Fachbereich Geowissenschaften


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Aktuelles

Biodiversität: Erkenntnisse von künstlichen Versuchsflächen sind valide

Positive Effekte der biologischen Vielfalt auf Ökosystemfunktionen / Studie in "Nature Ecology & Evolution" erschienen
© Jena Experiment

Der positive Effekt der Biodiversität ist nicht nur dem Design der Versuchsflächen geschuldet. Das konnte ein internationales Forscherteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Universität Leipzig (UL), der Universität Bern und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums (Frankfurt/Main) nun nachweisen, indem sie unrealistische Versuchsflächen in ihrer Analyse aussparten. Auch Wissenschaftler vom Institut für Landschaftsökologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit in einem Forschungsverbund der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wesentliche Daten zu der Studie beigetragen. Die Ergebnisse, die jetzt in Nature Ecology & Evolution veröffentlicht wurden, belegen, dass die aus den Versuchsflächen erlangten Erkenntnisse zur biologischen Vielfalt valide sind.

Die Reparatur der Natur

Pflanzenökologin Anna Lampei-Bucharova erforscht, wie sich Ökosysteme wiederherstellen lassen
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© WWU - Peter Leßmann

Ein verlassener Ort inmitten von Münster: Im historischen Arzneipflanzengarten, der seit 2016 nicht mehr genutzt wird, kann die Natur so ziemlich tun und lassen, was sie möchte. Zumindest fast – wer sich zwischen der Einsteinstraße und der Schlossgräfte durch eine Wiese mit hoch gewachsenen Gräsern kämpft, entdeckt eine etwa 50 Quadratmeter große Lichtung, auf der eingetopfte Wiesenpflanzen auf schwarzen Bodenplanen aufgereiht sind. Es handelt sich um die Versuchsobjekte von Pflanzenökologin Dr. Anna Lampei-Bucharova, die sich diesen verwegenen Platz für ihre Forschung ausgesucht hat.