© Jannes Bantje

Professorin Dr. Caterina Zeppieri

Caterina Zeppieri ist Professorin für Analysis und Modellierung. Ihre Forschungsinteressen sind Variationsrechnung, elliptische PDEs, Gamma-Konvergenz, Homogenisierung und Probleme der freien Diskontinuität. Ihre Forschung greift häufig Fragen aus der Materialwissenschaft und der mathematischen Physik auf.


Caterina Zeppieri, geboren 1978, studierte Mathematik an der Universität „La Sapienza“ in Rom und erhielt 2007 ihren Doktortitel. Nach einem Aufenthalt am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig forschte sie als Postdoc an der SISSA International School for Advanced Studies, Trieste, und anschließend am Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn. 2012 bot ihr die University of Surrey, UK, eine Festanstellung an, aber sie entschied sich für die Juniorprofessur für Analysis und Modellierung an der WWU Münster. 2016 wurde sie als Professorin berufen.


Was ist für Sie der schönste Aspekt daran Mathematikerin zu sein?

Die absolute Freiheit, die ich habe, meiner Neugierde und meinen mathematischen Neigungen zu folgen. Ich schätze es sehr, einen Beruf zu haben, der mir die Möglichkeit gibt, das zu erforschen, was mir am besten gefällt, und meinen Wissenshorizont immer wieder zu erweitern.

Ein weiterer Aspekt meiner Arbeit, den ich besonders schön finde, ist die Art und Weise, wie die Mathematik Methodik und Kreativität miteinander verbindet. Mathematikerinnen und Mathematiker müssen sich an bestimmte Regeln halten, aber manchmal müssen sie sie aus einer anderen Perspektive betrachten und neu interpretieren, um ein vollständiges Verständnis einer mathematischen Frage zu erlangen. Die Balance zwischen diesen beiden scheinbar gegensätzlichen Aspekten zu finden, hat zur Folge, dass die Arbeit nie langweilig wird.

Was war bisher der wichtigste Moment in Ihrer Karriere?

Der Moment, in dem ich die Aufnahmeprüfung für die Graduiertenschule Sapienza in Rom bestanden habe, denn damit fing alles an.

Dann der Moment, in dem meine erste Doktorandin promoviert wurde, weil es für mich als Mathematikerin auch darum geht, Wissen mit jungen Menschen zu teilen.

Ausgewählte Publikationen: