Frauen zur Gründung eines Unternehmens ermutigen
Die Universität Münster und die FH Münster erhalten zusammen rund 225.000 Euro aus dem neuen Programm „Exist Women“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Ziel ist es, mehr Frauen zur Gründung eines Unternehmens zu ermutigen und so den Gründerinnenanteil zu erhöhen. In Münster profitieren insgesamt 25 (angehende) Gründerinnen von der Förderung, darunter zwölf von der Universität Münster und 13 von der FH Münster.
Neben einem dreimonatigen Stipendium und Sachmitteln erhalten sie ein einjähriges Unterstützungsangebot. Das „REACH – EUREGIO Start-up Center“ hat dafür ein eigenes Programm „Von der Idee zur Gründung“ entwickelt: In sogenannten Schwerpunkt-Workshops, zum Beispiel zum Design Thinking und zur Geschäftsmodellentwicklung, wird den Interessierten ein umfangreiches Fachwissen vermittelt. Hinzu kommen regelmäßige Präsenztreffen mit allen teilnehmenden Gründerinnen und Einzelcoachings. „Während der Förderung steht den Gründerinnen ein Mentoring-Netzwerk aus erfahrenen Gründerinnen und Unternehmerinnen zur Seite“, erläutert Sandra Fuchs von der FH Münster.
Die Sichtbarkeit von Frauen in der Gründungsszene zu erhöhen, ist ein wichtiges Anliegen für das REACH, dessen Programm „REACH to Empower“ Innovationen und Vielfalt an der Universität fördern soll. „Wir bieten regelmäßig Gelegenheit zum Austausch, zum Beispiel bei unserem erfolgreichen und stets gut besuchten Frühstück für Gründerinnen“, erläutert Lea Kipper vom REACH.