Fachbereich Geowissenschaften


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Aktuelles

Ein Sehnsuchtsort am Rande Europas

WWU-Forscher studieren seit Jahrzehnten die Natur und Kultur Nordostgriechenlands
Bergmassive prägen die Landschaft in Nordostgriechenland. Hier ist der Durchbruch des Flusses Nestos durch das Lekanigebirge mit Talmäandern (Windungen) zu sehen. Für die Eisenbahntrasse sind zahlreiche Tunnel erforderlich.
© Hermann Mattes

41° 54' Nord, 40° 22' Nord, 23° 00' Ost, 26° 37,5' Ost: Wo die meisten Menschen dürre Koordinaten sehen, versteckt sich für Prof. Dr. Hermann Mattes vom Institut für Landschaftsökologie und Prof. Dr. Cay Lienau vom Institut für Geographie der WWU ein Sehnsuchtsort. Und zwar schon ein halbes Leben lang: Nordostgriechenland ist der nüchterne Name der Region, die abseits der großen Tourismusgebiete nicht unbedingt das gängige Klischee von Sommer, Sonne und Strandvergnügen erfüllt, aber trotzdem viel zu bieten hat.

WWU-Kanzler ehrt ehemalige Auszubildende

Auszeichnung für hervorragende Prüfungsergebnisse - darunter Rike Zimmermann (Institut für Geologie und Paläontologie)
Kanzler Matthias Schwarte (vorne links) lud die besten ehemaligen Auszubildenden und ihre Ausbilder ins Schloss ein.
© © WWU - Peter Leßmann

Bei einer Feierstunde in seinem Büro gratulierte WWU-Kanzler Matthias Schwarte jetzt acht ehemaligen Auszubildenden, darunter Rike Zimmermann, die nun am Institut für Geologie und Paläontologie arbeitet, zu ihren "sehr guten" und "guten" Prüfungsergebnissen. Mit einer Urkunde und einem Büchergutschein würdigte er die Erfolge.

Paläobotaniker entdecken in Jordanien älteste Fossilien dreier Pflanzengruppen

Forscher der WWU Münster berichten in "Science"
Nach einem aufwendigen Präparationsprozess liegt dieses Fragment eines ausgestorbenen Samenfarns frei. Aus der äußeren Zellschicht können die Wissenschaftler wichtige Informationen über Verwandtschaftsbeziehungen der Pflanzen ablesen.
© Palaeobotany Research Group Münster/P. BLOMENKEMPER ET AL., SCIENCE, 362/1414 (2018)

Eine bislang unentdeckte Wiege der Pflanzenevolution haben Wissenschaftler im heutigen Jordanien an der Ostküste des Toten Meeres ausgemacht. Ein Team um die Paläobotaniker Patrick Blomenkemper, Dr. Benjamin Bomfleur und Prof. Dr. Hans Kerp von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) entdeckte dort nun Pflanzenfossilien, die aus dem Perm stammen, aber Merkmale tragen, die als typisch für jüngere Fossilien gelten. Das Perm begann vor etwa 300 Millionen Jahren und endete etwa vor rund 250 Millionen Jahren. Über ihre Funde berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Science“.