Fachbereich Geowissenschaften


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Aktuelles

Gewässer-Experten tagen an der Universität Münster

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Limnologie vom 23. bis 27. September
Gewässer-Ökosysteme stehen im Mittelpunkt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Limnologie.
© WWU - Bettina Zeis

Seen, Weiher, Teiche: Rund um das Thema Binnengewässer geht es vom 23. bis 27. September auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Limnologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Elisabeth Meyer vom Institut für Evolution und Biodiversität der WWU und einem interdisziplinären Wissenschaftler-Team aus der Biologie, Geologie und Landschaftsökologie.

"Earth! Past, Present, Future"

"GeoMünster 2019" vom 22. bis 25. September 2019
Aktiver Unterwasservulkan
© GEOMAR (CC BY 4.0)

Die Institute für Geologie und Paläontologie, Mineralogie und Planetologie der WWU richten in diesem Jahr die Gemeinschafts-Tagung der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung und der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft aus. Rund 650 Teilnehmer haben sich angemeldet, um sich in mehr als 500 Tagungsbeiträgen zu übergeordneten Themengebieten der geowissenschaftlichen Forschung mit der Erde zu beschäftigen.

Geochemiker messen neue Zusammensetzung des Erdmantels

Forscher des Instituts für Mineralogie vermuten größere Dynamik zwischen Erdoberfläche und Erdmantel als bisher angenommen / Studie in "Nature Geoscience"
Das Mineral Olivin enthält nur wenige Mikrometer große Schmelzeinschlüsse (schwarze Punkte). Die Geochemiker isolierten diese und untersuchten die isotopische Zusammensetzung mithilfe der Massenspektrometrie
© WWU - Felix Genske

Wie ist das Innere der Erde chemisch aufgebaut? Da es nicht möglich ist, mehr als etwa zehn Kilometer tief in die Erde zu bohren, sind es häufig vulkanische Gesteine, die darüber Aufschluss geben. Geochemikerinnen und Geochemiker der Universitäten Münster und Amsterdam haben sich die vulkanischen Schmelzen, die die portugiesische Inselgruppe der Azoren aufbauen, genauer angesehen. Ihr Ziel war es, daraus Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Erdmantels zu ziehen, also die Schicht zwischen etwa 30 und 2.900 Kilometern tief im Erdinneren. Mithilfe eines spezialisierten Verfahrens fanden sie jetzt heraus, dass das untersuchte Material anders zusammengesetzt ist als bisher gedacht: Große Teile enthalten viel weniger sogenannte inkompatible Elemente – das sind die chemischen Elemente, die sich durch stetiges Schmelzen des Erdmantels bevorzugt in der Erdkruste anreichern, der äußersten Schale der Erde.