Aktuelles

© Freepik - rawpixel.com

Vorübergehende Schließung der CRS/ZIT-Bibliothek

Umzug der CRS/ZIT-Bibliothek

Die Bestände der CRS/ZIT-Bibliothek ziehen im Februar um. Die Bibliothek ist ab dem 09.02.2026 für den Publikumsverkehr geschlossen und die Bestände nicht nutzbar.

Eine Ausleihe von Medien ist noch bis zum 06.02.2026 möglich, bestehende Ausleihen werden bis zum 05.03.2026 verlängert.

Voraussichtlich ab dem 02.03.2026 startet der Bibliotheksbetrieb der CRS/ZIT-Bibliothek wieder.

Die Bestellung der Bestände erfolgt dann über ein Bestellformular, die Medien werden über die Bibliothek der Evangelischen Theologie, Universitätsstraße 13-17, 48143 Münster bereitgestellt. Eine Ausleihe ist nur mit einem gültigen Bibliotheksausweis der ULB Münster möglich.

Details zu den Bestell- und Ausleihkonditionen werden rechtzeitig veröffentlicht. 

© ZIT

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion: Religion zwischen Glaube und Politik

26. Februar 2026 | 18:00 Uhr | KTh I

Unter dem Titel „Between Faith and Politics: Lebanon and Germany as Contexts of Christian–Muslim Relations“ nimmt die Veranstaltung den Libanon und Deutschland vergleichend in den Blick. Der Libanon wird dabei häufig als „religiöse Konfliktzone“ wahrgenommen – eine Perspektive, die diese Diskussion bewusst hinterfragt. Im Mittelpunkt stehen interreligiöse Hermeneutik, gelebte soziale Wirklichkeiten sowie die Frage, wie religiöse Traditionen gesellschaftliche Institutionen prägen, ethische Ressourcen für Vertrauen bereitstellen, aber auch politisch instrumentalisiert werden können. Diskutiert wird, inwiefern verantwortungsvolle religiöse Deutungen und eine öffentliche theologische Sprache zur Würde des Menschen, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zu geteilter Verantwortung in pluralen Gesellschaften beitragen können.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Zentrum für Islamische Theologie, der Katholisch-Theologischen Fakultät, dem Centrum für religionsbezogene Studien sowie dem Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie der Universität Münster.
 

© ZIT

Nachbericht zur Antrittsvorlesung von Prof.in Dr. Fahimah Ulfat

In ihrer Antrittsvorlesung „Wenn Kinder von ihrer Religion erzählen“ zeigte Prof.in Dr. Fahimah Ulfat, wie Kinder Religion eigenständig deuten und welche methodischen Konsequenzen sich daraus für die Religionspädagogik und Theologie ergeben. Sie betonte, dass direkte Fragen Kinder oft in einen erklärenden Modus versetzen, während narrative Zugänge tiefere Einblicke in ihre religiösen Orientierungen bieten. Die Ergebnisse zeigen ein ambivalentes Spektrum kindlicher Religiosität, das Nähe, Distanz, Kritik und funktionale Nutzung umfasst. Prof.in Ulfat plädierte dafür, Kinder als ernstzunehmende Akteur:innen in der religiösen Sinnbildung anzuerkennen.

© ZIT│Peter Grewer

Vortrag „Judentum und Islam“

Lernnachmittag mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

08. Februar 2026 | 16:00 - 18:00 Uhr | Göttingen

Am 8. Februar 2026 lädt das Jüdische Lehrhaus Göttingen zu einem Lernnachmittag mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide ein. Unter dem Titel „Judentum und Islam“ wird er die gemeinsamen Quellen beider Religionen vorstellen. Die Veranstaltung findet von 16:00 bis 18:00 Uhr in der Citykirche St. Michael statt.

© Clipart Collectors / Adobe Stock

Nachwuchssymposium „Posthumanismus und Theologie“

6.–8. Mai 2026 | Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung | Neversdorf

Bewerbungen möglich bis zum 1. März 2026

Vom 6. bis 8. Mai 2026 findet unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi im Stiftungssitz der Udo Keller Stiftung in Neversdorf ein interdisziplinäres Nachwuchssymposium zum Thema „Posthumanismus und Theologie“ statt. Weitere Informationen zum Nachwuchssymposium entnehmen Sie bitte dem Link.

 

© Ludger Hiepel

Schulter an Schulter

Warum Christentum und Islam jüdisches Leben brauchen

Das Gedenken an den Holocaust macht deutlich, dass religiöse Verantwortung mehr sein muss als symbolische Erinnerung. Christentum und Islam sind historisch und theologisch eng mit dem Judentum verbunden und ohne dieses nicht denkbar. Antijüdische Einstellungen entstehen dabei weniger aus religiösen Lehren selbst als aus überlieferten Deutungsmustern, die bis heute fortwirken und kritisch reflektiert werden müssen.
Notwendig ist ein selbstkritischer interreligiöser Dialog „Schulter an Schulter“, der über bloßen Austausch hinausgeht und gemeinsames Lernen ermöglicht. Das Judentum wird dabei nicht nur erinnert, sondern als lebendiger und unverzichtbarer theologischer Bezugspunkt ernst genommen.

© ZIT │Peter Grewer

Grundlagen des Islams im Judentum

Ein Impuls gegen antisemitische Erzählungen

Am 15. Januar 2026 eröffnete Prof. Dr. Mouhanad Khorchide in Düsseldorf die Vortragsreihe „Zeichen setzen gegen Antisemitismus“. Im Mittelpunkt stand die Einordnung von Antisemitismus als gesamtgesellschaftliches Problem sowie eine islamisch-theologische Perspektive, die das Judentum als unverzichtbare Grundlage des Islams würdigt. Diese Sichtweise widerspricht antisemitischen Deutungen und betont gemeinsame religiöse Verantwortung.
Eine anschließende Podiumsdiskussion aus jüdischen, muslimischen, wissenschaftlichen und politischen Perspektiven vertiefte die Frage, wie antisemitischen Narrativen solidarisch begegnet werden kann.

Hier können Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen (Video):
https://www.youtube.com/playlist?list=PLwPX7LXYDLeraruhf1U73A7k_jQtjuBbG