Studierende, die 2026 einen Auslandsaufenthalt mit Beginn zwischen Juli und Dezember planen, können sich jetzt wieder um ein PROMOS-Stipendium bewerben. Die Bewerbungsrunde läuft bis zum 15. April. Das Mobilitätsprogramm soll Studierenden die Chance auf einen Auslandsaufenthalt bieten, deren Vorhaben oder Zielort in keinem der strukturierten Programme (zum Beispiel ERASMUS) förderbar ist.
„Wir haben viele kulturelle Güter verloren“, bedauert Prof. Dr. Mohamed Bashir und meint damit die Verluste durch den Krieg im Sudan seit 2023. Was der Archäologe von der University of Khartoum sich bewahrt, ist die Begeisterung für sein Forschungsthema, in dem es oft um „Hidden History“ geht. Der Humboldt-Stipendiat hofft, dass diese zu kommenden Friedensprozessen beiträgt.
Weltweit stehen Demokratien angesichts gesellschaftlicher Polarisierung vor wachsenden Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat das internationale Projekt "DEEP" der Sprachdidaktik am Germanistischen Institut zum Ziel, angehende Lehrkräfte in Deutschland und Indonesien systematisch auf die Vermittlung von Demokratie-, Nachhaltigkeits- und Diskurskompetenzen vorzubereiten.
Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem leidet nicht nur die Bevölkerung unter den täglichen Angriffen, auch die Wissenschaft ist vom Krieg betroffen. Die Osteuropa-Expertinnen Jun.-Prof. Dr. Christina Clasmeier, Prof. Dr. Regina Elsner und Prof. Dr. Ricarda Vulpius schildern im Gespräch mit der Unizeitung "wissen|leben" die Konsequenzen für ihre Arbeit und die Veränderungen in ihren Fächern.
Literaturdidaktikerin Dr. Laura Maria Lewald-Romahn vom Germanistischen Institut der Universität Münster hat für ihre 2024 erschienene Dissertation zum Thema "Inklusiver Literaturunterricht mit Balladen" den Offermann-Hergarten-Preis verliehen bekommen.
Am Donnerstag, 12. Februar, wird das "Zentrum für Modellforschung" (ZfM) mit einer öffentlichen Gründungsveranstaltung feierlich eröffnet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Stierstorfer und Apl. Prof. Dr. Robert Matthias Erdbeer stellt das ZfM ein Forum für transdisziplinäre Modellforschung bereit. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Heeremann’schen Hof, Königsstraße 47. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Die Graduiertenschule "Empirical and Applied Linguistics" (GSeal) des Fachbereichs Philologie lädt alle Interessierten zum öffentlichen Doktorandenkolloquium am Freitag, den 30. Januar, ein. Fünf Promovierende stellen ihre Forschungsprojekte vor. Das Kolloquium findet im Festsaal, Schlossplatz 5, statt. Beginn ist um 9 Uhr.
In einer neuen Videoreihe stellen Forschende des noch bis 2027 laufenden Exzellenzclusters "Religion und Politik" ihre aktuellen Projekte vor. Unter anderem berichten Prof. Dr. Roland Ludger Scheel (Institut für Skandinavistik), Prof. Dr. Irina Wutsdorff (Institut für Slavistik) und Prof. Dr. Gesa Schenke (Institut für Ägyptologie und Koptologie) über ihre aktuellen Forschungen am Cluster.
Das Banned Books Network Münster (BBNM) lädt alle Interessierten auch in der zweiten Hälfte des Wintersemesters zu öffentlichen Veranstaltungen ein. Die Reihe "Banned Books in Conversation" wird mit zwei Terminen am 13. Januar und 26. März fortgesetzt. Am 20. Januar wird die preisgekrönte Dokumentation "Banned Together – The Fight Against Censorship" (2025) gezeigt, im Februar findet eine Online-Konferenz statt.
Prof. Dr. Carl De Strycker ist seit dem laufenden Wintersemester Professor für Niederländische Literatur am Institut für Niederländische Philologie. In den "Sechs Fragen an..." stellt er seine aktuellen Forschungsschwerpunkte vor und verrät seine Tipps für ein erfolgreiches Studium.