Neuerscheinung: Gemeinsam am Tisch des Herrn - zum Dritten
Das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises, dass es im evangelischen und katholischen Miteinander möglich ist, im Vertrauen auf die Zusage Jesu Christi, im Mahl zu seinem Gedächtnis gegenwärtig zu sein, an den eucharistischen liturgischen Feiern der jeweils anderen Konfession teilzuhaben, hat viel Zustimmung und auch deutliche Kritik erfahren. Im März 2026 ist im Herder Verlag und bei Vandenhoeck & Ruprecht der dritte und voraussichtlich letzte Band zum Studienprojekt "Gemeinsam am Tisch des Herrn" erschienen. In diesem werden die biblisch-theologischen und systematisch-theologischen Grundlagen des Votums entfaltet und reflektiert. Herausgegeben wird der Band von Volker Leppin und Dorothea Sattler.

Aus dem Klappentext: "Das Votum des ÖAK, in ökumenischer Verbundenheit in der Feier der Eucharistie gemeinsam an den Abendmahlstisch Jesu Christi zu treten, hat eine breite Rezeption in pastoralen Kontexten erfahren. Zugleich halten auf theologischer Ebene die Kontroversen an. In diesem Band vertiefen die Mitglieder des ÖAK insbesondere die exegetischen und systematisch-theologischen Grundlagen des Votums. Umstrittene Fragen wie beispielsweise die Lehre von der Realpräsenz und die Frage nach dem ordinierten Amt – einschließlich der Thematik Frauenordination – werden erneut aufgegriffen. Im Band geschieht zudem eine Profilierung der eigenen Positionierung im Kontext von zwei weiteren Dialog-Texten zur Abendmahlsgemeinschaft aus den USA (2015) und aus Finnland (2017).
Der Band versteht sich als ein Beitrag zur Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum der Confessio Augustana im Jahr 2030: Welche Gestalt der Verkündigung des Evangeliums und der Feier der Sakramente reicht aus, um sich wechselseitig als Kirchen anzuerkennen und heute gemeinsam an den Tisch des Herrn zu treten?"

