Fachbereich Geowissenschaften


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Falls Sie bei uns studieren oder sich über Studienmöglichkeiten bzw. -inhalte informieren wollen, besuchen Sie bitte unsere Seite für Studieninteressierte mit nützlichen Hinweisen zur Wahl des Studiengangs.

Aktuelles

Wissenschaftler untersuchen Wälder in Nordrhein-Westfalen

Neues Projekt zum Zusammenhang von Biodiversität und Kohlenstoffspeicherung
© Michael Elmer

Wälder bedecken rund ein Drittel der Landesfläche Nordrhein-Westfalens (NRW). Im Projekt „Biodiversität und Kohlenstoffspeicherung in Wäldern unterschiedlicher Nutzungsintensität (BiCO2)“ untersucht ein Expertenteam jetzt die Zusammenhänge zwischen forstlicher Nutzung, biologischer Vielfalt und Kohlenstoffspeicherung im Wald.

Dossier-Videoreihe: Das GEO1-Gebäude (Teil 2)

Was zeichnet das "Green Building" aus?
Geo Bild
© WWU

Im GEO1-Gebäude in der Heisenbergstraße wird auf sieben Etagen geforscht und gelehrt. Untergebracht sind hier die Landschaftsökologie, die Geoinformatik und die Geographie. Darüber hinaus sind die Didaktik der Geographie, die AG Paläobotanik des Instituts für Geologie und Paläontologie sowie die Verwaltung des Fachbereichs Geowissenschaften in dem Bauwerk beherbergt. Auch die Geographische Kommission für Westfalen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe hat ihren Sitz im GEO1-Gebäude. Nicht nur wegen seiner markanten Optik und der quadratischen Grundfläche ist das Gebäude besonders: Entwickelt und gebaut wurde es mit dem Ziel, möglichst nachhaltig zu sein. Deswegen wurde bereits beim Bau auf nachhaltige Rohstoffe und eine effiziente Nutzung von Energie geachtet. Auch viele weitere technische Maßnahmen tragen dazu bei, dass das GEO1 als sogenanntes „Green Building“ zählt. Welche das sind, erklärt WWU-Energiemanagerin Julia Strietholt im Video.

"Die Mondlandungen sind in mein Gedächtnis eingebrannt"

Weltraumexperte Prof. Dr. Harald Hiesinger vom Institut für Planetologie der WWU im Interview
© WWU - Heiner Witte

Erinnern Sie sich an irgendein besonderes Erlebnis oder Ereignis im Zusammenhang mit dem Mond?

Wenn man sich täglich wissenschaftlich mit dem Mond beschäftigt, gibt es natürlich viele solcher Momente. Eingebrannt in mein Gedächtnis sind die Mondlandungen, die ich als kleiner Junge mit meinen Eltern am Schwarz-Weiß-Fernseher meiner Großeltern mitverfolgen durfte. Jahre später war ich beim Start der Lunar Reconnaissance Orbiter Mission in Cape Canaveral dabei und sah "unser" Raumschiff von der Startrampe abheben. Ein paar Tage später bekamen wir die ersten Bilder – beides unvergleichliche Erlebnisse nach langen Jahren der Vorbereitung und des Zitterns. Schließlich erinnere ich mich an die totale Sonnenfinsternis vor vielen Jahren, die ich bei Nieselregen auf einer Wiese im Schwäbischen erlebt habe. Ein wirklich eigenartiges Gefühl, wenn es am helllichten Tag plötzlich dunkel wird. Erlebnisse der völlig anderen Art sind die Wintervollmondnächte bei klirrender Kälte am Staffelsee. Auf dem zugefrorenen See zu stehen, wenn der Mond die Berge und die Eisoberfläche hell beleuchtet: Das ist einfach nur schön!