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Münster (upm).
Barbara Halberschmidt in dunkler Jeans und weißen T-Shirt sitzt im Schneidersitz auf der Tartanbahn am Leonardo-Campus. Sie lächelt in die Kamera.<address>© Uni MS - Kathrin Kottke</address>
Besonders im Sommer mag Barbara Halberschmidt die Grünflächen rund um den Leonardo-Campus. Diese Mischung aus Bewegung, Begegnung und Wissenschaft mache den Sommer an der Uni aus.
© Uni MS - Kathrin Kottke

„Im Sommer wachsen Ideen“

Barbara Halberschmidt kombiniert gerne Bewegung und Erholung

Viele Sonnenstunden, offene Freibäder und lange Schlangen vor den Eisdielen, aber auch heiße Dachgeschosswohnungen und -büros, eine fordernde Klausurenphase und Staus auf den Autobahnen: Der Sommer bringt privat wie beruflich, positiv wie negativ Bewegung und Stillstand mit sich. In der Sommerserie „Sommer, Sonne, Kaktus“ schildern Angehörige der Uni Münster mithilfe eines Fragebogens ihr Verhältnis zur warmen Jahreszeit. Nicht streng wissenschaftlich, sondern mit Leichtigkeit. Teil 4 stammt von Sportwissenschaftlerin Dr. Barbara Halberschmidt, die wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem titelgebenden Kaktus aus unserem Botanischen Garten vor der Kamera steht.


Mit welchen drei Wörtern würden Sie den Sommer beschreiben?

Sommer, Sonne, Sportplatz

Laut einer Umfrage sagen 44 Prozent der Deutschen, dass der Sommer ihre liebste Jahreszeit ist. Ein Geheimtipp ist die warme Jahreszeit also nicht. Gehören Sie zu den 44 Prozent oder wird der Sommer Ihrer Meinung nach überbewertet?

Ich gehöre definitiv zu den 44 Prozent. Der Sommer motiviert viele Menschen, sich draußen zu bewegen – und ich bin da keine Ausnahme. Gleichzeitig finde ich es spannend zu beobachten, wie sehr Sonnenlicht, lange Tage und gemeinsame Aktivitäten unsere Stimmung beeinflussen. Das erlebt man nicht nur in der Forschung, sondern jeden Sommer aufs Neue.

Wo verbringen Sie den Sommer am liebsten?

Am liebsten draußen – ob auf dem Fahrrad, am Kanal oder bei einem Spaziergang am Aasee. Ich mag Orte, an denen man Bewegung und Erholung ganz unkompliziert miteinander verbinden kann.

Eine Sache, die Sie diesen Sommer unbedingt machen möchten?

Eine Ballonfahrt über das Münsterland.

Was ist Ihre liebste Sommererinnerung?

Die langen Sommerferien meiner Kindheit. Ich hatte das Gefühl, dass sechs Wochen unendlich lang sind und jeder Tag ein kleines Abenteuer bereithält. Dieses Gefühl von Freiheit verbinde ich bis heute mit keiner anderen Jahreszeit so sehr. Ich habe es geliebt, abends müde vom Schwimmen nach Hause zu kommen und beim Einschlafen dem Tennisspiel auf dem benachbarten Tennisplatz zu lauschen.

Was bringt der Sommer für Ihren Job an der Uni Münster mit sich?

Der Sommer ist für mich die Zeit, in der Ideen wachsen können. Zwischen Prüfungen, Kongressen und den Vorbereitungen für das nächste Semester entsteht oft der Freiraum, Forschungsprojekte weiterzuentwickeln oder Manuskripte fertigzustellen. Gleichzeitig kann ich mich entspannt mit Kolleginnen und Kollegen treffen, ohne dem Zeitdruck durch Seminare und Vorlesungen nachzukommen.

Mit welchem Ort an der Uni verbinden Sie den Sommer?

Mit den Grünflächen rund um den Leonardo-Campus. Dort trifft man Studierende beim Lernen, Sporttreiben oder einfach in der Sonne – und genau diese Mischung aus Bewegung, Begegnung und Wissenschaft macht für mich den Sommer an der Uni aus.

Wie überstehen Sie heiße Tage bei der Arbeit?

Mit viel Wasser, einem möglichst frühen Arbeitsbeginn und kleinen Bewegungspausen zwischendurch. Gerade wenn es heiß ist, merkt man, wie gut schon ein kurzer Spaziergang bspw. zum Campus Café den Kopf wieder frei macht.

Worauf freuen Sie sich jetzt schon, wenn der Sommer vorbei ist?

Auf den Moment, wenn der Campus nach der vorlesungsfreien Zeit wieder voller Leben ist. Ich mag diesen Neustart: neue Studierende, neue Ideen, neue Seminare und die besondere Energie, mit der ein Semester beginnt.

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