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Forschungsprojekte

  • Laufende Forschungsprojekte

    BIOCIVIS – Partizipation zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe (in) der Bioökonomie

    Das Projekt „BIOCIVIS – Partizipation zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe (in) der Bioökonomie“ erforscht die Frage, mittels welcher partizipativer Verfahren der Nutzen bioökonomischer Technologien gesellschaftlich gesichert und gleichzeitig eine Stärkung demokratischer Teilhabe realisiert werden kann. Im Verlauf des Projektes werden in inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit partizipative Formate zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe von/an Verfahren der Mikrobiellen Biotechnologie entwickelt und überprüft. Das Forschungsprojekt startete am 01.11.2019 unter der Leitung von Prof’in Doris Fuchs (Institut für Politikwissenschaft, WWU Münster) und Prof. Bodo Philipp (Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie, WWU Münster). Es wird während der dreijährigen Projektlaufzeit (November 2019 – Oktober 2022) im Rahmen des Konzeptes „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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    ENGAGE – Engagement für nachhaltiges Gemeinwohl

    Das inter- und transdiziplinäre Verbundprojekt "ENGAGE - Engagement für nachhaltiges Gemeinwohl" erforscht unter der Leitung von Prof'in Doris Fuchs (WWU Münster), Dr. Florian Kern (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung) und Dr'in Corinna Fischer (Öko-Institut e.V.), unter welchen Bedingungen verschiedene Formate gesellschaftlicher Teilhabe zu "nachhaltigem Gemeinwohl" beitragen können, anstatt - wie vielfach kritisiert - durch die Realisierung von Partikularinteressen Ungleichheiten zu verfestigen. Das Projekt zeichnet sich durch die quantitative Erfassung allgemeiner Trends bürgerschaftlichen Engagements, die qualitative Analyse von Fallstudien und Realexperimenten und eine besondere Praxisnähe aus. Während der dreijährigen Projektlaufzeit (November 2019-Oktober 2022) erfolgt die Förderung des Projekts im Rahmen der Richtlinie "Teilhabe und Gemeinwohl" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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    MikroPlaTaS

    MikroPlaTas (Mikroplastik in Talsperren u. Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung) ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Universitäten. Das Projekt ist aufgeteilt in sieben Arbeitsbereiche und erforscht Mikroplastik in Wasser, Sediment und Aufwuchs. Ziel ist es, diese Partikel genauer bestimmen zu können und zu verstehen, wie sich Biofilme bilden. Des Weiteren wird erforscht, welche Wirkung die Aufnahme von Mikroplastik durch Einzelorganismen oder ganze Gemeinschaften hat. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative „Plastik in der Umwelt“.

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    BIOBRAS

    Das Projekt beschäftigt sich mit den negativen Auswirkungen des globalen Wandels auf die Biodiversität und Ökosystemleistungen in Brasilien. Da Schutzmaßnahmen sich zumeist lediglich auf Waldökosysteme konzentrieren, werden offene und waldfreie Ökosysteme häufig vernachlässigt. In Kooperation mit den Universitäten Vicosa (UFV) und Minas Gerais (UFMG) in Brasilien soll das durch den DAAD finanzierte Projekt dazu beitragen, die Ziele der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) zu erreichen. Es sollen konkrete Strategien und Managementregeln zum Schutz waldfreier Ökosysteme entstehen, um die Umsetzung der Konvention zu gewährleisten. Zugleich zielt das Projekt auf die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Politik.

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    Form your future - nachhaltig deine Zukunft gestalten

    Das Projekt kreist um die Partizipation von Jugendlichen zum Nachhaltigkeitshandeln durch forschendes Lernen und Kampagnen und um die Ausbildung von Schüler*innen zu Multiplikatoren für nachhaltigkeitsrelevante Themen. Es wird im Rahmen des UNSECO-Weltaktionsprogramm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)gefördert.

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    2° Campus

    Die Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation.NRW" (kurz: zdi) wirkt gemeinsam mit anderen Partnern an diesem Projekt des WWF mit, das von verschiedenen Organisationen gefördert wird. Das Projekt kreist um die Forschungspartizipation von Jugendlichen.

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    NostaClimate

    NostaClimate ist ein Gemeinschaftsprojekt der WWU Münster mit der Universität Kassel, der Universität Hamburg, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (Mannheim) und dem Fraunhofer Institut in Karlsruhe (ISI). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über drei Jahre gefördert. Im Fokus steht der potenzielle Einfluss nichtstaatlicher Akteure auf die Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens.

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    Pegasos - The political economy of a global coal phase out

    PEGASOS ist ein Gemeinschaftsprojekt des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der WWU Münster, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Im Fokus des Projektes steht die Identifikation wirtschaftlich effizienter und politisch tragfähiger Politikoptionen für einen Kohleausstieg.

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    Reflectories zur Förderung von System- und Bewertungskompetenz

    Dieses Forschungsprojekt des Instituts für Didaktik der Geographie der WWU Münster wird von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Es widmet sich der Frage, mit welcher Methode die Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), insbesondere die System- und Bewertungskompetenz, bei Lernenden gefördert werden.

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    F2F (From Fungal Biomass to Fine Chemicals)

    Das Forschungsprojekt F2F erforscht die Umwandlung von pilzlichen Fermentierungsabfällen in Feinchemikalien. Während großer Fermentierungsprozesse entstehen häufig große Massen an pilzlicher Biomasse. Ziel der Forschung ist es, Strategien und Prozesse zu entwickeln, um diese Biomasse weiternutzen zu können und in hochwertige Chemikalien zu entwickeln. Dadurch ist das Projekt nicht nur unter Nachhaltigkeitsaspekten relevant, sondern bietet auch für die praktische Anwendung in der Industrie großes Potential. Gefördert wird das seit Mai 2015 in Kooperation mit lokalen Firmen laufende Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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    S2M (Sustainable Surfaces & Membranes)

    Das Projekt, welches angesiedelt ist im Interreg V Deutschland Nederland, beschäftigt sich mit der antimikrobiellen Oberflächen und der Membrantechnologie. Das Projekt ist anwendungsorientiert und zielt darauf, nachhaltige Alternativen für konventionelle Produkte wie beispielsweise Schwermetallverbindungen zu finden. Dabei soll es möglich sein, Beschichtungsstoffe, Klebstoffe und Bauteile durch antimikrobielle Anwendung nachhaltig zu gestalten. Daneben werden Membranen für Verpackungen oder Brennstoffzellen entwickelt. Die Hauptförderung bezieht das Projekt vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung.

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    GreeTS

    Das Projekt "Green Transformation in the global South (GreeTS): opening the blackbox of a pro-active state and the management of sustainability trade-offs in Costa Rica and Vietnam" analysiert verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeits-Veränderungen in Vietnam und Costa Rica in den Bereichen Energie und Landnutzung.

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    Carbon Governance

    In den letzten Jahren entstanden zahlreiche neue Governance-Arrangements, einige von ihnen in Bereichen oder mit Bezug auf Aktivitäten, die deutlich zum weltweiten Kohlendioxidausstoß beitragen. Das Forschungsprojekt Carbon Governance untersucht, ob und inwiefern unterschiedliche global agierende Governance-Arrangements Veränderungen in der Verteilung der Staatsgewalt in Nationalstaaten bewirken.

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  • Abgeschlossene Forschungsprojekte

    LITRES

    Das Projekt LITRES erforschte, wie die Energiewende mit Hilfe lokaler Initiativen umgesetzt werden kann und wie dabei durch die Verwendung alternativer Energiequellen auch Governance-Strukturen verändert werden. Der Fokus des Projektes lag auf den bisher wenig erforschten Fällen, in denen Städte, Gemeinden und Regionen auf lokaler Ebene mit neuen Formen alternativer Energieversorgung experimentieren.

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    KomMA-P

    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken untersuchte, unter welchen Voraussetzungen die Menschen bereit sind, die Energiewende zu akzeptieren. Ausgangsidee war, dass man ihnen dafür adäquate Möglichkeiten zum Mitmachen bieten muss. Ziel von KomMA-P war, herauszufinden, wie man auch nicht-investive und niedrigschwellige Beteiligungsangebote an der Energiewende entwickeln kann. Das Projekt erforschte dafür, wie technische Lösungen und Teilhabemöglichkeiten zusammen bzw. voneinander abhängen.

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    Licht und Glas: Rechtsfragen der Gefährdung von Arten durch Licht und Glas

    Das einjährige vom Bundeministerium für Umwelt geförderte Drittmittelprojekt befasste sich mit den rechtlichen Anforderungen de lege lata und den gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungsmöglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Gefahren durch Licht und Glas für wildlebende Tierarten.  Das Projekt sollte Defizite und Lücken schwerpunktmäßig im Naturschutz- (Artenschutz-), Immissionsschutz- sowie Baurecht aufzeigen und Vorschläge zur Fortentwicklung unterbreiten.

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