Fachliche Informationen, insbesondere zu Arbeitsgruppen oder Publikationen, finden Sie auf den Seiten der Institute.

Falls Sie bei uns studieren oder sich über Studienmöglichkeiten bzw. -inhalte informieren wollen, besuchen Sie bitte unsere Seite für Studieninteressierte mit nützlichen Hinweisen zur Wahl des Studiengangs.

© Universität Münster
© Nadine Härtl

Wir trauern um
unsere liebe Kollegin
Nadine Härtl

 

 

Liebe Nadine,


du hast unseren Arbeitsalltag mit deiner klugen, lustigen und hilfsbereiten Art bereichert. Wir können es immer noch nicht fassen, dass du nicht mehr bei uns bist. Wir denken immer wieder an dich, vermissen dich und sind sehr dankbar für die gemeinsame Zeit.


Deine Kolleg*innen aus dem FB14

Aktuelles

© Steffen Trümper

Versteinertes Holz erzählt 300 Millionen Jahre Erdgeschichte

Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Steffen Trümper (Geologie) entdeckt neues Geoarchiv

Versteinertes Holz ist vielen als dekoratives Fundstück aus dem Museumsshop bekannt. Dass darin die geologische Entwicklung ganzer Regionen über Jahrmillionen gespeichert sein kann, ist hingegen neu. Ein Forschungsteam unter der Leitung des Geologen Dr. Steffen Trümper von der Universität Münster hat nun erstmals nachgewiesen, dass versteinertes Holz wie ein natürliches Archiv funktioniert, in dem sich die geologische Entwicklung einer ganzen Region über Hunderte Millionen Jahre ablesen lässt. Die Ergebnisse erweitern die bisher bekannten Zeitskalen der Holzmineralisierung.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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© Uni MS - Linus Peikenkamp

Sollte sich Deutschland um Olympia bewerben?

Im Podcast „Umdenken“ empfiehlt Prof. Dr. Samuel Mössner (Geographie) die Entscheidung am Gemeinwohl zu orientieren

Am 26. September will der Deutsche Olympische Sportbund darüber entscheiden, ob sich München, Berlin oder die Region „Köln – Rhein/Ruhr“ um die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 bewerben sollen. Bei einer solch gravierenden Entscheidung müssten die Verantwortlichen weniger einzelne Aspekte, sondern vor allem das allgemeine Interesse berücksichtigen, betont der Geograph Prof. Dr. Samuel Mössner in der aktuellen Folge des „Umdenken“-Podcasts der Universität Münster. „Es ist für die Akzeptanz einer solchen Entscheidung mitentscheidend, dass man sich am Begriff des Gemeinwohls orientiert“, meint der Experte für Raumplanung und Nachhaltigkeit. „Leider habe ich in den vergangenen drei Jahrzehnten mit Blick auf solche Großereignisse und die zunehmende Festivalisierung keine dazu passende Stadtentwicklung gesehen. Das vermisse ich deutlich.“

Den vollständigen Artikel sowie die Podcastfolge finden Sie hier.

© Uni MS - Peter Leßmann

Hochschulwahlversammlung wählt neues Rektoratsteam

Prof. Dr. Benjamin Risse aus dem Institut für Geoinformatik als Prorektor für Digitalisierung gewählt

Ein neues Team für eine neue Amtsperiode: Die Hochschulwahlversammlung der Universität Münster hat heute (17. Juli) den drei Vorschlägen der designierten Rektorin, Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, für die Prorektorate mit großer Mehrheit zugestimmt – analog zum Amtsantritt von Susanne Menzel-Riedl beginnt deren sechsjährige Amtszeit am 1. Oktober. Neu im Rektorat ist der Mediziner Prof. Dr. Sven G. Meuth, der das Prorektorat für Forschung übernimmt. Ebenfalls neu berufen wurde der Informatiker Prof. Dr. Benjamin Risse, der das neu eingerichtete Ressort Digitalisierung verantworten wird. Für Kontinuität steht Prof. Dr. Ulrike Weyland, die bereits seit 2022 als Prorektorin für Studium und Lehre fungiert und dieses Amt auch in der kommenden Amtsperiode übernehmen wird. Kanzler Matthias Schwarte vervollständigt das Rektorat, seine Amtszeit läuft bis Ende Juni 2027.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

© Uni MS - Johannes Wulf

„Morgens kann man den Regenschirm zu Hause lassen“

Dr. Toprak Aslan (Landschaftsökologie) berichtet über Messergebnisse der GEO1-Wetterstation

In Münster regnet es, oder es läuten die Glocken, heißt es im Volksmund. Manche munkeln, Münster sei gar eine der regenreichsten Städte Deutschlands. Wieviel Wahrheit steckt dahinter? Seit 2014 steht auf dem Dach des GEO1-Gebäudes der Universität Münster ein Langzeitmessturm, der alle zehn Minuten sogenannte Klimavariablen erfasst. Die Statistiken, die auf den Messungen basieren, liefern wertvolle Erkenntnisse über die Wetterbedingungen in unserer Stadt. Im Interview mit Julia Harth erklärt der Mikrometeorologe Dr. Toprak Aslan aus der Forschungsgruppe „Biosphere-Atmosphere Interaction“ das typische Wetter in Münster, und weshalb man den Regenschirm eher am Abend benötigt.

Das vollständige Interview finden Sie hier.

The english version of the interview is found here.

© Uni MS - K. Kottke

Heitfeld-Preise für herausragende Masterarbeiten verliehen

Feierstunde des Instituts für Geologie und Paläontologie der Universität Münster

Das Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Münster hat in diesem Jahr drei Nachwuchstalente mit dem Preis der „Hildegard und Karl-Heinrich Heitfeld Stiftung“ für exzellente Masterarbeiten ausgezeichnet. Geehrt wurden Luca-Luisa Johannemann im Bereich Paläontologie, Johannes Lier im Bereich Mineralogie sowie Jannes Nauert im Bereich Paläobotanik für ihre herausragenden Arbeiten mit jeweils 2.000 Euro. Privatdozentin Dr. Patricia Göbel, Prodekanin für Lehre und studentische Angelegenheiten des Fachbereichs Geowissenschaften, überreichte die Auszeichnungen bei einer Feierstunde am heutigen Montag (6. Juli) im Geomuseum der Universität Münster.
Die „Hildegard und Karl-Heinrich Heitfeld Stiftung“ vergibt die Preise jährlich für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen in der Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Mit der Auszeichnung sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Studiengang Geowissenschaften der Universität Münster gefördert werden. Der Geologe Prof. Dr. Karl-Heinrich Heitfeld gründete die Stiftung im Jahr 2000.

Fachliche Zusammenfassungen der Masterarbeiten

Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Münster

Die Heitfeld-Stiftung

Neues Projekt stärkt Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen

Projektpartner und Engagierte aus Berg Fidel treffen sich – mit dabei auch Prof.’in Dr. Iris Dzudzek (Institut für Geographie) für das StadtLabor Münster

Im Stadtteil Berg Fidel ist ein neues Projekt gestartet, das die Gesundheit von sozial benachteiligten Menschen in Münster nachhaltig stärken soll. Ein zentrales Merkmal des Projekts ist der communitybasierte Ansatz: Die Bewohnerinnen und Bewohner in Berg Fidel sollen Gesundheitsangebote in ihrem Stadtteil nicht nur nutzen, sondern selbst aktiv mitentwickeln und -gestalten. Ihre Erfahrungen, Ideen und Bedarfe bilden die Grundlage für neue Angebote im Stadtteil. In einem nächsten Schritt wird das Projekt auf zwei weitere Stadtteile Münsters ausgedehnt.

Das StadtLabor (FB14) der Universität Münster arbeitet unter der Leitung von Iris Dzudzek an der Umsetzung des Projekts mit. Zusammen mit Partnern wie der Stadt Münster, dem Universitätsklinikum, der Beratungsstelle Südviertel e.V. und der Techniker Krankenkasse sowie engagierten Bürgerinnen aus Berg Fidel werden bedarfsgerechte Gesundheitsangebote entwickelt. Iris Dzudzek erklärt: „Dieses Projekt steht für einen Perspektivwechsel: Wir fragen nicht nur, welche Angebote Menschen brauchen, sondern gestalten sie gemeinsam mit ihnen.“ Bis 2029 sollen so nachhaltige Angebote für benachteiligte Bewohner*innen entstehen.

Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Münster finden Sie hier.

Eindrücke vom Geo.Science.Day am 30.10.2025