Projekte

  • ZUNAMI (ZUsammenhaltsNArrative MIteinander erarbeiten: Entwicklung forschungsbasierter Strategien der politischen Bildung für eine inklusive Gesellschaft)

    Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann durch auf belastbaren Zusammenhaltsnarrativen basierenden Interventionen in der politischen Bildung gefördert werden. Weder sind solche politikbildnerisch anschlussfähigen Narrative für Deutschland bekannt, noch sind Methoden zu deren Generierung vorhanden. In diesem Projekt werden Zusammenhaltsnarrative in einem innovativen deliberativen Prozess forschungsbasiert generiert, überprüft und in Kooperation mit renommierten Projektpartnern (Prof. Dr. T. Zimenkova (Uni Dortmund), Praxispartner AGNRW und Transferpartner DVPB) in einer durch Krisen und Umbrüche geprägten Stadt modellhaft implementiert.

    Gefördert duch Bundesministerium für Bildung und Forschung.

    Projektvolumen: ca. 400.000 €

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  • Sprachsensibles Unterrichten fördern - Sprachliche Bildung systemisch im Vorbereitungsdienst implementieren (Stiftung Mercator)

    Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt strebt eine systemisch angelegte Untersuchung zur Implementierung von Sprachbildung im Vorbereitungsdienst an. Dabei werden bisher gewonnene Erkenntnisse mit dem Ziel vertieft, die Zentren für schulpraktische LehrerInnenausbilung (ZfsL) in NRW dabei zu begleiten, die praktische Ausbildung von Lehrkräften im Sinne sprachlicher Bildung fachgerecht anzuleiten. Hier geht es weiter zur Projekthomepage...

    Projektvolumen: 330.000€

    Kontakt: sprachsensibles.unterrichten@uni-muenster.de

  • Lerhr-/Lern und Forschungwerkstatt Aaseewerkstatt (Arbeitstitel)

    Hier entsteht, in Kooperation mit Frau Professorin Weyland (Berufspädagogik), eine sozialwissenschaftliche Lehr-Lern- und Forschungswerkstatt. In der Aaseewerkstatt werden neben den regelmäßigen Seminarveranstaltungen auch Praxiswerkstätten mit Schulklassen, Projekte der Fachunterrichtsforschung und Fortbildungen durchgeführt. Die Medienausstattung und das vorhandene Material erlauben es den Studierenden und KollegInnen, eigenständig oder begleitet an Konzepten und Projekten für den sozialwissenschaftlichen Unterricht - auch in digitalen Lernumgebungen - zu arbeiten. Das forschende Lernen im Feld der Sozialwissenschaften stellt einen Schwerpunkt der Werkstattarbeit in Lehre und Forschung dar. FERTIGSTELLUNG VORAUSSICHTLICH Herbst 2017.

  • Dissertationen

    Felix Ludwig promoviert zum Thema "Das Feld der außerschulischen politischen Bildung". Die Dissertation rekonstruiert das Feld aus verstehender Perspektive auf Grundlage qualitativer Forschung.

    Jan Weyland promoviert zum Thema "Normativität politikdidaktischer Theorie". Die Dissertation untersucht unter dem Gesichtspunkt domänenspezifischer wissenschaftstheoretischer Grundlagenforschung Fragen nach dem Verhältnis von normativen Gehalten und politischer Bildung.

Abgeschlossene Projekte

  • Grafstat

    Forschendes Lernen ist in der sozialwissenschaftlichen Bildung ein wichtiges Tool zur Förderung politischer Kompetenzen. Mit der Fragebogen-Software Grafstat können Schülerinnen und Schüler kinderleicht selbst zu SozialforscherInnen werden. Die Didaktik der Sozialwissenschaften Münster erarbeitet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Bildungsmaterialien zum thematischen Einsatz von Grafstat im Unterricht. Neben der Bearbeitung von Themen wie "Wie bin ich geworden, wie ich bin? - Seinen Weg finden nach Flucht, Vertreibung und Krisen", "Fussball und Nationalbewusstsein", "Rechtsextremistsiche Einstellungen im Alltag" ist die Erstwahlvorbereitung ein kontinuierlich wichtiges Thema bei der Erstellung von Grafstat-Materialien. 

    JETZT NEUE MATERIALIEN: "Wie bin ich geworden, wie ich bin? - Seinen Weg finden nach Flucht, Vertreibung und Krisen"

  • Wissenschaftliche Begleitung "Demokratie für mich"

    Das Projekt „Demokratie für mich. Grundrechte in Deutschland“ hat das Ziel, erfahrungsbasierte und spracherwerbsorientierte Demokratiebildung mit Schüler*innen in den Internationalen Förderklassen nordrhein-westfälischer Berufskollegs zu implementieren.

    Im Auftrag des Projektträgers Landeszentrale für Politische Bildung Nordrhein-Westfalen begleitet ein sechsköpfiges Forschungsteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Pilotierungsphase von „Demokratie für mich“.

    Das spezifische Erkenntnisinteresse der wissenschaftlichen Begleitung besteht darin zu evaluieren, inwiefern sowohl das eingesetzte Material als auch die didaktische Umsetzung eine gelingende kognitiv aktivierende / verständnisintensive Demokratiebildung der Schüler*innen begünstigen.

    Methodisch werden zu diesem Zweck Schüler*innendaten ausgewertet sowie Datenerhebungen durch leitfadengestützte Interviews, teilnehmende Beobachtungen und Gruppenwerkstätten vorgenommen. Die wissenschaftliche Begleitung wird durch die in der Pilotphase beteiligten engagierten Lehrpersonen und Begleiter*innen an den Pilotschulen in Duisburg-Marxloh, Krefeld, Köln und Stollberg tatkräftig unterstützt.

    Ansprechparter: Daniel Brockmann