„International Masterclass“ an der Universität Münster ermöglicht Jugendlichen am 6. März Einblicke in die Forschung am CERN
Was geschah kurz nach dem Urknall? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der ganzen Welt gehen dieser Frage nach, zum Beispiel am Kernforschungszentrum CERN in Genf. Auch Physikerinnen und Physiker der Universität Münster beteiligen sich an dieser Forschung: Sie haben das Experiment „ALICE“ am Large Hadron Collider (LHC) mit aufgebaut und werten die Messdaten aus. Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren haben am 6. März (Freitag) die Gelegenheit, in die Welt der kleinsten Teilchen einzutauchen.
Der Physiker Dr. Thomas Seidel erhält für seine an der Universität Münster mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation den mit 3.000 Euro dotierten Infineon-Promotionspreis 2026. Diese Auszeichnung für herausragende Promotionsleistungen wird jährlich vom Fachbereich Physik gemeinsam mit der Infineon AG vergeben. Die Dissertation von Thomas Seidel ist relevant für die moderne Photonik.
Doktorandin Berit Schlüter gibt einen Einblick in ihren Alltag und die Installation des „IceCube“-Upgrades zur Neutrinoforschung.
Seit Anfang Dezember 2025 lebe und arbeite ich am Südpol, dem kältesten Ort der Welt. Das ist mit besonderen Herausforderungen verbunden, es ist aber auch eine einmalige Erfahrung. Sonnenschein, blauer Himmel, kein Tag-Nacht-Rhythmus und stetige Temperaturen um minus 30 Grad Celsius, Eis und Schnee: Das ist die Antarktis im Sommer, während in Europa Winter herrscht.
Ein Team um Prof. Dr. Martin Salinga vom Institut für Materialphysik hat die Energielandschaft von Germaniumtellurid vermessen und dadurch tiefe Einblicke in das Verhalten des Materials bekommen. Die Erkenntnisse könnten beispielsweise interessant sein, um sehr dichte Netzwerke aus Speicherzellen zu realisieren.