British Library, MS. Add. 22413
© The British Library

Aktuelles aus dem Institut für Jüdische Studien

Internationaler Tag der Muttersprache in Münster

Veranstaltungshinweis: 17. Februar 2020, 19:00 Uhr

Vortrag "Unnahbare Geliebte: Literarische Reise durch zwei Jahrtausende hebräischer Liebeslyrik"
© WsMs

Im Rahmen des sechsten Internationalen Tages der Muttersprache in Münster möchten wir Sie herzlich einladen zu unserem öffentlichen Vortrag


Unnahbare Geliebte:
Literarische Reise durch zwei Jahrtausende hebräischer Liebeslyrik

am Montag, dem 17.2.2020, um 19:00 Uhr

im Hörsaal JO1, Johannisstraße 4.


Über Jahrtausende war das Hebräische die Sprache der Religion und Kultur für die Juden. Seit biblischen Zeiten wurde in dieser Sprache nicht nur über Gottesfurcht geschrieben sondern auch über die Liebe: Liebe zu einem unerreichbaren Gott genauso wie Liebe zu einer unerreichbaren Person. Schon im biblischen Hohenlied wird das Verlangen der Geliebten zu ihrem Liebhaber figürlich ausgedrückt, wobei die Frage offenbleibt, ob es hier um die Liebe zwischen zwei Menschen oder zwischen dem Menschen und Gott geht. Themen wie Liebe und Verlangen, Erotik und Sehnsucht bewegten jüdische Dichter im Lauf der Geschichte, sei es in im Lande Israel, in Spanien, oder im Jemen. Anhand von ausgewählen Gedichten werden Dr. Sabine Arndt und Meyrav Levy vom Institut für Jüdische Studien einen Einblick in zwei Jahrtausende hebräischer Liebeslyrik geben.

Schließung Sekretariat

Das Sekretariat ist von Mittwoch, 18.12.2019, bis voraussichtlich Montag, 03.02.2020, geschlossen.

Bibliotheks-Einführung

Bibliothek des Instituts für Jüdische Studien

© StockPhotoPro / Fotolia

Am Mittwoch, dem 27.11.2019, um 14:00 Uhr gibt unsere Bibliothekarin eine Einführung in die Institutsbibliothek.
Treffpunkt ist das Foyer des Exzellenzclustergebäudes - Johannisstraße 1.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Orientierung für Erstsemester

Informationen zum Studienbeginn

Die Orientierungsveranstaltung zum Studiengang Jüdische Studien findet am Dienstag, dem 15.10.2019, von 10.00-12.00 Uhr in Raum F 229  (Fürstenberghaus, Domplatz 20-22) statt.
Wir laden alle Studienanfänger herzlich ein, daran teilzunehmen und die Lehrenden des Instituts für Jüdische Studien kennenzulernen.

Studienfachberatung für Erstsemester

Zusätzliche Termine Studienfachberatung

Bei Fragen zur Anmeldung, zu den Modulen, zum Ablauf stehen wir zu folgenden Terminen zur Beratung bereit:
Prof. Dr. Regina Grundmann
Wöchentlich donnerstags 10.30 – 11.30 Uhr
Individuell nach Vereinbarung
Dr. Rainer Barzen
14. Oktober, Montag, 11.00-12.00 Uhr
16. Oktober, Mittwoch, 11.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
23. Oktober, Mittwoch, 11.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
Individuell nach Vereinbarung
Eine Anmeldung zu den festen Beratungsterminen ist nicht notwendig.

Astrolabes in Pre-Modern Cultures

Veranstaltungshinweis: 5. Juni, 16:00 -20:00 Uhr

© Astrolabe: Adler Planetarium, Chicago

Das Institut für Arabistik und Islamwissenschaft und das Institut für Jüdische Studien laden ein zur Tagung

Astrolabes in Pre-Modern Cultures 

am 5. Juni 2019, 16:00 -20:00 Uhr

im Institut für Arabistik und Islamwissenschaft
Schlaunstraße 2, RS 225,
48143 Münster

Weitere Informationen

Flyer Astrolabes Session


The Jewish Book 1400–1600

Veranstaltungshinweis: Workshop 24.-27. Juni 2019

The Jewish Book 1400–1600: From Production to Reception
© MS. British Library Add. MS 14762

The workshop entitled The Jewish Book 1400–1600: From Production to Reception will discuss books as artifacts within transitional zones: from the handwritten to the printed medium, a process marked by innovation and social change, but also by disorientation and bewilderment. Books that were transferred from one culture to another existed in another such zone. Professionals of the book trade who migrated from one Jewish culture to another operated between different cultural... Weiterlesen

Forschungsaufenthalt von Dr. Peter Sh. Lehnhardt am Institut für Jüdische Studien

© privat

Wir freuen uns, in diesem Semester Dr. Peter Sh. Lehnhardt als Gastforscher an unserem Institut begrüßen zu dürfen. Hier stellt er sich kurz für uns vor:
Ich bin Dozent für mittelalterliche hebräische Literatur am Department for Hebrew Literature an der Ben-Gurion University of the Negev, Beer Sheva, Israel. Mein Forschungsschwerpunkt ist der Dialog der jüdischen literarischen Welten mit den spätantiken und mittelalterlichen Mehrheitskulturen, von Bzyanz im spätantiken Orient bis nach Spanien im westlichen mittelalterlichen christlichen Europa. Ein Bereich dabei ist die Entwicklung der Literatur der Synagoge, d. h. Lesungen und Auslegungen, Gebete und liturgische Poesien als ritueller Lebensraum der hebräischen Literatur; ein anderer Bereich sind die Versuche, durch eigene hebräische Versionen an der Literaturwelt der Mehrheitskultur teilzuhaben, sei es in Adaptionen von Geschichtsschreibung z. B. Ps.-Hegesippus – Yosippon, den 6-7 hebräischen Versionen der Alexanderromane oder den aesopischen Fabeln.
Ich bin hier in Münster zu einem Tutorium und zu einem Forschungsaufenthalt an den Bibliotheken. Dort bin ich gern ansprechbar oder per email
peterl@bgu.ac.il zu Fragen zur vormodernen hebräischen Literaturen erreichbar.

Wir wünschen Dr. Lehnhardt viel Erfolg bei seiner Forschung und einen regen Austausch mit alten und neuen Kontakten hier in Münster!

Sommerkurse in Israel

Hebräisch lernen in Be'er Sheva und Jerusalem
© andriano_cz / Fotolia

Die Ben-Gurion University of the Negev und die Hebrew University of Jerusalem haben die Termine für ihre Sommersprachkurse bekanntgegeben.

Ben-Gurion University of the Negev
Internationale Sommeruniversität
28. Juli - 5. September 2019
Zur Webseite

The Hebrew University of Jerusalem
Jerusalem Ulpan: 1. - 25. Juli 2019
Sommer Ulpan: 5. August - 25. September 2019
Scopus Ulpan: 5. August - 28. August 2019
Zur Webseite

Um finanzielle Unterstützung können sich Studenten der WWU zum Beispiel bei PROMOS, dem Mobilitätsprogramm des DAAD, bewerben: PROMOS

Bibliotheksführung

Am Montag, dem 5.11.2018, findet um 10:15 Uhr eine Führung durch unsere Institutsbibliothek statt.
Treffpunkt ist das Foyer des Exzellenzclustergebäudes - Johannisstraße 1.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Informationen zum Studienbeginn

  • Die Informationsveranstaltung zum Studiengang Jüdische Studien findet am 08.10.2018 von 10 – 12 Uhr im Raum ES24 (Johannisstr. 12-20) statt.
    Wir laden alle Studienanfänger*innen herzlich ein, daran teilzunehmen und die Lehrenden des Instituts für Jüdische Studien kennenzulernen.
  • Sprechstunden der Studienberatung Jüdische Studien:
    • 01.10.2018, 11-14 Uhr, Frau Prof. Kogman-Appel, Raum 110
    • 09.10. und 16.10.2018, 11-14.30 Uhr, Frau Lisa Bachmann, Raum 102
    • Immer mittwochs 11-13 Uhr, Frau Prof. Kogman-Appel, Raum 110
    • Immer dienstags 11-12.30 Uhr, Frau Lisa Bachmann, Raum 102

Startschuss für den Zwei-Fach-Bachelor Jüdische Studien zum kommenden Wintersemester

Das Institut für Jüdische Studien bietet seinen ersten Studiengang an
© Institut für Jüdische Studien

Der nächste wichtige Schritt zur Etablierung eines Instituts für Jüdische Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ist getan: Studieninteressierte können sich zum Wintersemester 2018/19 in den frisch akkreditierten Zwei-Fach-Bachelor Jüdische Studien (ZFB Jüdische Studien) einschreiben. Das Besondere: der WWU-Studiengang hat einen deutlich kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt...  Link zur Pressemitteilung

Hier ein Artikel über den Studiengang in der neuen Ausgabe von wissen|leben.

Ausführliche Informationen zum neuen Studiengang finden Sie hier.

Ein Faltblatt mit Informationen zum Studiengang können Sie hier herunterladen.

Responsa, Consilia and Fatwas. Practices of decision-making across the cultures – Judaism, Christianity and Islam

Workshop 23. und 24. November 2017
Plakat
© MS Moskau Ginzburg 595

23. und 24. November 2017
Hörsaalgebäude
JO 102
Johannisstraße 4
48143 Münster

Der Workshop “Responsa, Consilia and Fatwas. Practices of decision-making across the cultures – Judaism, Christianity and Islam” (23.  und 24.11.2017) am SFB 1150 „Kulturen des Entscheidens“ wurde von Prof. Dr. Regina Grundmann und Prof. Dr. Sita Steckel organisiert. Im Fokus des Workshops stand die Praxis des Entscheidens in Judentum, Christentum und Islam. Prof. Dr. Regina Grundmann leitet im SFB das Teilprojekt C01 „Mittelalterliche rabbinische Responsa als Praxis des religiösen Entscheidens“; Prof. Dr. Sita Steckel leitet im SFB das Teilprojekt B02 „Problematische Prozesse. Kritik und Reflexion der Entscheidungspraxis der mittelalterlichen Ketzerinquisition (ca. 1230-1330)“.

Programm

Visual and Material in Medieval and Early Modern Jewish Culture

International Workshop 17.–20.07.2017
Programme
© Institut für Jüdische Studien

A workshop of the Institute for Jewish Studies and the Cluster of Excellence “Religion and Politics” of the University of Münster.

So far there is no insight into the question what shaped Jewish attitudes to the image and to issues of visualization and visuality beyond dealings with the Second Commandment. Whereas numerous scholars pinpointed the role non-Jewish environments played in the development of Jewish art per se, not much is known in what way interactions with other cultures shaped not just the art itself, but Jewish dealings with images, their creation, modes of mediation, their uses, functions, and reception, in short the role images may have played in Jewish society.
Likewise, the question of what Jews saw as part of their daily lives on the streets of medieval Europe has hardly been considered. This holds both for sights on the street as well as for what was seen within holy spaces (synagogues or churches) and domestic spaces. By including material culture within a broader discussion of visual culture, we hope to understand what Jews saw and perceived on multiple levels.
The workshop brings together scholars from various fields of Jewish studies to discuss issues of the visual, visuali zation, material culture and the mediation of sight from a variety of view points: legal texts and responsa, philo sophy, science, mysticism, exegesis, poetics, and others. We hope for insights into questions of idolatry, iconoclasm, beauty, local culture, of possible didactic functions of images and objects, of their reception and rejection.

Entangled Histories: Knowledge, Authority, and Jewish Culture in the Thirteenth Century

Book Presentation on 26th June 2017, 6.15pm
© Institut für Jüdische Studien

From Halakhic innovation to blood libels, from the establishment of new mendicant orders to the institutionalization of Islamicate bureaucracy, and from the development of the inquisitorial process to the rise of yeshivas, universities, and madrasas, the long thirteenth century saw a profusion of political, cultural, and intellectual changes in Europe and the Mediterranean basin. These were informed by, and in turn informed, the religious communities from which they arose.
In city streets and government buildings, Jews, Christians, and Muslims lived, worked, and disputed with one another, sharing and shaping their respective cultures in the process. The interaction born of these relationships between minority and majority cultures, from love and friendship to hostility and violence, can be described as a complex and irreducible “entanglement”. The contributors to “Entangled Histories: Knowledge, Authority, and Jewish Culture in the Thirteenth Century” argue that this admixture of persecution and cooperation was at the foundation of Jewish experience in the Middle Ages.

26th June 2017
6.15pm
Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters
Room JO 101
Johannistrasse 4, 48143 Münster

Programme
Greetings  - Wolfram Drews, Münster
Presentation of “Entangled Histories” - Katelyn Mesler, Münster; Kati Ihnat, Nijmegen
Responding to “Entangled Histories” - Alexander Cuffel, Bochum

Jüdisches Leben auf Norderney: Präsenz, Vielfalt und Ausgrenzung

Buchpräsentation am 8. Mai
Buchvorstellung Jüdisches Leben auf Norderney
© Institut für Jüdische Studien

Am 8. Mai 2017 um 18.00 Uhr werden die Herausgeberinnen und Autoren das Buch Jüdisches Leben auf Norderney der Öffentlichkeit vorstellen.
Alle Neugierigen und Interessierten sind im Saal JO 102 in der Johannisstr. 4 herzlich willkommen!

Zum Inhalt:
Auf Norderney entwickelte sich seit den 1860er Jahren eine jüdische Infrastruktur, welche die Insel von anderen Nordseeinseln unterschied und Norderney bis in die frühen 1930er Jahre zu einem Zentrum saisonalen jüdischen Lebens machte. Nach dem nationalsozialistischen Umschwung im Jahr 1933 sorgten lokale Instanzen mit antisemitischen Maßnahmen für einen Imagewandel des Bades, der zu einem nahezu völligen Ausbleiben jüdischer Badegäste sowie zum wirtschaftlichen Erliegen aller jüdischen Unternehmen führte. Diese wirtschaftlichen Schädigungen jüdischer Unternehmer auf Norderney fanden ab 1945 in Wiedergutmachungsverfahren ihre in diesem Band erstmals bearbeitete Nachgeschichte. Die Beiträge des Sammelbandes rekonstruieren Aspekte der jüdischen Geschichte Norderneys an Hand vielfältiger, zum Teil erstmals berücksichtigter Materialien. Dabei werden historische, judaistische, religionswissenschaftliche und rechtswissenschaftliche Perspektiven berücksichtigt.