sommer beschreiben?
Freiheit, Leichtigkeit und Lebensfreude
Laut einer Umfrage sagen 44 Prozent der Deutschen, dass der Sommer ihre liebste Jahreszeit ist. Ein Geheimtipp ist die warme Jahreszeit also nicht. Gehören Sie zu den 44 Prozent, oder wird der Sommer Ihrer Meinung nach überbewertet?
Ich bin im Dezember geboren und damit ein Winterkind. Aber der Sommer liegt mir doch mehr, in dieser Zeit bin ich aktiver und lebensfreudiger.
Wo verbringen Sie den Sommer am liebsten?
Am liebsten bin ich so oft wie möglich in Holland am Veluwemeer bei uns am Boot und genieße die kurze Auszeit vom Alltag.
Eine Sache, die Sie diesen Sommer unbedingt machen möchten?
Die eine Sache, die ich wirklich machen wollte, ist bereits erledigt: Ich habe den Garten umgestaltet.
Was ist Ihre liebste Sommererinnerung?
Ich erinnere mich sehr gerne an die Schulzeit zurück. Mit meinen Freunden war ich nach der Schule nachmittags und am Wochenende den ganzen Tag am Kanal plümpsen. Und das ohne vorher eine Terminabfrage zu starten. Das war einfach gesetzt.
Was bringt der Sommer für Ihren Job an der Uni Münster mit sich?
Der Sommer ist in der Klima- und Lüftungstechnik eine besondere Zeit, da hier die Anlagentechnik, je nach Alter und Außentemperatur, sehr gefordert werden kann - und an sehr heißen Tagen einfach nicht mehr mitkommt.
Mit welchem Ort an der Uni verbinden Sie den Sommer?
Mit keinem konkreten Ort an der Uni, aber mit meinem Arbeitsweg auf dem Fahrrad zur Uni hin und zurück nach Hause. Der führt mich über die Promenade, und die ist in den Sommermonaten besonders schön. Gerade an sehr heißen Tagen kann man dort im Schatten der Bäume entspannt fahren.
Wie überstehen Sie heiße Tage bei der Arbeit?
Wenn ich morgens um 6.30 Uhr ins Büro komme, dann ist der erste Schritt, auf Durchzug zu stellen. Also Türen und Fenster auf und erst mal lüften. Leider gibt es auch Tage, an denen das auch nichts bringt. Dann hilft nur noch viel trinken, leichte Kleidung und einfach aushalten.
Worauf freuen Sie sich jetzt schon, wenn der Sommer vorbei ist?
Da kommt bei mir keine richtige Freude auf. Allenfalls wenn ich an die Weihnachtszeit denke, die ich beispielsweise mit Gemütlichkeit verbinde.