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Nachwuchsförderung an der WWU

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses spielt für die Universität Münster eine zentrale Rolle. Ob Promotion, Graduiertenschule, Nachwuchsgruppe oder Juniorprofessur: Die WWU bietet vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten an, die auf eine wissenschaftliche Laufbahn vorbereiten. Ziel ist es, ausgezeichnete Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland für die WWU zu gewinnen und zu binden. Aber auch diejenigen, die über alternative Karrierewege außerhalb der akademischen Welt nachdenken, können auf Beratung und Unterstützung zählen. Aus diesem Grund hat die Stabsstelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der WWU das Thema „WWU-Nachwuchsförderung“ und die entsprechenden Herausforderungen von Januar bis Juli 2019 intensiv und differenziert beleuchtet.

Von Münster als Professor in die Welt

Das Symposium "ROCCAT-II: Rising Organic Chemists in CATalysis" bringt sieben ehemalige Postdoktoranden zurück an die Universität Münster
<address>© WWU - Kathrin Nolte</address>
© WWU - Kathrin Nolte

Ein besonderes Ehemaligentreffen: Als Nachwuchswissenschaftler arbeiteten sie zwischen 2007 und 2014 am Organisch-Chemischen Institut der WWU. Mittlerweile haben die sieben Chemiker eigene Forschungsgruppen und sind als Professoren in China, Indien, Frankreich und Deutschland tätig.

Posten und twittern aus dem Batterieforschungslabor

Das MEET und die Stabsstelle „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ der WWU veranstalten ersten ScienceWalk
<address>© WWU - Kathrin Nolte</address>
© WWU - Kathrin Nolte

Beim ersten ScienceWalk der WWU waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgerufen, unter dem Hashtag „#wwunachwuchsförderung“ ihre Eindrücke aus dem MEET Batterieforschungszentrum über die Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook oder Instagram zu verbreiten.

Nachwuchsförderung: Ein internationaler Auftrag

Die Unterstützung akademischer Talente ist eine Herausforderung für Universitäten – drei Gastbeiträge aus Basel, Zürich und Wien

Nicht nur für die WWU spielt der wissenschaftliche Nachwuchs eine zentrale Rolle. Auch über die deutschen Grenzen hinaus ist die Nachwuchsförderung ein wichtiger Auftrag für Hochschulen. Ziel ist es, ausgezeichnete Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland für sich zu gewinnen und an sich zu binden.

Psychologie-Doktoranden: Mehr Forscher und weniger Lehrkraft

Neue Studie über das Rollenverständnis von Promovierenden / Einsatz eines speziellen Fragebogens
apple-businesswoman-coding_logo dt.jpg<address>© Startup Stock Photos</address>
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Bin ich mehr Forscher oder Lehrender? Psychologinnen der WWU haben zum ersten Mal sowohl langfristige als auch situationsbezogene, kurzfristige Rollenidentifikationen bei Nachwuchswissenschaftlern in der Psychologie untersucht. Die Studie ist in der Fachzeitschrift "Studies in Graduate and Postdoctoral Education" erschienen.

Wissenschaftliche Karriere: Der Weg zum eigenen Lehrstuhl

"Es ist eine der kuriosen Geschichten, die nur das Leben schreibt"
<address>© WWU - Laura Grahn</address>
© WWU - Laura Grahn

Prof. Dr. Niels Petersen hat seit Februar 2015 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie empirische Rechtsforschung an der Universität Münster inne. In seinem Gastbeitrag beschreibt der Jurist seine wissenschaftliche Laufbahn. Es ist der letzte Teil einer Serie von Gastbeiträgen über alternative Karrierewege außerhalb der Wissenschaft und den Weg zum eigenen Lehrstuhl.

Alternative Karrierewege: Mit dem Doktortitel in die freie Wirtschaft

"Ich kann über den Tellerrand schauen und meine Perspektive, beruflich und kulturell, erweitern"
<address>© privat</address>
© privat

Dr. Oliver Sendscheid promovierte in Münster. Seit September 2016 arbeitet er in der US-Niederlassung des Diagnostiklabor-Unternehmens Euroimmun. In seinem Gastbeitrag beschreibt der Biologe, warum er sich für die freie Wirtschaft entschieden hat. Es ist Teil zwei einer Serie von Gastbeiträgen über alternative Karrierewege außerhalb der Wissenschaft und den Weg zum eigenen Lehrstuhl.

Alternative Karrierewege: Mit dem Doktortitel ins Wissenschaftsmanagement

"Mir war schon im Studium klar, dass ich meinen Arbeitsalltag nicht im Labor verbringen möchte"
<address>© privat</address>
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Dr. Sarah Eligehausen ist studierte und promovierte Biologin. Seit 2015 koordiniert sie den Studiengang Experimentelle Medizin an der WWU. In einem Gastbeitrag beschreibt sie ihren beruflichen Werdegang. Dies ist der Auftakt einer dreiteiligen Serie von Gastbeiträgen über alternative Karrierewege außerhalb der Wissenschaft und den Weg zum eigenen Lehrstuhl an einer Universität.

Promovierende der WWU geben in Gastbeiträgen Einblicke in ihre Arbeit

Zwei Wege zum Doktortitel
<address>© WWU - Judith Kraft/MünsterView</address>
© WWU - Judith Kraft/MünsterView

Xiaofei Yang und Peilin Li sind Doktoranden an der Universität Münster. In ihren Gastbeiträgen schildern sie ihren Arbeitsalltag als wissenschaftliche Nachwuchskräfte am Batterieforschungszentrum MEET und an der Graduate School Practices of Literature (GSPoL), die zum Fachbereich Philologie gehört.

Drei WWU-Forscher berichten über ihre Erfahrungen als Nachwuchsgruppenleiter

"Keine Garantie, aber ein guter Zwischenschritt auf dem Weg zu einer Professur"
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Die Leitung einer eigenen Arbeitsgruppe fördert die frühe Selbstständigkeit junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch an der WWU gibt es zahlreiche Nachwuchsgruppen, in denen Forscher früh Verantwortung übernehmen. Wir stellen beispielhaft die Arbeitsgruppen von Jun.-Prof. Dr. Raphael Wittkowski, Dr. Anna Junker und Dr. Lena Frischlich vor.

Die interdisziplinäre Nachwuchskultur wird an der WWU durch zahlreiche Angebote gefördert

"Unsere Promovierenden und Postdoktoranden sollen sich untereinander kennenlernen"
<address>© WWU - Kathrin Nolte</address>
© WWU - Kathrin Nolte

Über den eigenen Tellerrand schauen: Die Universität Münster bereitet Nachwuchsforscher nicht nur dezentral in den Fachbereichen durch vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor. Auch über die Fachbereichsgrenzen hinaus gibt es zahlreiche zentrale Unterstützungsangebote.

Karin Hassels und Peter Eggert kümmern sich um die Chemielaboranten von morgen

"Unsere Auszubildenden sollen ihre Möglichkeiten, die ihnen bei uns geboten werden, nutzen"
<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
© WWU - Peter Leßmann

Vom Gärtner bis hin zum IT-Systemelektroniker: Neben Studium und Forschung bietet die Universität Münster 19 verschiedene Ausbildungsberufe. Dazu zählt auch die Ausbildung zum Chemielaboranten im Organisch-Chemischen Institut, für die Karin Hassels und Peter Eggert seit 2009 beziehungsweise 2001 verantwortlich sind.