Herzlich willkommen auf der Seite des Ökumenischen Instituts!

„Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21) Dieses Gebet Jesu, das er am Abend vor seinem gewaltsamen Tod sprach, ist Auftrag und Maßstab der Ökumenischen Bewegung seit ihren Anfängen. Auch am Ökumenischen Institut sind uns diese Worte Jesu Antrieb in unserer wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Frage nach der Einheit der Christ:innen.

Mit zwei Lehrstühlen gehört das Ökumenische Institut zu den bedeutendsten universitären Einrichtungen für Ökumenische Theologie:

Im Sekretariat des Instituts kümmern sich Karin Moshammer (für allgemeine Institutsangelegenheiten und den Lehrstuhl für Ökumenik und Reformationskunde) und Mariia Hryshchenko (für den Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik) um alle administrativen Belange und Anfragen. Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anliegen.

Untenstehend finden Sie die aktuellsten Meldungen des Instituts und herausgehobene Meldungen der beiden Lehrstühle. | Ältere Meldungen finden Sie hier.

Weitere Meldungen der beiden Lehrstühle finden Sie auf den jeweiligen Lehrstuhlseiten:

© KTF | David Kulke | Pixabay
des Lehrstuhls für Ökumenik und Reformationskunde
© KTF | David Kulke | Pixabay
des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik
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Neuerscheinung: Gemeinsam am Tisch des Herrn - zum Dritten

Grundlagen und Perspektiven zum Votum des Ökumenischen Arbeitskreises

Das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises, dass es im evangelischen und katholischen Miteinander möglich ist, im Vertrauen auf die Zusage Jesu Christi, im Mahl zu seinem Gedächtnis gegenwärtig zu sein, an den eucharistischen liturgischen Feiern der jeweils anderen Konfession teilzuhaben, hat viel Zustimmung und auch deutliche Kritik erfahren. Im März 2026 ist im Herder Verlag und bei Vandenhoeck & Ruprecht der dritte und voraussichtlich letzte Band zum Studienprojekt "Gemeinsam am Tisch des Herrn" erschienen. In diesem werden die biblisch-theologischen und systematisch-theologischen Grundlagen des Votums entfaltet und reflektiert. Herausgegeben wird der Band von Volker Leppin und Dorothea Sattler

© Pixabay | ChiaJo

Vierter Jahrestag des Überfalls Russlands auf die Ukraine

Solidarität mit der Ukraine und friedensethische Orientierung in Zeiten prekärer Friedensbemühungen

Vier Jahre nach seinem völkerrechtswidrigen Überfall führt Russland seinen Krieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Die gezielten russischen Angriffe auf Energie- und Versorgungsstrukturen haben die Bevölkerung im bisher härtesten Kriegswinter vor existentielle Herausforderungen gestellt. Die Mitarbeiter:innen des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik verbinden ihre wissenschaftliche Analyse der kirchlichen und ethischen Implikationen des russischen Kriegs weiterhin mit klarer Solidarität gegenüber der Ukraine.
 

© Natallia Vasilevich

Wahrheit und Verantwortung angesichts des russischen Angriffskrieges

Regina Elsner beim dritten Friedenssymposium im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz

Internationale Vertreter:innen aus Wissenschaft, Kirche, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten am 11. und 12. Februar in München über hybride Kriegsführung, Geschichtspolitik und kirchliche Glaubwürdigkeit im Kontext des russischen Angriffskrieges. Prof. Dr. Regina Elsner betonte dabei die Bedeutung persönlicher Begegnungen und europäischer Austauschformate für die Suche nach einem gerechten Frieden.

© Uni MS | Linus Peikenkamp

„Wir liefen Gefahr, festgesetzt zu werden“

Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine gehen auch an der Wissenschaft nicht spurlos vorbei – ein Gespräch

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem leidet nicht nur die Bevölkerung unter den täglichen Angriffen, auch die Wissenschaft ist vom Krieg betroffen. Die Osteuropa-Expertinnen Prof. Dr. Christina Clasmeier, Prof. Dr. Regina Elsner und Prof. Dr. Ricarda Vulpius schildern in der aktuellen Ausgabe der Unizeitung wissen/leben die Konsequenzen für ihre Arbeit, die Veränderungen in ihren Fächern sowie innere und äußere Konfliktlinien.

© KTF | David Kulke

Nathalie Becquart über die Weltsynode als einen „ökumenischen Prozess“

Rückblick auf die Ökumenische Gastvorlesung 2026

Die Weltsynode der römisch-katholischen Kirche ist mehr als ein innerkirchlicher Reformprozess: In der Ökumenischen Gastvorlesung 2026 deutet Nathalie Becquart XMCJ sie als einen geistlichen und theologischen Lernweg für die Einheit der Kirchen. Ausgehend vom Abschlussdokument der Synode und ihren Erfahrungen im Generalsekretariat der Bischofssynode skizziert sie Synodalität als ökumenischen Prozess des Zuhörens, der gemeinsamen Unterscheidung und der Zusammenarbeit – und stellt sich zugleich kritischen Fragen zur Teilhabe von Frauen in der Kirche.