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Münster (upm/anb).
Da das Gebäude über keinen Dachstuhl verfügt, hing der Richtkranz am Baukran.© WWU - Peter Leßmann
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Universität Münster feiert Richtfest ihrer ersten eigenen Kita

Bau liegt im Zeitplan / Eröffnung ist für 2023 geplant

Der Rohbau steht – und das ist ein Grund zum Feiern. Der Kanzler der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, Matthias Schwarte, lud jetzt an den Schlossplatz ein, wo die erste universitätseigene Kindertagesstätte (Kita) entsteht. Damit bedankte sich der Bauherr weniger als ein Jahr nach Baubeginn bei allen Beteiligten – den Handwerkern, Projektleitern, Architekten und Partnern – für die gute Zusammenarbeit und die bisherige Arbeit.

In bewährter Tradition schlug Matthias Schwarte symbolisch den letzten Nagel ins Gebälk. „Der Bau kommt gut voran. Wir hoffen, dass dies bei allen kommenden Gewerken bis zur geplanten Eröffnung im kommenden Jahr so bleiben wird“, erklärte er. Ein Zimmermann drückte anschließend mit dem traditionellen Richtspruch seine Wünsche für die Fertigstellung des Gebäudes aus, das seit seinem Spatenstich im März 2022 Gestalt annimmt. Bis zur geplanten Eröffnung im Sommer 2023 steht gleichwohl noch eine Vielzahl von Arbeiten an: die Installation technischer Anlagen, Abdichtungsarbeiten, der Innenausbau sowie die Gestaltung der Außenanlagen. „Bisher geht unser Zeitplan auf, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir Ende Juni das Gebäude an den Betreiber ,educcare‘ übergeben und im Spätsommer die ersten Kinder begrüßen dürfen“, betonte Matthias Schwarte.

Weitere Infos zur Kita:

Das Grundstück am Schlossplatz 16 ist rund 2.000 Quadratmeter groß. Das Gebäude zwischen der Promenade und Lazarettstraße wird 70 bis 75 Kindern Platz bieten, aufgeteilt auf fünf Gruppen. 2018 beschloss die Universität, die Unterstützungsangebote an der WWU auszubauen und so noch stärker als familiengerechter Arbeitgeber in Erscheinung zu treten. Unterstützung bei der Realisierung des Bauprojekts erhält die WWU von der Stadt Münster sowie dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Rektorat hat für die Maßnahme rund 5,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, verantwortlich für die Umsetzung ist das münstersche Architekturbüro „Burhoff und Burhoff“.

 

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