Büro für Gleichstellung auf der Erstsemestermesse 2026

Auch in diesem Jahr war das Büro für Gleichstellung wieder auf der Erstsemestermesse am 07. Oktober vertreten. Im Anschluss an die zentrale Begrüßung im Preußenstadion durch die neue Rektorin Prof. Dr. Susanne Menzl-Riedl nutzten zahlreiche „Erstis“ die Gelegenheit, sich über studentische Initiativen, städtische Kulturangebote und die zentralen Einrichtungen der Universität Münster zu informieren.

Am Stand des Büros für Gleichstellung stellten die studentische Gleichstellungsbeauftragte und unsere studentische Hilfskraft das Gleichstellungsbüro vor. Zudem gab es zahlreiche Informationshefte, Flyer, Postkarten und Sticker, die bei den Studienanfänger*innen auf großes Interesse stießen. Das Team informierte vor Ort über die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten und die vielfältigen Angebote der Universität.

Ein zentrales Thema in den Gesprächen war die Vereinbarkeit von Studium und Familie. Hier konnten konkrete Hilfestellungen gegeben werden – etwa zum Studi-Kidz-Zuschuss oder dem Studi-Kidz-Café. Besonders erfreulich: Auch immer mehr (werdende) Väter informierten sich gezielt über Elternzeit im Studium, um ihre Partnerinnen zu unterstützen und Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

Ebenfalls stark nachgefragt waren die Visitenkarten mit Notfallnummern im Falle von sexualisierter Diskriminierung oder Gewalt, die sowohl in der Orientierungswoche als auch im Studienalltag eine wichtige Orientierung bieten sollen.

Zudem regte der Themenkomplex rund um die Leaky Pipeline zu intensiven Diskussionen an: Viele Studierende zeigten sich überrascht darüber, wie stark der Frauenanteil in der Wissenschaft nach dem Masterabschluss sinkt. Dies führte zu einem wertvollen Austausch über Chancengerechtigkeit in der akademischen Laufbahn.

Ob für den eigenen Weg oder aus Solidarität mit Mitstudierenden – die Angebote des Büros für Gleichstellung wurden durchweg positiv und mit großem Interesse aufgenommen.