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FRUGALL

Fertilizing Rural-Urban Grids through Agroecology Living Labs to enhance sustainable food system transitions

Ein nachhaltiges Ernährungssystem entsteht dort, wo Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Gastronomie, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen arbeiten. Genau hier setzt das FRUGALL Living Lab Münster an. FRUGALL ist ein europäisches Forschungsprojekt zur Stärkung regionaler Agrar-Ernährungssysteme durch die Gestaltung von Living Labs in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und Regionen, die voneinander lernen. Unsere Projektpartner befinden sich in Frankreich (ISARA und INRAE) sowie in Spanien (Universität Sevilla). 

© AG Oekoplan

Im Mittelpunkt des FRUGALL Projekts stehen sechs miteinander verknüpfte Ziele:

  • die Kartierung regionaler Ernährungssysteme,
  • der gemeinsame Aufbau agroökologischer Living Labs,
  • die Erprobung agroökologischer Innovationen,
  • die Analyse politischer Hemmnisse und Chancen,
  • die Bewertung ihrer Nachhaltigkeitswirkungen sowie
  • die Förderung von Kommunikation, Wissensaustausch und der aktiven Einbindung relevanter Akteure.
     

Das Projekt orientiert sich an den Prinzipien der Agroökologie: Diese fördern ökologisch zukunftsfähige und gerechte Landwirtschaft, stärken regionale Beziehungen zwischen Stadt und Umland und tragen zu einem bewussten Umgang mit Ernährung bei. Die Living Labs von FRUGALL beschreiten neue Wege, um bestehende agroökologische Initiativen zu vernetzen und Innovationen zu fördern.

Projektleitung: Prof. Dr. Tillmann Buttschardt, Dr'in Cornelia Steinhäuser

Projektlaufzeit: Mai 2026 - April 2029

  • Aktuelles

    Wokshop „Visionen und Akteurs-Netzwerkanalyse zur Gestaltung von Living Labs“

    © C.Steinhäuser

    Freitag, 26. Juni 2026, Haus der Nachhaltigkeit

    Im Rahmen der Veranstaltung „Partizipative Methoden für die sozial-ökologische Wende“, ausgerichtet vom Stadtlabor Münster, führte das FRUGALL Living Lab Münster einen Workshop zu Zukunftsvisionen und Akteursnetzwerken im regionalen Agrar-Ernährungssystem durch. Die Teilnehmenden entwickelten gemeinsam erste Zukunftsbilder für ein nachhaltiges Ernährungssystem in Münster und dem Umland.

    Anschließend kam die partizipative Net-Map-Methode zum Einsatz. Gemeinsam identifizierten die Teilnehmenden zentrale Akteure sowie ihre Beziehungen und diskutierten deren Rollen und Einfluss auf die Nachhaltigkeit des regionalen Ernährungssystems. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung des Living Labs und zeigen Potenziale für zukünftige Kooperationen und gemeinsame Innovationen auf.

  • Finanzierung

    Gefördert durch: BMFTR
    Förderprogramm: 2nd joint Agroecology Call AGROECOLOGY2
    https://www.agroecologypartnership.eu/en/2nd-co-funded-call-closed-2025