Herzlich willkommen auf der Seite des Lehrstuhls für Ökumenik und Reformationskunde!

In Abteilung I des Ökumenischen Instituts forschen und lehren Prof. Dr. Dr. h.c. Dorothea Sattler und Yannick Selke. Der Schwerpunkt in unserer Abteilung liegt auf dem Gespräch insbesondere mit der reformatorischen Theologie. Dies geschieht unter Achtung der gesamten Vielfalt aller christlichen Traditionen. Die formierte Ökumenische Bewegung ist unser beständiger Bezugspunkt.
Im Mittelpunkt stehen dabei systematisch-theologische Fragen. Religionsdidaktische Zugänge zu den Themen sind uns ein Anliegen. Mit Zustimmung zur „anthropologisch gewendeten Theologie“ (Karl Rahner) werden ökumenische Fragestellungen mit Bezug zu existenziellen Anliegen bedacht. Dabei ist uns auch die Geistliche Ökumene sehr wichtig. Derzeit beschäftigen uns im Besonderen die Themen Ökumene der Gaben, Eucharistie und Abendmahl, ökologische Herausforderungen in der weltweiten Ökumene, Christlicher Religionsunterricht und Reform der Kirchen unter dem Vorzeichen von Synodalität mit dem Schwerpunkt „Frauen in Diensten und Ämtern“.

© KTF | Regina Elsner

Georgiens Weg zwischen Kirche und Nation

Studierende reisten mit Regina Elsner und Ricarda Vulpius in den Südkaukasus

Vom 3. bis 13. September erkundete die Exkursionsgruppe Klöster, Felsenstädte und Pilgerstätten, deren Geschichte bis ins 4. Jahrhundert zurückreicht. Zugleich wurde an vielen Orten spürbar, wie umkämpft das Land zwischen Persien und Russland bis heute ist. Gespräche mit Universität, Kirche und Zivilgesellschaft gaben Einblicke in die aktuell angespannte Lage.

© Societas Oecumenica

Ökumenisches Institut bei 23. Konsultation der Societas Oecumenica vertreten

Theolog:innen aus ganz Europa diskutierten in Utrecht über die Rolle von Kirchen angesichts zunehmender Polarisierung

Vom 21. bis 25. August 2026 fand in Utrecht die 23. Wissenschaftliche Konsultation der Societas Oecumenica, der Europäischen Gesellschaft für ökumenische Forschung, statt. Die Konsultation widmete sich der Frage, welche Rolle Kirchen angesichts zunehmender Polarisierung zukommt. Das Thema wurde dabei aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: In sechs Panels wurden unterschiedliche Formen von Polarisierung, die Kirche als de/kolonisierender Raum, das Verhältnis von Advocacy und/oder Diplomatie, Gender als polarisierendes bzw. entpolarisierendes Thema sowie Fragen der Wahrheitsfindung im Kontext von Polarisierung diskutiert.

© Logan Weaver | Unsplash

Christlicher Nationalismus als globale Herausforderung

Marietta van der Tol spricht am 10. Juni 2026 in ihrem Gastvortrag über den Einfluss des christlichen Nationalismus auf Demokratie und liberale Weltordnung

Von Washington bis Budapest – christlich-nationalistische Bewegungen treten zunehmend als transnationale Akteure auf und stellen liberale Demokratien vor neue Herausforderungen. Wie groß ihr globaler Einfluss ist und wo ihre Grenzen liegen, zeigt Dr. Marietta van der Tol von der University of Cambridge in ihrem Gastvortrag am 10. Juni um 12.15 Uhr im KTh I (Johannisstr. 8-10). Van der Tol forscht an der Faculty of Divinity der University of Cambridge an der Schnittstelle von Politik, Recht und Religion, mit besonderem Fokus auf Russland, Ungarn und Serbien.

© Katholikentag | Daniel Schwarz

Münsteraner Ökumenikerinnen auf dem Katholikentag in Würzburg

Dorothea Sattler und Regina Elsner gestalten Veranstaltungen zu Ökumene und Religionsfreiheit mit

Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!" versammelt der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai 2026 Menschen aus ganz Deutschland in Würzburg – zu Gottesdiensten, Podien, Werkstätten und vielem mehr. Mit einer Werkstatt, einem Podium und einem Abendsegen ist das Ökumenischen Institut mit seinen beiden Lehrstuhlinhaberinnen gleich dreifach im Programm vertreten.

© Katholikentag | Daniel Schwarz

Münsteraner Ökumenikerinnen auf dem Katholikentag in Würzburg

Dorothea Sattler und Regina Elsner gestalten Veranstaltungen zu Ökumene und Religionsfreiheit mit

Unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!" versammelt der 104. Deutsche Katholikentag vom 13. bis 17. Mai 2026 Menschen aus ganz Deutschland in Würzburg – zu Gottesdiensten, Podien, Werkstätten und vielem mehr. Mit einer Werkstatt, einem Podium und einem Abendsegen ist das Ökumenischen Institut mit seinen beiden Lehrstuhlinhaberinnen gleich dreifach im Programm vertreten.

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