Absolvent*innenbefragung

Herzlich Willkommen auf den Informationsseiten zur flächendeckenden Absolvent*innenbefragung der Universität Münster. Hier finden Sie hilfreiche Informationen zu den Hintergründen und Zielen sowie zur Durchführung und Auswertung der Befragung. Außerdem befindet sich hier während der "Feldphase" (Zeit, in der die Befragung durchgeführt wird, also von Anfang Oktober bis Mitte Februar) der Link zur Befragung. 

Die Abbildung zeigt die Evaluationsinstrumente (Befragungen und Kennzahlen) des QMS differenziert nach den Phasen des Student Life Cycle.
Verortung der Absolvent*innenbefragung im Student Life Cycle (SLC) und bei den Evaluationsinstrumenten
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  • Die Absolvent*innenbefragung im Überblick

    • Seit 2007 werden die Absolventinnen und Absolventen sowie die Promovierten der Universität Münster flächendeckend ein bis zwei Jahre nach Examensabschluss befragt. Das sind jedes Jahr mehr als 7.000 Personen, die jeweils ab Oktober per Brief und/oder per E-Mail kontaktiert und zur Teilnahme an der Befragung eingeladen werden. Im weiteren Verlauf der Befragung werden sie bis zu drei Mal an die Teilnahme erinnert. Durch dieses Vorgehen soll eine möglichst hohe Rücklaufquote erreicht werden, um später aussagekräftige Auswertungen erstellen zu können. Personen, die bereits teilgenommen haben, werden nicht erneut kontaktiert. Dieses Vorgehen war bisher fast immer von Erfolg gekrönt: Die Rücklaufquote liegt stets zwischen 35 und 45 Prozent, was für Befragungen dieser Art ein sehr guter Wert ist!
    • Im Zuge der Befragung werden auch Bachelorabsolventinnen und -absolventen zur Teilnahme eingeladen. Auch wenn viele von ihnen aufgrund eines unmittelbar angeschlossenen Masterstudiums noch nichts über ihren Berufseinstieg sagen können, können sie doch Aussagen über die Studienbedingungen und über den Übergang vom Bachelor in den Master treffen. 
    • Für die unterschiedlichen Wege nach dem Studium (weiteres Studium oder Promotion, Berufseinstieg, Referendariat, längere Reise oder sonstige Auszeit,...) interessiert die Universität Münster sich sehr, denn nur so können die Auswirkungen der Studienbedingungen auf den weiteren Lebens- und Berufsweg analysiert werden. Außerdem geben die Bewertungen der Absolventinnen und Absolventen über die Studienbedingungen sowie die erworbenen Kompetenzen wichtige Hinweise darauf, an welchen Stellen Studium und Lehre an der Universität Münster weiter verbessert werden können. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Teil des Qualitätsmanagementsystems (QMS) von Studium und Lehre an der Universität Münster (für mehr Informationen klicken Sie hier).
    • Die Besonderheit bei der Absolvent*innenbefragung ist, dass sie im Rahmen des bundesweit angelegten Kooperationsprojekts Absolventenstudien (KOAB) durchgeführt wird. Dieses wird vom Institut für angewandte Statistik (ISTAT) koordiniert und wissenschaftlich begleitet; Kooperationspartnerinnen sind ca. 80 Hochschulen aus Deutschland und Österreich, die einen gemeinsamen Fragebogen entwickelt haben und sich untereinander austauschen. Aufgrund dieses Kooperationscharakters ist es möglich, auch auf Studiengangsebene landes- und bundesweit übergreifende Vergleichsdaten zu erhalten, was im Sinne des QMS von Studium und Lehre ein erheblicher Vorteil gegenüber anderen Befragungen ist. Hier finden Sie weitere Informationen zum „Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB)“ und zu den Hochschulen, die das KOAB-Netzwerk bilden.
    • Seit dem Jahr 2012 sind alle öffentlich-rechtlichen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW) vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) dazu verpflichtet, alle zwei Jahre an der KOAB-Studie teilzunehmen. Das ISTAT erstellt eine landesweite Gesamtauswertung für NRW, in der hochschulpolitisch relevante Metafragen analysiert werden. Die Hochschulen erhalten diese Auswertungen ebenfalls und auch auf Ebene ihrer eigenen Daten. Aus diesem "NRW-Projekt" sind mittlerweile sieben ausführliche, wissenschaftliche Berichte über die Situation der Absolventinnen und Absolventen von NRW-Hochschulen entstanden. Weitere Informationen finden Sie hier
    • Am Ende des Fragebogens der Absolvent*innenbefragung werden die Befragten um ihr Einverständnis zur Teilnahme an einer Folgebefragung gebeten (Panelbefragung). Diejenigen, die ihr Einverständnis gegeben haben, werden ca. drei Jahre später angeschrieben und zu dieser Befragung eingeladen. Dieser Prozess der individuenbegleitenden Längsschnittstudie liegt nicht mehr bei der Universität Münster, sondern beim ISTAT. Die Universität Münster erhält die Ergebnisse der Panelbefragung hochschulscharf auf Nachfrage vom ISTAT. So können Berufseinstiege und -verläufe nach den beruflichen Einarbeitungsphasen und auch nach einem angeschlossenen Masterstudium oder einer Promotion besser analysiert werden.