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Aktuelle Forschungsprojekte

BIOBRAS

Das Projekt BIOBRAS beschäftigt sich mit den negativen Auswirkungen des globalen Wandels auf die Biodiversität und Ökosystemleistungen in Brasilien. In Kooperation mit den Universitäten Vicosa (UFV) und Minas Gerais (UFMG) in Brasilien soll das Projekt dazu beitragen, die Ziele der Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD) zu erreichen. Zu diesem Zweck sollen konkrete Strategien und Managementregeln zum Schutz waldfreier Ökosysteme entstehen. Zugleich zielt das Projekt auf die Steigerung des öffentlichen Bewusstseins und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Politik.

BIOCIVIS

Biocivis Logo Dunkel Klein
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Das Projekt „BIOCIVIS – Partizipation zur Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens und der gesellschaftlichen Teilhabe (in) der Bioökonomie“ untersucht in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit dem Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der WWU Münster, welche deliberative Partizipationsformate zur gesellschaftlichen Diskussion des komplexen Themas der Bioökonomie sinnvoll sind und gleichzeitig eine Stärkung demokratischer Teilhabe und die Sicherung des Nachhaltigkeitsnutzens ermöglichen.

“Demokratie, Menschenrechte und Religion”

Die Graduiertenschule behandelt die gesellschaftlichen, philosophiegeschichtlichen und normativen Grundfragen moderner, plural verfasster Demokratien in philosophischer und gesellschaftstheoretischer Perspektive. DHR fördert im Laufe der kommenden Jahre insgesamt 10 Doktorandinnen und Doktoranden, die zu Verbindungen von und Spannungen zwischen Demokratie, Menschenrechten und Religion forschen. Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Prozesses der Entwicklung strukturierter Promotionsprogramme in der Region. Gleichzeitig ist die DHR in die breite Kooperation in zwischen ISU und der WWU eingebettet.
“Democracy, Human Rights, and Religion” wird durch die Volkswagen Foundation gefördert.

ENGAGE

2020-02-12 Logo Engage-vorschlage Lm
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In Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Öko-Institut e.V. untersucht das ZIN (WWU) im Forschungsprojekt "ENGAGE - Engagement für nachhaltiges Gemeinwohl", unter welchen Bedingungen bürgerschaftliches Engagement nachhaltiges Gemeinwohl fördert. Das Forschungsdesign beruht auf quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden und einer engen Zusammenarbeit mit zahlreichen Praxispartnern.

Form your future

Das Projekt "Form your future - nachhaltig deine Zukunft gestalten" kreist um die Partizipation von Jugendlichen zum Nachhaltigkeitshandeln durch forschendes Lernen und Kampagnen und um die Ausbildung von Schüler*innen zu Multiplikatoren für nachhaltigkeitsrelevante Themen.

Forschungskooperation Jülich

Das Forschungszentrum Jülich, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und die Universität Siegen greifen aus sozial-, kultur- und ingenieur- wie naturwissenschaftlicher Sicht eine zentrale gesellschaftliche Fragestellung im Kontext der Diskussion um die Zukunft der Energie - nämlich ihrer grundsätzlichen Erforschung, ihrer Bereitstellung und ihrer Nutzung auf.

MikroPlaTas

MikroPlaTas (Mikroplastik in Talsperren u. Staubereichen: Sedimentation, Verbreitung, Wirkung) ist ein Kooperationsprojekt verschiedener Universitäten. Das Projekt ist aufgeteilt in sieben Arbeitsbereiche und erforscht Mikroplastik in Wasser, Sediment und Aufwuchs. Ziel ist es, diese Partikel genauer bestimmen zu können und zu verstehen, wie sich Biofilme bilden. Des Weiteren wird erforscht, welche Wirkung die Aufnahme von Mikroplastik durch Einzelorganismen oder ganze Gemeinschaften hat.

NostaClimate

NostaClimate ist ein Gemeinschaftsprojekt der WWU Münster mit der Universität Kassel, der Universität Hamburg, dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (Mannheim) und dem Fraunhofer Institut in Karlsruhe (ISI). Im Fokus steht der potenzielle Einfluss nichtstaatlicher Akteure auf die Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens.

PEGASOS

"PEGASOS - The political economy of a global coal phase out" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der WWU Münster. Im Fokus des Projektes steht die Identifikation wirtschaftlich effizienter und politisch tragfähiger Politikoptionen für einen Kohleausstieg.

Verbundvorhaben ENavi: Energiewende-Navigationssystem zur Erfassung, Analyse und Simulation der systemischen Vernetzungen

Mit der Energiewende hat sich Deutschland zum Ziel gesetzt, das gegenwärtige Energiesystem in ein weitgehend CO2-freies und auf erneuerbaren Energien basierendes System zu transformieren. Ein wirtschaftliches, umweltverträgliches, verlässliches und sozialverträgliches Energiesystem benötigt eine ganzheitliche Betrachtung auf Systemebene. ENavi sieht die Energiewende daher als einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess und verknüpft wissenschaftliche Analysen mit politisch-gesellschaftlichen Anforderungen.

2° Campus

Die Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation.NRW" (kurz: zdi) wirkt gemeinsam mit anderen Partnern an diesem Projekt des WWF mit, das von verschiedenen Organisationen gefördert wird. Das Projekt kreist um die Forschungspartizipation von Jugendlichen.


  • Abgeschlossene Forschungsprojekte

    Carbon Governance Arrangements and the Nation-State

    In den letzten Jahren entstanden zahlreiche neue Governance-Arrangements, einige von ihnen in Bereichen oder mit Bezug auf Aktivitäten, die deutlich zum weltweiten Kohlendioxidausstoß beitragen. Das Forschungsprojekt Carbon Governance untersuchte, ob und inwiefern unterschiedliche global agierende Governance-Arrangements Veränderungen in der Verteilung der Staatsgewalt in Nationalstaaten bewirken.


    F2F (From Fungal Biomass to Fine Chemicals)

    Das Forschungsprojekt F2F erforschte die Umwandlung von pilzlichen Fermentierungsabfällen in Feinchemikalien. Ziel der Forschung war, Strategien und Prozesse zu entwickeln, um Biomasse, die bei solchen Fermentierungsprozessen entstehen, weiternutzen zu können und in hochwertige Chemikalien zu entwickeln. Dadurch war das Projekt nicht nur hinsichtlich Nachhaltigkeitsaspekten relevant, sondern bot auch großes Potential für praktische Anwendung in der Industrie.


    GreeTS

    Das Projekt "Green Transformation in the global South (GreeTS): opening the blackbox of a pro-active state and the management of sustainability trade-offs in Costa Rica and Vietnam" analysierte verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeits-Veränderungen in Vietnam und Costa Rica in den Bereichen Energie und Landnutzung.


    KomMA-P

    Das interdisziplinäre Forschungsprojekt "KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken" untersuchte, unter welchen Voraussetzungen die Menschen bereit sind, die Energiewende zu akzeptieren. Ausgangsidee war, dass man ihnen dafür adäquate Möglichkeiten zum Mitmachen bieten muss. Ziel von KomMA-P war, herauszufinden, wie man auch nicht-investive und niedrigschwellige Beteiligungsangebote an der Energiewende entwickeln kann. Das Projekt erforschte dafür, wie technische Lösungen und Teilhabemöglichkeiten zusammen bzw. voneinander abhängen.


    Licht und Glas: Rechtsfragen der Gefährdung von Arten durch Licht und Glas


    Das Projekt befasste sich mit den rechtlichen Anforderungen de lege lata und den gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungsmöglichkeiten zur Vermeidung und Minimierung von Gefahren durch Licht und Glas für wildlebende Tierarten. Das Projekt sollte Defizite und Lücken schwerpunktmäßig im Naturschutz- (Artenschutz-), Immissionsschutz- sowie Baurecht aufzeigen und Vorschläge zur Fortentwicklung unterbreiten.


    LITRES

    Das Projekt LITRES erforschte, wie die Energiewende mit Hilfe lokaler Initiativen umgesetzt werden kann und wie dabei durch die Verwendung alternativer Energiequellen auch Governance-Strukturen verändert werden. Der Fokus des Projektes lag auf den bisher wenig erforschten Fällen, in denen Städte, Gemeinden und Regionen auf lokaler Ebene mit neuen Formen alternativer Energieversorgung experimentieren.


    Reflectories zur Förderung von System- und Bewertungskompetenz

    Dieses Forschungsprojekt des Instituts für Didaktik der Geographie der WWU Münster widmet sich der Frage, mit welcher Methode die Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), insbesondere die System- und Bewertungskompetenz, bei Lernenden gefördert werden.


    S2M (Sustainable Surfaces & Membranes)

    Das Projekt, angesiedelt im Interreg V Deutschland Nederland, beschäftigte sich mit der antimikrobiellen Oberflächen und der Membrantechnologie. Es war anwendungsorientiert und zielte darauf, nachhaltige Alternativen für konventionelle Produkte wie beispielsweise Schwermetallverbindungen zu finden. Dabei sollte es möglich sein, Beschichtungsstoffe, Klebstoffe und Bauteile durch antimikrobielle Anwendung nachhaltig zu gestalten. Daneben wurden Membranen für Verpackungen oder Brennstoffzellen entwickelt.