© Forschungsstelle Verfassungsrechtsbildung Religion im säkularen Rechtsstaat

Forschungsstelle für Verfassungsrechtsbildung: Religion im säkularen Rechtsstaat

Gründungsdirektor:
Prof. Dr. Çefli Ademi
Zentrum für Islamische Theologie Professur für Islamische Normenlehre und ihre Methodologie
Domplatz 6/7
48143 Münster

E-Mail:
f_mart05@uni-muenster.de a_kara10@uni-muenster.de (Wissenschaftliche Mitarbeiter)

Die Forschungsstelle widmet sich den zentralen Fragestellungen an der Schnittstelle von Verfassungsrecht, Religionsfreiheit und der Dynamik eines säkularen Rechtsstaats.

Ziel der Einrichtung ist es, die Wechselwirkungen zwischen religiösen Überzeugungen und rechtlichen Rahmenbedingungen in pluralistischen Gesellschaften wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei stehen insbesondere die Themenbereiche der Verfassungsrechtsbildung, die Förderung eines vertieften Verständnisses verfassungsrechtlicher Prinzipien in Bezug auf Religion sowie der Diskurs über die Herausforderungen religiöser und weltanschaulicher Vielfalt im säkularen Staat im Fokus.

Unsere Forschungsarbeit basiert auf einem interdisziplinären Ansatz, der rechtliche, philosophische und soziologische Perspektiven verbindet. Neben Grundlagenforschung planen wir praxisorientierte Projekte, Workshops und Publikationen, die zur öffentlichen Debatte und zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung in diesem Feld beitragen sollen.

Mit der Forschungsstelle möchten wir nicht nur den wissenschaftlichen Austausch fördern, sondern auch eine Plattform für Akteur*innen aus Wissenschaft, Rechtsprechung, Politik und Gesellschaft schaffen, um die Rolle von Religion in einem säkularen Rechtsstaat gemeinsam zu reflektieren.

Für weitere Informationen oder Kooperationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir laden Sie herzlich ein, unsere Arbeit zu begleiten und an unseren Aktivitäten teilzunehmen!

Veröffentlichungen

 

Veranstaltungen

© Polizei Wuppertal

"Die Polizei als Visitenkarte des demokratischen Rechtsstaates"

Am 30. März 2026 hielt Prof. Dr. Çefli Ademi im Polizeipräsidium Wuppertal einen Vortrag zum Thema „Die Polizei als Visitenkarte des demokratischen Rechtsstaates“. Die Veranstaltung fand im Rahmen der politischen Bildungsarbeit der Polizei Wuppertal als interne Fortbildungsveranstaltung statt.

Rund 150 Polizistinnen und Polizisten nahmen an der Veranstaltung teil und setzten sich mit der Rolle der Polizei im Gefüge des demokratischen Rechtsstaates auseinander. Im Mittelpunkt des Vortrags standen verfassungsrechtliche und rechtsethische Fragestellungen im Kontext polizeilichen Handelns.

Behandelt wurden insbesondere folgende Aspekte:

• Verfassungsrechtsbildung zur Stärkung eines ethischen Gemeinsinns

• Demokratische Resilienz durch rechtsstaatliche Praxis: Warum die Polizei eine Schlüsselrolle für die Stabilität der freiheitlichen Ordnung spielt

• Sensibilisierung für die ethische Dimension des Verfassungsauftrags und Stärkung des professionellen Selbstverständnisses als Trägerin der freiheitlich-demokratischen Grundordnung

Die Veranstaltung bildete einen weiteren Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Verfassungsrechtsbildung und polizeilicher Praxis. Weitere Veranstaltungen sind geplant.

© Landeszentrale politische Bildung

„Verfassungsrechtsethik – Ethischen Gemeinsinn stärken“

Fortbildung | 18. März 2025, 09:00 Uhr bis 19. März 2025, 17:00 Uhr | Hotel Collegium Leoninum, Noeggerathstraße 34, 53111 Bonn

Am 18. und 19. März 2025 richtete die Forschungsstelle für Verfassungsrechtsbildung der Universität Münster in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung NRW eine zweitägige Fortbildung für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte aus.

Ziel war die Stärkung eines verfassungsethischen Gemeinsinns durch eine verstärkte Verfassungsrechtsbildung.