NCBI Webinar: Erstellen, verlinken und teilen Sie Ihre Bibliographie (PubMed & ORCID)

Am 4. Oktober 2017 präsentieren NCBI-Mitarbeiter ein Webinar über die Autoren-Vereindeutigung (Disambiguierung)  und die in diesem Zusammenhang bestehenden Vorteile einer ORCID-ID (Open Researcher and Contributor ID ist ein nicht-proprietärer, überwiegend numerischer Code, der der eindeutigen Identifizierung wissenschaftlicher Autoren dient).

Wenn Ihre veröffentlichten Forschungsergebnisse in PubMed zitiert werden, kann das Webinar Ihnen helfen, Ihre Zitate zu finden, eine Bibliographie zu erstellen und Ihre Publikationsliste mit anderen zu teilen.

In dem Webinar wird auch über den Vorteil einer schnellen und kostenlosen Registrierung für eine eindeutige Kennung (ORCID-ID), die konstant bleibt – auch wenn sich Ihr Name ändert, gesprochen.

  • Datum: Mittwoch, 4. Oktober 2017 18:00 – 18:30 Uhr

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar. Nach der Live-Präsentation wird das Webinar in den NCBI YouTube Channel hochgeladen. Über zukünftige Webinare können Sie sich auf der Seite Webinars and Courses informieren.

  • Die Original-Meldung finden Sie hier.

Abb.: screenshot

 

Störung behoben

Bereits am vergangenen Samstag (23.09.) gab es erste Störungen auf den Seiten der ZB Medizin, die auch am Montag und Dienstag noch auftraten, obwohl das ZIV (Zentrum für Informationsverarbeitung) bereits am Montag (25.09.) mitteilte, die Störungen wären behoben (s. screenshot unten).

So waren u.a. nicht nur die jeweiligen News-Blogs ‚Aktuelles‘ der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) als auch der ZB Medizin nicht zu erreichen, sondern zeitweise waren die Seiten beider Institutionen komplett nicht aufzurufen. Am Dienstag vermeldete das ZIV dann weitreichende Störungen auf unterschiedlichen Seiten der WWU auf Grund ‚Technischer Probleme‘. Näher spezifiziert wurde dies nicht, im Laufe des Tages normalisierte sich der Betrieb allerdings.

ZIV Meldung 25.09.2017

Wir bitten alle Nutzer darob um Verständnis für den nun behobenen Ausfall der Funktionalität.

Alle Onlinebücher von Elsevier 2008-2017

Die Zweigbibliothek Münster kauft alle Online-Bücher aus der Medizin, die der Elsevier-Verlag auf der Science Direct-Plattform veröffentlicht. Nur die Titel auf Science Direct sind dauerhaft frei im Hochschulnetz zugänglich. Seit 2008 waren dies genau 274 Titel, die Sie im Folgenden finden können.
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Neues Suchportal disco

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster meldet heute:

„Unser Literatur-Suchportal disco hat eine neue technische Basis erhalten. Nach nun erfolgreich beendetem Beta-Test wurde die alte Version abgeschaltet und durch das neue Suchportal ersetzt.

In disco sind mehrere Datenquellen unter einer Suchoberfläche gebündelt, die größtenteils parallel durchsucht werden können (Ausnahme: Primo Central). Im Gegensatz zum alten disco lässt sich die neue Version auch bequem an mobilen Geräten nutzen, es gibt eine erweiterte Suche für präzisere Ergebnisse und die Suche funktioniert insgesamt schneller, obwohl die durchsuchte Datenmenge umfangreicher ist. Neu sind auch die Einbindung von Fachsystematiken zur sachlichen Suche, die speicherbaren individuellen Einstellmöglichkeiten sowie die englische Ansicht.

Wir sind natürlich weiterhin bemüht, disco zu optimieren, daher ist Ihr Feedback immer willkommen!“

Informationen zu disco
Hilfe zur Nutzung
Informationen zu disco in unserem Wiki

Bild: screenshot

Volltextzugang: 46 pharmazeutische Zeitschriften

Der Fachinformationsdienst Pharmazie (FID Pharmazie), seit 2015  mit finanzieller Unterstützung der DFG von der Universitätsbibliothek Braunschweig aufgebaut, bietet kostenlosen Volltextzugriff auf pharmazeutische Fachzeitschriften, die an vielen Universitätsstandorten sonst nicht zur Verfügung stehen.

Für 46 Zeitschriftentitel ist jetzt der Volltextzugriff für die Westfälische Wilhelms-Universität deutlich einfacher geworden. Damit können nicht nur Pharmazeut/innen, sondern alle an lebenswissenschaftlichem Content Interessierte der Universität diese Ressourcen unmittelbar nutzen, und gelangen ohne Anmeldeprozedur direkt zum Paper, wenn sie in PubPharm recherchieren (www.pubpharm.de).

Eine Liste der Zeitschriften finden Sie hier:

PubPharm bietet Ihnen eine pharmaziespezifische Recherche in über 45 Mio. Publikationen und ist frei zugänglich. Auch eine gezielte Suche nach chemischen Strukturen ist möglich.

Nähere Informationen finden Sie im Blog:

 

Logo: TU Braunschweig

Pubmed: Artikel aus zweifelhaften Zeitschriften

Aaaron Tay erwähnt in seinem längeren Artikel [Are search results in library discovery really more trust-worthy? Of Predatory journals & Authority] seines Blogs Musings about Librarianship einen Artikel von Kent Anderson [A Confusion of Journals — What Is PubMed Now?], der darauf hinweist, dass in Pubmed Artikel aus zweifelhaften Zeitschriften zu finden sind.

Das ist schockierend für viele, die das Attribut, in PubMed auffindbar zu sein, als Qualitätsmerkmal sehen. Obwohl es einen Unterschied zwischen PubMed, PubMed Central (PMC) und Medline gibt, ist es doch Medline, welche in hohem Maße Ansehen genießt. PubMed Central nun scheint eine Hintertür in PubMed zu bieten.

Es ist keine neue Information (siehe PubMed’s Backdoor Makes Me Question Quality),  dass Artikel, die über PMC in PubMed eingehen und keine Medline-Journale sind, nicht in Medline indiziert werden, so dass sie keine MESH-Titel zugewiesen bekommen und somit auch nicht mit MESH durchsuchbar sind. Interessanterweise gibt es Standards für Artikel die in PMC aufgenommen werden, nur sind diese nicht so hoch wie für Medline-Journale, was zu der Forderung nach einer Verschärfung der Standards für die Einreichung von Zeitschriften in PubMed Central geführt hat.

Beispiel eines Artikels, der nicht in Medline indiziert ist, sondern in PMC und damit PubMed

Diese Problematik geht laut Aaron Tay über PubMed Central hinaus. Zweifelhafte Zeitschriften wurden auch in hoch angesehenen Verzeichnissen wie Scopus entdeckt. Die gleichen Probleme scheinen auch auf anderen Plattformen wie Proquest aufzutreten. Da gibt es anscheinend Schlupflöcher für unseriöse Anbieter …

Foto: Jameek at photocase.de

„Paper of the Month“ August 2017: Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A

Die Medizinische Fakultät der WWU vergibt  eine Auszeichnung für das Paper of the Month.

Im Monat August 2017 wurde Dr. Linus Angenendt aus der Medizinischen Klinik A für die Publikation An atlas of bloodstream-accessible bone marrow proteins for site-directed therapy of acute myeloid leukemia in der Zeitschrift Leukemia [Volltext, Advance online publication 21 July 2017] ausgezeichnet.

„Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine lebensbedrohliche bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems. Nur intensive Chemotherapie und in vielen Fällen eine allogene Stammzelltransplantation versprechen eine Chance auf anhaltende Heilung. Neue zielgerichtete Substanzen wie monoklonale Antikörper, die eine gesteigerte Wirksamkeit bei nur geringen Nebenwirkungen versprechen, konnten sich für die AML bisher nicht etablieren.“
(…)
„Der aus der Studie hervorgehende Atlas blutstromexponierter Knochenmarkantigene stellt eine Grundlage für die Entwicklung neuer antikörperbasierter Therapien dar. Einige vielversprechende Kandidatenproteine werden bereits in Folgeprojekten weiter auf ihre pathophysiologische Bedeutung und ihre therapeutische Nutzbarkeit in der AML hin untersucht.“

Eine Liste aller bisherigen Gewinner der Paper of the Month – Auszeichnung finden Sie hier.

Der Paper of the Month – Aufsteller in der Zweigbibliothek Medizin bietet den Besuchern die Lektüre der Studie vor Ort an.

Foto: MFM/Christian Albiker

Neue Springer-Bücher von Juli – August 2017

Die Zweigbibliothek Münster / Universitäts- und Landesbibliothek kauft alle beim Springer-Verlag erscheinenden Bücher aus den Fachgebieten Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Folgenden finden Sie die 51 Neuzugänge der letzten beiden Monate alphabetisch aufgelistet.

Foto: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier: Medizin, Naturwissenschaften und Psychologie. Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek wird die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzufügen. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Datenbank: Retraction Database

In der fächerübergreifenden Datenbank Retraction Database (auch Retraction Watch Database) des Center for Scientific Integrity finden sich zurückgezogene wissenschaftliche Publikationen (retractions).

Die Suche ist möglich z.B. nach Land, Autor, DOI, Grund für den Rückruf oder nach Zeitschrift.

Neben der im Web frei verfügbaren Datenbank betreibt das Center for Scientific Integrity einen begleitenden Blog, der neueste Retractions behandelt (& der via Email subskribiert werden kann),

Abb.: Logo der Retraction Database

 

NCBI: Essentials of Glycobiology & neue Glykan-Webseite

Die Glykobiologie – die Erforschung der Struktur, Biosynthese, Biologie und Evolution von Glykanen (die von allen lebenden Zellen synthetisierten Zuckerketten) – ist ein schnell wachsendes Gebiet in den Naturwissenschaften, mit weitreichender Relevanz für viele Bereiche der Grundlagenforschung, Biomedizin und Biotechnologie.

Das NCBI [National Center for Biotechnology Information] verfügt über zwei neue Glykobiologie-Ressourcen: die dritte Ausgabe einer definitiven Arbeit in diesem Bereich, Essentials of Glycobiology, und eine neue NCBI Glycans Website, die Links zu einigen nützlichen externen Ressourcen enthält, sowie die Symbol Nomenclature for Glycans (SNFG).

  • Die vollständige Meldung finden Sie hier.

Abb.: screenshot

Neues E-Buch : Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Eckart, Wolfgang U.:
Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin
Springer
8., überarb. Auflage
2017
X, 391 Seiten
ISBN  978-3-662-54660-4

Das Lehrbuch für den Querschnittsbereich „GTE“: Es vermittelt die wesentlichen
Grundlagen über Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin spannend und anschaulich.
Die verschiedenen Epochen der Medizingeschichte werden vielfältig beleuchtet und Brücken
zu den aktuellen Herausforderungen in medizinischer Ethik und Theorie geschlagen.
Der leicht verständliche Schreibstil vermittelt das Fach besonders lebendig und unterhaltsam.

Gedruckte Exemplare dieses Buchs sowie der älteren Auflagen finden Sie in der Lehrbuchsammlung unter der Signatur WZ 40/6.

Foto und Text: Springer


Alle in der Universität Münster zugänglichen medizinischen Springer e-Books finden Sie in dieser Liste.
Im Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man ebenfalls nach Online-Büchern suchen.
Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.