Herzlich willkommen auf der Seite des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik!

In Abteilung II des Ökumenischen Instituts forschen und lehren Prof. Dr. Regina Elsner und David Kulke in den Bereichen Ökumenische Theologie und Ostkirchenkunde. Zhanna Timofeeva forscht im Projekt „Religiosität orthodoxer Migrant:innen in Deutschland“.

Neben der Konfessionskunde und Themen der Ökumenischen Theologie beschäftigen uns sozialethische Fragen in ökumenischer Perspektive, besonders solche, die Fragen von Krieg und Frieden berühren. Schwerpunkte liegen gegenwärtige auf der Russischen Orthodoxen Kirche und den Kirchen in der Ukraine, wobei ein besonderer Fokus der Haltung der verschiedenen Kirchen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gilt. Wir pflegen eine Themenschwerpunktseite zur Ukraine, auf der sich neben einer Aufstellung aktuelle Beiträge des Lehrstuhlteams aber auch weiterführende Links und Materialen finden.

Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch. Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anliegen.

© Logan Weaver | Unsplash

Christlicher Nationalismus als globale Herausforderung

Marietta van der Tol spricht am 10. Juni 2026 in ihrem Gastvortrag über den Einfluss des christlichen Nationalismus auf Demokratie und liberale Weltordnung

Von Washington bis Budapest – christlich-nationalistische Bewegungen treten zunehmend als transnationale Akteure auf und stellen liberale Demokratien vor neue Herausforderungen. Wie groß ihr globaler Einfluss ist und wo ihre Grenzen liegen, zeigt Dr. Marietta van der Tol von der University of Cambridge in ihrem Gastvortrag am 10. Juni um 12.15 Uhr im KTh I (Johannisstr. 8-10). Van der Tol forscht an der Faculty of Divinity der University of Cambridge an der Schnittstelle von Politik, Recht und Religion, mit besonderem Fokus auf Russland, Ungarn und Serbien.

© Katholikentag | Daniel Schwarz

Münsteraner Ökumenikerinnen auf dem Katholikentag in Würzburg

Dorothea Sattler und Regina Elsner gestalten Veranstaltungen zu Ökumene und Religionsfreiheit mit

Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!" versammelt der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai 2026 Menschen aus ganz Deutschland in Würzburg – zu Gottesdiensten, Podien, Werkstätten und vielem mehr. Mit einer Werkstatt, einem Podium und einem Abendsegen ist das Ökumenischen Institut mit seinen beiden Lehrstuhlinhaberinnen gleich dreifach im Programm vertreten.

© Wikimedia Commons

Zwischen Kreuz und rotem Stern

Der amerikanische Ostkirchenexperte Scott Kenworthy spricht am 11. Mai 2026 in seinem Gastvortrag über das Verhältnis der Russischen Orthodoxen Kirche zur frühen Sowjetmacht

Oktober 1917: Im selben Moment, als die Bolschewiki die Macht übernehmen, wählt die Russische Orthodoxe Kirche nach fast 200 Jahren erstmals einen neuen Patriarchen. Was folgt, zeichnet Prof. Dr. Scott Kenworthy (Miami University, Ohio) am 11. Mai um 16:00 Uhr im Raum 402 des Philosophicums (Domplatz 23) nach. Kenworthy hat u.a. als Humboldt-Stipendiat in Münster zu diesem Thema geforscht und 2025 bei Oxford University Press eine Biographie Patriarch Tichons veröffentlicht.

© KTF

Kooperation mit Theologischer Fakultät in Armenien bekräftigt

Delegation der Yerevan State University zu Gesprächen über gemeinsame Forschungsprojekte und Austauschprogramme in Münster

Die Zusammenarbeit zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät und der Theologischen Fakultät der Yerevan State University wird intensiviert: Ein Delegationsbesuch in Münster diente der Abstimmung gemeinsamer Forschungsprojekte zu Migration und Religiosität sowie dem Ausbau von Austauschprogrammen für Studierende und Lehrende.

Alle Meldungen (auch ältere) des Lehrstuhls für Ostkirchenkunde und Ökumenik finden Sie hier.