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Münster (upm).
Prof. Dr. Mario Krenn (Brustporträt) vor einer Betonsäule. Er trägt ein schwarzes Hemd, hat die Arme verschränkt und blickt lächelnd in die Kamera.<address>© Uni Tübingen - Elia Schmid</address>
Prof. Dr. Mario Krenn forscht am Exzellenzcluster „Machine Learning“ der Universität Tübingen.
© Uni Tübingen - Elia Schmid

Wie künstliche Intelligenz in der Physik zu Erkenntnissen beiträgt

Öffentlicher Vortrag von Mario Krenn am 13. Mai

Künstliche Intelligenz (KI) könnte sich zu einem bahnbrechenden Werkzeug für die Physik und andere Wissenschaften entwickeln. Wie kann diese Technologie auf konzeptioneller Ebene zu neuen Erkenntnissen beitragen oder überraschende Ideen anregen? Über diese Fragen spricht Prof. Dr. Mario Krenn von der Universität Tübingen am 13. Mai (Mittwoch) - die Veranstaltung beginnt um 14.15 Uhr im Hörsaal Angewandte Physik, Corrensstraße 4. Der englischsprachige Vortrag „Towards an Artificial Muse for New Ideas in Physics“ ist Teil des Kolloquiums des „Center for Data Science and Complexity“ der Universität Münster. Alle Interessierten sind willkommen.

Mario Krenn forscht am Exzellenzcluster „Machine Learning“ der Universität Tübingen zu der Frage, wie sich wissenschaftliche Entdeckungen durch Methoden des maschinellen Lernens inspirieren und beschleunigen lassen. Sein Fokus liegt auf Anwendungen in der Physik, vor allem in der Quantenphysik. Mit seiner Arbeit hat er wichtige Impulse für dieses junge Forschungsfeld gesetzt und gilt heute als einer seiner profiliertesten Pioniere. Im Fokus seines Vortrags steht KI zur Konzeption neuer physikalischer Experimente in den Bereichen Quantenoptik, Gravitationswellendetektoren und hochauflösende Mikroskopie. Zudem stellt Mario Krenn „AI-Mandel“ vor. Dieses System generiert automatisch neue Ideen in der Quantenphysik und setzt sie um.

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