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Münster (upm).
Auf dem Bild ist Christiane Borgmann zu sehen. Auf dem Fahrrad sitzend, hält sie einen Kaktus in der Hand. Im Hintergrund ist das Schloss der Uni Münster zu sehen.<address>© Uni MS - André Bednarz</address>
Christiane Borgmann liebt das Radfahren – vor allem im Sommer zieht es sie durch das Münsterland und manche europäische Region.
© Uni MS - André Bednarz

„Ich liebe schöne Touren durch meine Heimat, das Münsterland“

Immer in Bewegung: Christiane Borgmann ist im Sommer beruflich und privat viel unterwegs

Viele Sonnenstunden, offene Freibäder und lange Schlangen vor den Eisdielen, aber auch heiße Dachgeschosswohnungen und -büros, eine fordernde Klausurenphase und Staus auf den Autobahnen: Der Sommer bringt privat wie beruflich, positiv wie negativ Bewegung und Stillstand mit sich. In der Sommerserie „Sommer, Sonne, Kaktus“ schildern Angehörige der Uni Münster mithilfe eines Fragebogens ihr Verhältnis zur warmen Jahreszeit. Nicht streng wissenschaftlich, sondern mit Leichtigkeit. Den Auftakt macht Christiane Borgmann, Leiterin des Kongressmanagements in der Professional School, die wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem titelgebenden Kaktus aus unserem Botanischen Garten vor der Kamera steht.


Mit welchen drei Wörtern würden Sie den Sommer beschreiben?

Sonnencreme, gelbe Kornfelder, Geruch nach frisch gemähtem Heu ...

Laut einer Umfrage sagen 44 Prozent der Deutschen, dass der Sommer ihre liebste Jahreszeit ist. Ein Geheimtipp ist die warme Jahreszeit also nicht. Gehören Sie zu den 44 Prozent, oder wird der Sommer Ihrer Meinung nach überbewertet?

Bei der Frage bin ich zwiegespalten: Ich mag am Sommer besonders die langen Tage, dass es früh hell wird und lange hell bleibt. Man hat damit viel mehr Zeit, um etwas zu unternehmen. Ich liebe es, Zeit draußen zu verbringen, auch das geht im Sommer besser. Man verbringt viel mehr gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie, einfach weil man viel mehr zusammen machen kann. Zudem kann ich im Sommer auch besser Rad fahren – das ist mein liebstes Hobby. Trotzdem haben für mich alle vier Jahreszeiten ihren Reiz, und mir fällt für alle etwas Schönes ein.

Wo verbringen Sie den Sommer am liebsten?

Meine Familie und ich verbringen im Sommer gerne Zeit draußen, zum Beispiel beim Camping. Aber wir genießen auch die Zeit mit unseren Freunden im Garten und lassen das Leben Leben sein. Um nochmal aufs Radfahren zurückzukommen: Gerade, wenn das Stresslevel besonders hoch ist, hilft mir das Rennradfahren, einen freien Kopf zu kriegen und abzuschalten. Außerdem liebe ich schöne Touren durch meine Heimat, das Münsterland, ebenso wie Höhenmeter in Italien oder Spanien.  

Eine Sache, die Sie diesen Sommer unbedingt machen möchten?

Ich möchte dieses Jahr unbedingt ein langes Wochenende mit dem Rennrad nach Belgien oder Holland fahren – die Planungen dafür laufen schon.

Was ist Ihre liebste Sommererinnerung?

Ich kann das an keiner einzelnen Erinnerung festmachen. Es ist mehr ein Gefühl: lange Sommerabende, Füße im Sand, Wasserrauschen.

Was bringt der Sommer für Ihren Job an der Uni Münster mit sich?

Einen echten Sommerauftakt erleben wir Jahr für Jahr mit dem Schlossgartenfest. Auch wenn es für das Kongressmanagement eine arbeitsintensive Zeit ist, ist es immer wieder schön, wenn alle zusammenkommen und ausgelassen miteinander feiern. Glücklicherweise hat uns bislang das Wetter nie im Stich gelassen. Dieses Jahr hatten wir eine Woche später noch eine kleine Premiere mit dem Museumsfest an der Pferdegasse. Auch das war eine tolle Erfahrung: ein lauer Abend, ausgelassene Stimmung, viele Menschen in allen drei Museen der Uni. Das hat Spaß gemacht.

Mit welchem Ort an der Uni verbinden Sie den Sommer?

Das ist eine einfache Frage: mit dem Schlossgarten!

Wie überstehen Sie heiße Tage bei der Arbeit?

Das Kongressmanagement ist bei der Professional School im Heeremann’schen Hof untergebracht. Das Gebäude ist sehr alt, es hat dicke Mauern, mein Büro ist zum Glück halbwegs kühl. Früh morgens öffnen wir zu allen Seiten die Fenster, dann schließen wir die Läden. Den restlichen Tag, wenn die Wärme allmählich ins Haus kriecht, lassen wir notfalls die Ventilatoren laufen. Und trinken natürlich viel – die Eisdiele gegenüber freut sich auch regelmäßig über unseren Besuch …

Worauf freuen Sie sich jetzt schon, wenn der Sommer vorbei ist?

Auf die gemütlichen und kuscheligen Herbstabende mit den Kindern.

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