Dr. Hakki Arslan

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt B03 "Kanonisierung und Diversifizierung im islamischen Recht und in der arabischen Rhetorik im Vergleich"

SFB 1385 "Recht und Literatur"
Domplatz 6
Raum 213
Tel.: +49 251 83-28313
hakki.arslan@gmx.de

  • Forschungsschwerpunkte

    • Islamische Rechtstheorie (Uṣūl al-Fiqh) in der klassischen Zeit (13.-19. Jahrhundert)
    • Rechtsdenken, Rechtspraxis und Rechtsliteratur im Kontext des Osmanischen Reiches
    • Islamrechtliche Genreforschung
    • Risāla und Fatwā-Literatur der Osmanischen Zeit
  • Vita

    seit 10/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 1385
    01/2014-09/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Postdoc- Gruppe "Religiöse Normen in der Moderne. Zum statischen und wandelbaren Teil des Islam" am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück
    07/2015: Promotion am Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück
    11/2011-2014: Wissenschaftliche Hilfskraft und Dozent am Zentrum für Interkulturelle Islamstudien/Institut für Islamische Theologie
    2011-2014: Promotionsstipendium der Konrad Adenauer-Stiftung
    10/2005-02/2010: Magister Artium: Islamische Religionswissenschaft, jüdisch-christliche Religionswissenschaft und Mittlere und Neuere Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M.

  • Publikationen

    Monographie

    1. Juridische Hermeneutik der hanafitischen Rechtsschule anhand des uṣūl al-fiqh-Werks Mirqātu l-wuṣūl ilā ʿilmi l-uṣūl von Mullā Ḫusraw (gest. 1480). Peter Lang 2016. (Doktorarbeit)

    Artikel/Aufsätze

    1. "Sprachspiele in den klassisch-hanafitischen Uṣūl al-Fiqh-Werken." In: Hikma, Journal of Islamic Theology and Religious Education 6 (April 2013):  10-33.
    2. "Imām al-Ḥaramayn al-Ǧuwaynī. 'Al-Waraqāt fī uṣūl al-fiqh', übersetzt und mit einer Einführung versehen von Hakkı Arslan und Jens Bakker." In: Hikma – Zeitschrift für Islamische Theologie und Religionspädagogik V.9 (2014): 34–59.
    3. "Religiöse Ratgebung in Islam und Judentum. Ein Vergleich zwischen der Fatwa- und Responsenliteratur." In: PARDES, Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien e.V. 22 (2016): 87-108.
    4. "Iǧāza in der zeitgenössischen islamischen Welt." In: Rauf Ceylan / Claus Peter Sajak (Hgg.): Freiheit der Forschung und Lehre? Die Theologie als bekenntnisgebundene akademische Disziplin und ihr wissenschaftsorganisatorisches Verhältnis zu den christlichen und muslimischen Religionsgemeinschaften. VS Verlag: Wiesbaden 2017. 217-232.
    5. "Verhältnisbestimmung zwischen Naturrecht und göttlichem Recht aus islamischer Perspektive." In: Gibt Gott Gesetze? Ius divinum aus christlicher und muslimischer Perspektive. CIBEDO-Schriftenreihe 5 (2018): 179-218.
    6. "Periodisierungen der islamischen Rechtsgeschichte jenseits des Niedergangsparadigmas." In: Nidergangsparadigma im Prüfstand. 2020 (eingereicht).

    7. "Religiöser Pluralismus im Osmanischen Reich: Die Schariagerichte als interreligiöse Kontaktzonen in der Frühen Neuzeit (1500–1800)." In: Religiöse Differenzen gestalten. Hermeneutische Grundlagen des christlich-muslimischen Gesprächs. 2020 (eingereicht).
    8. "Das islamische Recht im 20. Jahrhundert. "In: Peter Antes/George Tamer (Hgg.): Islam - Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute (Reihe: Religionen der Menschheit). 2020 (in Bearbeitung).
    9. "Ijtihād through Ḥadīṯ cricism in the Ḥanafī furūʿ literature. Ibn al-Humām’s (861/1457) commentary on al-Marġinānī’s (d. 593/1197) al- Hidāya." In: Judith Pfeiffer / Mohammed Gharaibah (Hgg.): Commentaries read horinzontally. Towards a sociological approach to the study of commentaries in the Islamicate world. 2020 (In Bearbeitung).