Mathe-Forschung an Bord der MS Wissenschaft
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Beim Infomarkt "ImPuls der Zukunft" am 4. Juli 2026 an Bord der "MS Wissenschaft" gaben Institute und Fachbereiche der Universität Münster, der FH Münster und des UKM Einblicke in ihre Forschungsprojekte.
Auch die Mathematik war dabei: An der Station "Die Vermessung des Geistes: Wie Mathematik moderne Therapien in der Neurologie ermöglicht" zeigten Prof. Dr. Christian Engwer (Exzellenzcluster Mathematik Münster), Prof. Dr. Carsten Wolters (Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse) und Postdoktorand Dr. Malte Höltershinken, wie mathematische Modelle helfen, Erkrankungen wie Epilepsie und psychotische Störungen zu erforschen und zu behandeln. Auf digitalen Boards konnten die zahlreichen Besucher:innen verfolgen, wie aus EEG-Signalen ein "Blick" ins Gehirn rekonstruiert wird - eine wichtige Grundlage für individuelle Therapien. Zudem konnten sie die zugrunde liegenden mathematischen Methoden interaktiv Schritt für Schritt selbst ausprobieren.
Auch nebenan gab es einen Bezug zur Mathematik: Das Team vom Multiscale Imaging Centre (MIC) zeigte an seinem Stand Bilder von Zellen, Geweben und Organismen. Auf spielerische Art lernten die Besucher:innen, wie sich Vorgänge im Körper sichtbar machen lassen. An den MIC-Forschungsgruppen sind auch Mathematiker:innen beteiligt.
Die MS Wissenschaft ist ein umgebautes Frachtschiff, das als schwimmendes Science Center mit Exponaten zum Ausprobieren und Mitmachen jeden Sommer rund 30 Städte anläuft. Die Hochschulen an den jeweiligen Standorten ergänzen die Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Dieses Jahr ist das Thema die "Medizin der Zukunft".
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