Fachbereich Geowissenschaften


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Falls Sie bei uns studieren oder sich über Studienmöglichkeiten bzw. -inhalte informieren wollen, besuchen Sie bitte unsere Seite für Studieninteressierte mit nützlichen Hinweisen zur Wahl des Studiengangs.

Aktuelles

Ein Biotop vor der Haustür

Studierende der „Wasserwissenschaften“ begleiteten die Sanierung der Schlossgräfte
© WWU - Peter Leßmann

Die vielen Laubbäume, die im Schlossgarten entlang der Gräfte stehen, sind für die meisten Wasserbewohner ein Segen – im Sommer jedenfalls. Der Schatten unter den Bäumen trägt dazu bei, dass sich einzellige Algen und Cyanobakterien im Wasser nicht zu stark vermehren und damit der Wasserqualität schaden. Im Herbst jedoch sieht die Sache anders aus: Wenn das Laub fällt und im Wasser auf den Grund sinkt, bildet sich dort Faulschlamm und der Sauerstoffgehalt nimmt ab. Auch steigende Temperaturen im Sommer wirken sich negativ auf den Sauerstoffgehalt aus.

Für eine Fallstudie sammelten Studierende von April bis Oktober 2022 Daten, um biologische, physikochemische und hydrogeologische Eigenschaften der Schlossgräfte zu beurteilen.

Universität Münster ehrt Autoren der 15 besten Dissertationen

Festakt im Hörsaalgebäude / Jeweils 3.500 Euro Preisgeld
© WWU - Peter Leßmann

In einer Feierstunde hat das Rektorat der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster 15 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit einem Dissertationspreis des Jahres 2022 ausgezeichnet. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz müssen die Dissertationen ein hohes Maß an Originalität aufweisen und einen bedeutsamen Beitrag zur aktuellen Forschung leisten. WWU-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels und die Prorektorin für akademische Karriereentwicklung und Diversity, Prof. Dr. Maike Tietjens, verliehen die Preise, die mit jeweils 3.500 Euro dotiert sind. Das Preisgeld dient der Förderung von Forschungsarbeiten der Preisträger an der WWU oder an einer anderen nationalen oder internationalen Hochschule.

Biologische Vielfalt in Trockengebieten kann den Klimawandel abschwächen

Internationales Team erforscht Folgen der Beweidung in Trockengebieten / Veröffentlichung in „Science“
© AG Hölzel

Die Beweidung ist eine Landnutzungsform, die den Lebensunterhalt von Milliarden Menschen sichert. Besonders wichtig ist sie in Trockengebieten, die etwa 41 Prozent der Landoberfläche der Erde bedecken. Dort leben einer von drei Menschen und über 50 Prozent des weltweiten Viehbestands. Trotz der Bedeutung der Beweidung für Menschen und Ökosysteme gibt es bislang keine Studie, die die Auswirkungen der Beweidung auf die Ökosystemleistungen auf globaler Ebene anhand von Felddaten beschreibt.
Ein Team der WWU rund um Prof. Dr. Norbert Hölzel beteiligte sich an der Studie. Sie erhoben Daten in der Hungersteppe (Betpak Dala) in Zentralkasachstan. Die Studienergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Science“ erschienen.