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Münster (upm/kn).
Das Foto ist ein Symbolbild, auf dem eine Frau einen Vortrag hält.<address>© Uni MS - Robert Matzke</address>
Anlässlich des in Münster stattfindenden elften Deutschen Papyrologentags geben Prof. Dr. Gesa Schenke vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster und Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack von der Universität Heidelberg Einblicke in die Entzifferung und Auswertung antiker Schriftquellen.
© Uni MS - Robert Matzke

Öffentliche Vorträge über die Entzifferung und Auswertung antiker Schriftquellen

Koptologin und Ägyptologe geben am 23. und 24. Juli Einblicke in ägyptische Texte

Was versteht man unter koptischer Papyrologie? Und wie arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Demotistik als ein Teilgebiet der Ägyptologie und der Papyrologie zusammen? Anlässlich des in Münster stattfindenden elften Deutschen Papyrologentags geben Prof. Dr. Gesa Schenke vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität Münster und Prof. Dr. Joachim Friedrich Quack von der Universität Heidelberg Antworten auf diese und weitere Fragen. Die öffentlichen Vorträge mit den Titeln „Koptische Papyrologie und das kulturelle Gedächtnis“ und „Demotistik und Papyrologie: Chancen und Herausforderungen der Zusammenarbeit“ beginnen am 23. Juli (Donnerstag) und 24. Juli (Freitag) jeweils um 18.15 Uhr im Hörsaal JO 1 (Johannisstraße 4). Interessierte sind willkommen.

Auf dem Foto ist Prof. Dr. Gesa Schenke zu sehen.<address>© Uni MS - Kathrin Nolte</address>
Prof. Dr. Gesa Schenke
© Uni MS - Kathrin Nolte
Die koptische Papyrologie beschäftigt sich mit graeco-ägyptischen Texten, das heißt Handschriften, die in ägyptischer Sprache aber mit griechischen Buchstaben geschrieben wurden. Vom dritten bis ins elfte Jahrhundert war dies die gängige Form der Verschriftlichung durch die ägyptische Bevölkerung, die ihr Selbstverständnis als Nachfahren einer großen, reichen und mehrere Jahrtausende alten Hochkultur in Wort und Schrift dokumentierten.

Beim elften Deutschen Papyrologentag befassen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom 23. bis zum 25. Juli mit antiken Papyri und Texterzeugnissen. Die Tagung wird von der Forschungsstelle Papyrologie der Universität Münster organisiert.

 

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