
Zur Person
Julia Jorati (1981) ist Professorin für Philosophie an der University of Massachusetts Amherst (USA) mit einem historischen Schwerpunkt in der frühen Neuzeit. Seit ihrer Promotion an der Yale University im Jahr 2013 hat Jorati eine herausragende Karriere in den Vereinigten Staaten verfolgt, deren Werk bereits beträchtliche internationale Resonanz gefunden hat.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte der frühneuzeitlichen Philosophie, mit besonderem Fokus auf Metaphysik, Handlungstheorie, Ethik und Philosophie des Geistes. Einen zentralen Stellenwert in ihrem Werk nimmt die Philosophie von Gottfried Wilhelm Leibniz ein, zu der sie zahlreiche Aufsätze und die Monographie Leibniz on Causation and Agency (Cambridge University Press, 2017) veröffentlicht hat.
In den vergangenen Jahren hat Jorati ihren Fokus auf philosophische Debatten über Sklaverei und die historischen Konzeptualisierungen von „Race“ im 16., 17. und 18. Jahrhundert verlagert. Zuletzt erschienen bei Oxford University Press ihre beiden Monographien Slavery and Race: Philosophical Debates in the Sixteenth and Seventeenth Centuries (2024) und Slavery and Race: Philosophical Debates in the Eighteenth Century (2024) sowie die zweiteilige Anthologie Slavery in Early Modern Philosophy 1500-1765: Essential Readings und Slavery in Early Modern Philosophy 1765-1800: Essential Readings (beide 2026). Für das erstgenannte Werk wurde ihr der renommierte JHP Book Prize (Journal of the History of Philosophy) für das Jahr 2025 zuerkannt. Darüber hinaus hat sie den Sammelband Powers: A History (Oxford University Press, 2021) herausgegeben.
