Das Erasmus-Jahr 2019/2020 steht in den Startlöchern! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Bewerbung Studierender des Fachbereichs 14 Geowissenschaften

Voraussetzung für die Bewerbung um ein Erasmusstipendium ist ein abgeschlossenes 2. Fachsemester zu Beginn des Auslandsstudiums. Einen guten Einblick in das Thema Erasmus und Auslandsaufenthalt im Allgemeinen gibt der Outgoing-Guide des International Office. Interessant und wichtig ist auch das Was ist alles zu beachten-Dokument des International Office, das alle Schritte vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt zusammenfasst.

Die Bewerbung am Fachbereich 14 Geowissenschaften wird online als eine pdf-Datei (Bewerbungen aus einzelnen pdf-Dateien werden nicht berücksichtigt) beim Erasmusbüro unter  erasmus.geo@uni-muenster.de abgegeben und enthält:

  • Ausgefülltes Stammdatenblatt (hier als pdf -Datei)
  • 1-2 seitiges Bewerbungsschreiben auf Englisch (Tipps s. unten)
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Auflistung der bisherigen Studienleistungen (Transcript of Records, ein Ausdruck über QISPOS ist ausreichend). Studierende im ersten und zweiten Semester können darauf verzichten.
  • Bachelorzeugnis für Studierende im Master
  • Nachweis über Kenntnisse in der Unterrichtssprache*

Das Bewerbungsschreiben kann folgendes enthalten (soweit zutreffend):

  • Persönliche Daten: Semesterzahl, Vordiplom, Fachrichtung, Nebenfächer, praktische Erfahrungen (Praktika etc.)
  • Sprachkenntnisse: diesbezügliche Bescheinigungen oder Zeugnisse
  • Erfahrungen, Kenntnisse über das Land / die Region, wurden bereits thematisch angelehnte Veranstaltungen wie Vorlesungen oder Seminare besucht?
  • Bisherige Auslandserfahrungen, Aktivitäten im Ausland
  • Interessenschwerpunkte, fachliche Motivation (Kurswahl an Partneruniversität)
  • Worauf begründet sich das Interesse für ein Studium in dem gewählten Land / an der gewählten Universität?
  • Besteht eventuell die Absicht, den Auslandsaufenthalt zur Bachelor- oder Masterarbeit auszubauen?

Bitte beachte bei der Entscheidung für eine Partnerhochschule, dass der Vertrag mit jeder Partnerhochschule über eines der Institute des Fachbereichs läuft (Geographie, Geowissenschaftliche Institute, Landschaftsökologie oder Geoinformatik). Um welches Institut es sich dabei jeweils handelt, steht auf den Seiten der einzelnen Partnerhochschulen (s. Reiter Partneruniversitäten). Die Plätze werden priorisiert an Studierenden des Instituts vergeben, über das der Vertrag läuft, läuft ein Vertrag z. B. über das Institut für Geographie, haben Geographie-Studierende bei der Vergabe der Plätze Priorität.
Aber es ist trotzdem auf jeden Fall möglich, sich für alle Partnerhochschulen zu bewerben, ganz egal, was du studierst!

Studierende des FB14 können sich bis 30. Januar 2019 für einen Aufenthalt im folgenden akademischen Jahr (19/20) bewerben, also für das Wintersemester 2019/20 und auch für das Sommersemester 2020. Später können Restplätze vergeben werden, bis zum 31. März 2019 nur an Studierende des Fachbereich Geowissenschaften, ab dem 01. April 2019 bis zum 31. Mai 2019 an Studiernde des Fachbereichs wie auch fachfremde Studierende. Die Partneruniversitäten haben unterschiedliche Nominierungs-Deadlines, welche für uns bindend sind, zum Teil sind diese bereits im März, April oder Mai. Ab diesem akademischen Jahr ist es möglich, sich für Restplätze für das Sommersemester 2020 noch bis zum 30. September 2019 zu bewerben. Nicht für alle Partnerhochschulen besteht diese Möglichkeit, da einige Universitäten nur eine Nominierungsdeadline pro Jahr haben. Bei Interesse geben wir Auskunft über die jeweiligen Nominierungsdeadlines.

* Hinweis zu den Sprachnachweisen:
Das Erasmus+-Programm sieht vor, dass Stipendiat*innen in der Unterrichtssprache ein Sprachniveau von B1 nachweisen können (verbindlich werden die sprachlichen Anforderungen aber von der Partnerhochschule festgelegt, für die meisten gilt B1, es gibt allerdings auch Abweichungen. Die jeweils erforderlichen Sprachniveaus können bei uns erfragt werden). Das Programm spezifiziert nicht, wie dieser Nachweis erfolgen muss. Für die Bewerbung gilt: je genauer desto besser! Ein Sprachnachweis ist für uns z. B.:

  • C-Test oder anderer Sprachtest
  • Abiturzeugnis (Sprachunterricht von mind. 3 Jahre entspricht für uns dem Niveau B1)

Sprecht uns im Einzelfall einfach an. Beachtet zudem, dass es um die Unterrichtssprache geht und nicht um die Landessprache.

Bewerbung fachfremder Studierender

Fachfremde Studierende können sich auf Restplätze bewerben. Es ist wichtig zu beachten, dass wir Fachfremden nicht garantieren können, einen Erasmus-Platz zu erhalten! Gerne nominieren wir geeignete Fachfremde an unseren Partneruniversitäten, diesen steht es aber frei, Nominierungen fachfremder Studierender abzulehnen oder Sonderauflagen auszusprechen. Ob fachfremde Bewerbungen möglich sind, kann gegebenenfalls vor einer Bewerbung geklärt werden.

Zusätzlich wichtig für fachfremde Bewerber*innen: Die meisten Partnerunis fordern, dass mindestens 50 % der im Ausland belegten Kursen an den Instituten / Fachbereichen belegt werden, über die der Partnervertrag läuft. Sprich Fachfremde müssen eventuell 50 % ihrer Kurse im Bereich Geowissenschaften, also Disziplinen wie Geographie, Landschaftsökologie oder Geowissenschaften absolvieren. Da lassen sich aber bestimmt auch sehr spannende Kurse finden :)

Für Restplätze, auf die sich fachfremde Studierende bewerben können, gibt es eine zweite Bewerbungsphase: Die Bewerbungsfrist für einen Auslandaufenthalt im Wintersemester 2019/20 oder im gesamten akademischen Jahr 2019/20 ist der 31. Mai 2019, für das Sommersemester 2020 der 30. September 2019. Allerdings besteht die Möglichkeit der späten Bewerbung für einen Auslandsaufenthalt im Sommersemester nicht an jeder Partnerhochschule, da einzelne nur eine Nominierungsdeadline im Jahr haben. Informationen zu den jeweiligen Nominierungsdeadlines können im Erasmusbüro angefragt werden.
Die Liste der Restplätze ist unter Aktuelles hinterlegt. Es sind die oben genannten Unterlagen nötig. Im Bewerbungsschreiben sollte dargestellt werden, warum eine facheigene Vermittlung nicht zustande kam.