Herzlich willkommen auf der Seite des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik!

In Abteilung II des Ökumenischen Instituts forschen und lehren Prof. Dr. Regina Elsner und David Kulke in den Bereichen Ökumenische Theologie und Ostkirchenkunde. Zhanna Timofeeva forscht im Projekt „Religiosität orthodoxer Migrant:innen in Deutschland“.

Neben der Konfessionskunde und Themen der Ökumenischen Theologie beschäftigen uns sozialethische Fragen in ökumenischer Perspektive, besonders solche, die Fragen von Krieg und Frieden berühren. Schwerpunkte liegen gegenwärtige auf der Russischen Orthodoxen Kirche und den Kirchen in der Ukraine, wobei ein besonderer Fokus der Haltung der verschiedenen Kirchen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gilt. Wir pflegen eine Themenschwerpunktseite zur Ukraine, auf der sich neben einer Aufstellung aktuelle Beiträge des Lehrstuhlteams aber auch weiterführende Links und Materialen finden.

Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anliegen.

© Natallia Vasilevich

Wahrheit und Verantwortung angesichts des russischen Angriffskrieges

Regina Elsner beim dritten Friedenssymposium im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz

Internationale Vertreter:innen aus Wissenschaft, Kirche, Politik und Zivilgesellschaft diskutierten am 11. und 12. Februar in München über hybride Kriegsführung, Geschichtspolitik und kirchliche Glaubwürdigkeit im Kontext des russischen Angriffskrieges. Prof. Dr. Regina Elsner betonte dabei die Bedeutung persönlicher Begegnungen und europäischer Austauschformate für die Suche nach einem gerechten Frieden.

© Uni MS | Linus Peikenkamp

„Wir liefen Gefahr, festgesetzt zu werden“

Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine gehen auch an der Wissenschaft nicht spurlos vorbei – ein Gespräch

Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine. Seitdem leidet nicht nur die Bevölkerung unter den täglichen Angriffen, auch die Wissenschaft ist vom Krieg betroffen. Die Osteuropa-Expertinnen Prof. Dr. Christina Clasmeier, Prof. Dr. Regina Elsner und Prof. Dr. Ricarda Vulpius schildern in der aktuellen Ausgabe der Unizeitung wissen/leben die Konsequenzen für ihre Arbeit, die Veränderungen in ihren Fächern sowie innere und äußere Konfliktlinien.

© KTF | David Kulke

Nathalie Becquart über die Weltsynode als einen „ökumenischen Prozess“

Rückblick auf die Ökumenische Gastvorlesung 2026

Die Weltsynode der römisch-katholischen Kirche ist mehr als ein innerkirchlicher Reformprozess: In der Ökumenischen Gastvorlesung 2026 deutet Nathalie Becquart XMCJ sie als einen geistlichen und theologischen Lernweg für die Einheit der Kirchen. Ausgehend vom Abschlussdokument der Synode und ihren Erfahrungen im Generalsekretariat der Bischofssynode skizziert sie Synodalität als ökumenischen Prozess des Zuhörens, der gemeinsamen Unterscheidung und der Zusammenarbeit – und stellt sich zugleich kritischen Fragen zur Teilhabe von Frauen in der Kirche.

© Sofia Remez

Zhanna Timofeeva neu am Lehrstuhl für Ostkirchenkunde und Ökumenik

Seit Anfang des Jahres ist Zhanna Timofeeva neu in unserem Team. Frau Timofeeva forscht zu Besonderheiten und Dynamiken der Religiosität von orthodoxen Migrant:innen in Deutschland. Sie verbindet in ihrer Forschung ethnologische und soziologische Forschungsmethoden und bringt außerdem Erfahrungen als Drehbuchautorin mit, die sie in die Arbeit mit Migrant:innen kreativ einbringt. Frau Timofeeva ist Stipendiatin des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes (KAAD). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

© Wikimedia
© Oksana Kis | Wikimedia

Gastvortrag von Oksana Kis

Creativity as Resistance in Ukrainian Women’s Experiences of Imprisonment in the Gulag

Am 21. Januar 2026 laden die Münsteraner Zweigstelle der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde DGO e.V. und das interdisziplinäre Forschungsnetzwerk Ukrainian Studies in Münster (USiM) zum Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Oksana Kis (Kyjiw/Jena) ein: „Creativity as Resistance in Ukrainian Women’s Experiences of Imprisonment in the Gulag“. Der Vortrag beginnt um 18:15 Uhr im Raum Jo 101, Johannisstr. 4, 49143 Münster und wird auf Englisch gehalten.

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