Aktuelles aus dem Fachbereich

Phyphox Physics Award 2018

Dass es im Physikstudium nicht nur "trocken" zugeht, zeigt das Gewinnervideo des "Phyphox Physics Award 2018", der im Wintersemester 2017/18 erstmals vergeben wurde. Fynn Peters untersucht darin mit seinem Smartphone die Beschleunigungskurve einer Rakete.

Neue Methode erlaubt Einblicke in Wechselwirkungen zwischen Molekülen

Münstersche Nanowissenschaftler entwickeln atomar definierte Mess-Spitze mit besonderer Stabilität / Abbildung molekularer Strukturen durch Rasterkraftmikroskopie
Dr. Harry Mönig im Labor<address>© WWU/Florian Fontein</address>
© WWU/Florian Fontein

Nanowissenschaftler der WWU zeigen nun in einer im Fachmagazin „Nature Nanotechnology“ veröffentlichten Studie, wie die Strukturen organischer Moleküle mit ungeahnter Genauigkeit sichtbar gemacht werden können. Die neue Methode basiert auf der Rasterkraftmikroskopie.

Physik zur Mittagszeit

© WWU

Nach dem großen Erfolg der "Highlights der Physik" im vergangenen Jahr mit 60.000 Besuchern bietet der Fachbereich Physik der WWU in diesem Sommer erneut eine Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit an.

Einmal im Monat verbinden Physik-Professoren anschauliche Erklärungen neuerer Nobelpreise mit aktueller Forschung an der WWU, immer samstags um 12:00 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses. "So lässt sich der Marktbesuch bequem mit 45 Minuten anregender Unterhaltung verbinden", sagt Dekan Prof. Dr. Michael Klasen, der die Veranstaltung organisiert.

Den Anfang macht am 21.4. Prof. Dr. Gernot Münster mit einem Vortrag zur Kosmologie (Physik-Nobelpreis 2011). Weitere geplante Termine sind der 5.5. (Neutrinos), 9.6. (Elektronenmikroskop), 14.7. (Phasenübergänge), 15.9. (Graphen) und 13.10. (Higgs-Boson).

Liste der Sprecher und Vortragstitel:

  • 21. 4. G.Münster "Das beschleunigte Weltall - Nobelpreis für Physik 2011"
  • 5. 5. C.Weinheimer "Verwandlungskünstler Neutrino - Nobelpreis für Physik 2015"
  • 9. 6. H.Kohl "Das Elektronenmikroskop: Ein Fenster in die Nanowelt - Nobelpreis für Chemie 2017"
  • 14. 7. M.Rohlfing "Topologie: Funktioniert Physik lokal oder global? - Nobelpreis für Physik 2016"
  • 15. 9. R.Bratschitsch "Graphen: Das dünnste Material der Welt - Nobelpreis für Physik 2010"
  • 13.10. C.Klein-Bösing "Der Ursprung der Masse - Nobelpreis für Physik 2013"

Neues Physik-Schwerpunktprogramm von DFG bewilligt / Federführung an der WWU

Physiker Prof. Dr. Uwe Thiele koordiniert Vorhaben "Dynamische Benetzung flexibler, adaptiver und schaltbarer Oberflächen"
Prof. Dr. Uwe Thiele<address>© WWU/MT Andres</address>
© WWU/MT Andres

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein neues Schwerpunktprogramm bewilligt, das von der WWU aus geleitet wird: Der Physiker Prof. Dr. Uwe Thiele vom Institut für Theoretische Physik koordiniert das Projekt "Dynamische Benetzung flexibler, adaptiver und schaltbarer Oberflächen".

Forscher entwickeln komplexe Computer nach dem Vorbild Gehirn

Elektronik mit Optik "verheiratet" / Europäische Kommission fördert Verbundprojekt mit rund vier Millionen Euro
Prof. Dr. Wolfram Pernice<address>© WWU/Laura Grahn</address>
© WWU/Laura Grahn

Innovative Hardware-Komponenten, die nach dem Vorbild von Nervenzellen miteinander vernetzt sind, wollen Forscher nun in einem von der Europäischen Kommission mit vier Millionen Euro geförderten Projekt entwickeln. An dem Vorhaben beteiligt ist Nanotechnologe Prof. Dr. Wolfram Pernice vom Physikalischen Institut.

PROMOS-Programm zur Steigerung der Mobilität von deutschen Studierenden

ProTalent (Deutschlandstipendium an der WWU) und weitere Stipendien

Fachbereich Physik

Herzlich willkommen im Fachbereich Physik der  Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Die Physik in Münster fokussiert ihre Aktivitäten auf fünf innovative Bereiche aktueller Spitzenforschung in neun experimentell und theoretisch ausgerichteten Instituten:

Geo M Nano M Nano M Nichtlinear M Teilchen M

Eine interdisziplinäre Ausrichtung, die Beteiligung an zahlreichen Drittmittelprogrammen und die Initiierung wichtiger Zentren im Bereich der Forschungsschwerpunkte sind die besonderen Merkmale des Fachbereichs Physik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.  mehr...

Mit etwa 3000 Studierenden ist der Fachbereich zudem auch einer der größten Fachbereiche Physik in Deutschland. Allein im WS 2013/2014 haben über 1100 neue Studentinnen und Studenten die Ausbildung in den  Studiengängen des Fachs Physik als Haupt- oder Nebenfach begonnen. In der HIS-Umfrage unter Studierenden über die Studienbedingungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität wurde die Lehre in der Physik durch die Studierenden überaus positiv bewertet.

Bachelor- und Masterstudiengänge

Die Bachelor-Studiengänge Physik, Physik mit Studienrichtung Scientific Instrumentation und Geophysik werden mit dem Bachelor of Science (BSc) abgeschlossen. Den Master of Science (MSc) kann man im Studiengang Physik und in Geophysik erwerben, in Physik auch als Doppelabschluss mit der Universität Sevilla (Licenciado en Física).

Diese Studiengänge sind zulassungsfrei ohne Begrenzung der Studienplätze. Zum Masterstudium muss man sich dennoch "bewerben", da geprüft werden muss, ob ein vorgeschriebener "qualifizierter Bachelorabschluss" vorliegt (z. B. Note "befriedigend" oder besser).

Die Lehramtsausbildung im Fach Physik erfolgt in gestuften Bachelor/Master-Studiengängen.

Schüler/innen können im Bereich Studieninteressierte viele nützliche Informationen und Tipps finden. Studienmöglichkeiten und -inhalte sind im Bereich  Studieren zusammengefasst. Hier finden sich auch die Materialien der einzelnen Veranstaltungen.

Unseren Ehemaligen bieten wir die Möglichkeit, über den Alumni-Club den Kontakt zur Uni und zum Fachbereich aufrecht zu erhalten.